Leserundenarchiv > Elmar Bereuter – Die Schwabenkinder

6 – Kapitel 14 bis Ende

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Aldawen:
Hier könnt Ihr zum Kapitel 14 bis zum Ende schreiben.

Spoilermarkierungen sind aufgrund der Seitenbeschränkung nicht vorgesehen.


Aldawen:
Hier ging's ja noch mal richtig rund  :o  Gebstetter zeigt sich mehrfach von seiner „allerbesten“ Seite. Als Whitehead niedergeschlagen wurde, dachte ich, jetzt wär's aber wirklich an der Zeit, dem das Handwerk zu legen, aber es ist natürlich richtig: Niemand hat's gesehen, nicht mal Whitehead selbst, und selbst dann stünde Aussage gegen Aussage. Pfiffig aber von Kaspanaze, Peter und Johanna eine Nachricht zu schicken. Warum diese dann zwar den Polizisten erreicht, aber sonst nicht mehr unternommen wird, wo dieser doch durchaus willig zu sein scheint, sich auch mit Gebstetter anzulegen, ist mir ein Rätsel. Was für Ansatzpunkte brauchen diese Idioten denn noch, um gegen diesen Schinder vorzugehen?

Immerhin ist nach der Szene zwischen Gebstetter, Peter und Jörg vor der Gastwirtschaft anzunehmen, daß Gebstetters ihres Lebens in dem Ort nicht mehr besonders froh werden, sondern von den anderen eher geschnitten werden. Recht geschieht's ihnen! Daß dieses Ekel natürlich auch noch mal am Abmarschtag auftauchen mußte, um Ärger zu machen, war dabei keine besondere Überraschung mehr, aber es war nicht besonders geschickt, sich ausgerechnet mit dem Onkel des mißhandelten Hütejungen anzulegen. Wie Hansjörg hier seine Krücken einsetzt, alle Achtung! Das hat mir aber so richtig, richtig gut gefallen  ;D

Ein bißchen arg dick aufgetragen war mir an diesem Ende zweierlei: Zum einen die Lovestory mit Happyend zwischen Peter und Johanna, auch wenn ich das schon etliche Seiten lang befürchtet hatte, und Kaspanazes rasche Bekehrung zum Lesen, die sogar in dem Wunsch gipfelt, ein Buch zu kaufen. Nicht, daß ich nicht verstehen könnte, daß man Bücher kaufen möchte, ich tue das ja selbst ständig, aber Kaspanaze nehme ich diese rasante Entwicklung irgendwie nicht ganz ab. Mag ja sein, daß ihn – trotz seines Widerwillens bei den Spazierfahrten mit Peter und Johanna als fünftes Rad am Wagen dabei zu sein, den ich durchauch nachvollziehen kann – Peter so beeindruckt hat, daß er seinen schulischen Leistungen nun mehr Aufmerksamkeit schenken will, aber trotzdem ... irgendwie ...

Insgesamt also ein doch recht versönliches Ende für Kaspanaze, der im nächsten Jahr von vornherein einen besseren Platz bekommen kann (denn auch wenn er selbst nicht unbedingt möchte, so kann ich mir nicht vorstellen, daß die elterliche Wirtschaft  sich in einem Jahr so erholt, daß man auf seine anderweitige Verpflegung und seinen Lohn verzichten kann und will), Gebstetter steht unter strengerer Beobachtung, und ob er noch einmal einen Schwabengänger ergattern kann, ist zumindest in Ansätzen zweifelhaft. Besser wäre es zumindest, denn im nächsten Jahr ist vermutlich kein Peter Whitehead zur Stelle, der ihn zur Raison rufen könnte.

Schönen Gruß,
Aldawen

yanni:
Für die Gebstetters ist Kaspanazes Verschwinden ein ziemliches Ärgernis. Wird man sie doch ständig fragen, wo der Tiroler abgeblieben ist. Eine Zeit lang klappt es mit der Krankmeldung ja noch, aber als sogar der Polizist nach dem Verbleib des Jungen fragt, wird's doch ungemütlich.

Als der Schwindel dann rauskommt, war ich fast enttäuscht, dass dem Gebstetter, außer dem Gerede der Leute, nicht noch eine Strafe wegen Irreführung oder so aufgebrummt wird.

Durch Kaspanazes Schreiben an Johanna erfahren sowohl sie als auch Whitehead wo er sich aufhält. DerAngriff auf Whitehead war ziemlich gewagt. Leider hat es keiner beobachtet.

Jörg Gründinger und Peter Whitehead gelingt es dann gemeinsam Kaspanazes Häs und Lohn einzufordern. Whitehead hatte schon recht, wenn er zu Jörg sagte, es lohne sich nicht sich an Gebstetter die Finger dreckig zu machen. Der hätte den Gründinger sicher angezeigt.

Überrascht hat mich, dass Johanna und Peter das Einverständnis von ihren Eltern zur Heirat erhalten haben. Schließlich war sie die einzige noch verbleibende Tochter und ihr Vater hatte ein Geschäft weiter zu geben!

Warum Kaspanaze sich mit einem Mal so sehr fürs Lesen interessierte konnte ich auch nicht nachvollziehen. Wollte er Johanna damit beeindrucken?

Für ihn ging das Arbeitsjahr in Schwaben dann noch gut zu Ende. Und so wie es aussieht wird er wohl im nächsten Jahr wieder bei Gründingers antreten.

Elmar:

--- Zitat von: yanni am 24. Januar 2010, 15:07:47 ---Für die Gebstetters ist Kaspanazes Verschwinden ein ziemliches Ärgernis. Wird man sie doch ständig fragen, wo der Tiroler abgeblieben ist. Eine Zeit lang klappt es mit der Krankmeldung ja noch, aber als sogar der Polizist nach dem Verbleib des Jungen fragt, wird's doch ungemütlich.

Als der Schwindel dann rauskommt, war ich fast enttäuscht, dass dem Gebstetter, außer dem Gerede der Leute, nicht noch eine Strafe wegen Irreführung oder so aufgebrummt wird.

Durch Kaspanazes Schreiben an Johanna erfahren sowohl sie als auch Whitehead wo er sich aufhält. DerAngriff auf Whitehead war ziemlich gewagt. Leider hat es keiner beobachtet.

Jörg Gründinger und Peter Whitehead gelingt es dann gemeinsam Kaspanazes Häs und Lohn einzufordern. Whitehead hatte schon recht, wenn er zu Jörg sagte, es lohne sich nicht sich an Gebstetter die Finger dreckig zu machen. Der hätte den Gründinger sicher angezeigt.

Überrascht hat mich, dass Johanna und Peter das Einverständnis von ihren Eltern zur Heirat erhalten haben. Schließlich war sie die einzige noch verbleibende Tochter und ihr Vater hatte ein Geschäft weiter zu geben!

Warum Kaspanaze sich mit einem Mal so sehr fürs Lesen interessierte konnte ich auch nicht nachvollziehen. Wollte er Johanna damit beeindrucken?

Für wen das nicht nachvollziehbar sein sollte, der lese "Felde's Traum", meinen anderen Roman aus dem Bregenzerwald.

Für ihn ging das Arbeitsjahr in Schwaben dann noch gut zu Ende. Und so wie es aussieht wird er wohl im nächsten Jahr wieder bei Gründingers antreten.



--- Ende Zitat ---

yanni:

--- Zitat von: Elmar am 24. Januar 2010, 16:15:07 ---
--- Zitat von: yanni am 24. Januar 2010, 15:07:47 ---Warum Kaspanaze sich mit einem Mal so sehr fürs Lesen interessierte konnte ich auch nicht nachvollziehen. Wollte er Johanna damit beeindrucken?

Für wen das nicht nachvollziehbar sein sollte, der lese "Felde's Traum", meinen anderen Roman aus dem Bregenzerwald.


--- Ende Zitat ---

--- Ende Zitat ---

Danke für den Hinweis. Ich glaube mich zu erinnern, dass schon in einem anderen Abschnitt auf dieses Buch hingewiesen wurde. Dann werde ich mich über Felders Traum mal genauer informieren.

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