Autor Thema: 01 - Ein König für Deutschland - Teil I - Anfang bis Kapitel 5  (Gelesen 857 mal)

Online apassionata

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Re: 01 - Ein König für Deutschland - Teil I - Anfang bis Kapitel 5
« Antwort #15 am: 12. Januar 2010, 10:10:53 »
Hallo...

Die Handlung ist flott, ein Ereignis reiht sich an das nächste, zack-zack, gefällt mir.

So empfinde ich es für mich auch.  ;)
Da kommt erst gar keine Langeweile auf und man ist ständig annimiert doch noch weiter zu lesen...  :lesen:
Und noch eine Seite... und noch eine Seite... und noch eine Seite... ;D

Schön hier auch die Gedanken des Autors zur Gutgläubigkeit der Menschen und deren fehlende Kritikfähigkeit an ihnen "vorgesetzten" Mechanismen, die sich, nicht hinterfragt, alsSchuss nach hinten  erweisen können.

Das fand ich auch sehr gut herausgearbeitet und erinnerte mich doch an so manchen meiner Bekannten, die hier ebenfalls blindes Vertrauen aus Unwissenheit walten lassen.

Grüssle
          Marion  :)
Leserunden...einmal probiert, für immer verführt...

Offline Miramis

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Re: 01 - Ein König für Deutschland - Teil I - Anfang bis Kapitel 5
« Antwort #16 am: 13. Januar 2010, 10:16:21 »
Die Fußnoten gefallen nicht allen, das habe ich inzwischen auch schon gemerkt. Von wegen Lesefluss und so. Ein Leser hat sich richtiggehend beschwert, ich möge das bitte nie wieder machen! Was ich ein wenig übertrieben finde; ob man sich in seinem Lesefluss von einer Fußnote stören lässt oder nicht ist ja die eigene Entscheidung; dafür hat man Fußnoten schließlich erfunden: Als Angebot zur Vertiefung.
Genau so sehe ich das auch - schliesslich "muss" niemand die Fußnoten lesen, für den Fortgang der Handlung kann man sie getrost erstmal weglassen und vielleicht später lesen. Aber ich finde es faszinierend, dass ein Großteil der Informationen Fakten sind, die sich tatsächlich nachweisen lassen. Hut ab vor Ihrer ausgefeilten Recherche, Herr Eschbach! Das alles zu sammeln muss ja ganz schön aufwendig gewesen sein...

Fasznierend auch die Ansicht des Genealogen, die Sache mit dem Anteil an blauem Blut bei den bisherigen Präsidenten - da habe ich ganz schön gestaunt.

Ich auch - einerseits darüber, dass sich jemand die Mühe macht, das überhaupt herauszufinden, andrerseits über die Schrulligkeit des ganzen Unternehmens.
Würde mich mal interessieren, ob Obama auch königliches Blut hat und wie viel... und ob das die Briten überhaupt eruieren können, weil die afrikanischen Verhältnisse von vor 500 Jahren wohl nicht so gut dokumentiert sind wie zur selben Zeit in Europa. Oder vielleicht ist John McCain der Nachfahre einer Bande von Wegelagerern und Halunken (was angesichts der Vorkommnisse bei der republikanischen Partei im Buch nicht weiter verwunderlich wäre)  ;D
Das finde ich ja auch mal einen interessanten und kuriosen Gedanken, diese Genealogenmeinung im Hinblick auf Obama.... ;D

Jedenfalls habe ich die ersten paar Seiten erst heute gelesen (bis Seite 34), die dann allerdings in einem Rutsch. Es liest sich bis jetzt ja auch angenehm leicht. Manche Stellen musste ich aber zwei- bis dreimal lesen, weil ich keine große Ahnung vom Programmieren habe und alles verstehen wollte.
Mir ging es auch so - manchen Abschnitt musste ich zweimal lesen, um halbwegs in die Materie einzusteigen, auch was die Wahl an sich betrifft. Aber ein Lesefluss ist trotzdem da und ich bin von Anfang an gefesselt.

Vincent kommt mir bisher vor wie ein noch nicht erwachsen gewordener Junge, der die Tragweite seiner Handlungen so langsam zu erahnen scheint, und der nun wohl auch erkennt, wie gefährlich es ist, versteckte Spuren inComputerprogrammen zu hinterlassen, die ihn unweigerlich als Urheber verraten. Nicht umsonst soll er  gegen Ende des Leseabschnittes ein zweites Mal für die gleiche Tat zur Rechenschaft gezogen werden.
Irgendwie ist er schon ganz schön naiv- und dann kommt noch eine Portion Größenwahn dazu, die wohl so ein Beruf mit sich bringt. Schliesslich will man eines Tages mit seinen Programmen angeben können.... ;D

Offline AndreasE

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Re: 01 - Ein König für Deutschland - Teil I - Anfang bis Kapitel 5
« Antwort #17 am: 13. Januar 2010, 16:11:25 »
Aber ich finde es faszinierend, dass ein Großteil der Informationen Fakten sind, die sich tatsächlich nachweisen lassen. Hut ab vor Ihrer ausgefeilten Recherche, Herr Eschbach! Das alles zu sammeln muss ja ganz schön aufwendig gewesen sein...

Ich weiß nicht, wieso alle Welt Recherche für aufwendig hält. Das ist echt das kleinste Problem beim Schreiben. Wir leben schließlich im Informationszeitalter. Wenn ich was herausfinden will, dann finde ich es im allgemeinen auch heraus, und meistens kostet es mich nur ein paar Mausklicks. Man muss nur wissen, wohin man klicken muss - aber das macht die Übung...

Einen Logikfehler in der Handlung ausbessern ("Mist, X kann in dem Moment noch gar nicht wissen, dass Y mit Z...  :o ") - das ist aufwendig!

Offline Aeria

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Re: 01 - Ein König für Deutschland - Teil I - Anfang bis Kapitel 5
« Antwort #18 am: 15. Januar 2010, 21:52:01 »
Zu den Fußnoten:
Ich finde sie auch gut! Die Texte lese ich mir natürlich sofort durch, die aufgeführten Links allerdings nicht, da die fast alle auf Englisch zu sein scheinen, nicht gerade meine Sprache... Aber auch wenn ich mich auf den angegebenen Websites nicht umsehen kann, allein ihre Nennung sagt mir - da ist was dran.

Über Politik und Wahlen habe ich mir noch nie Gedanken gemacht. Dort, wo ich herkomme, gab es immer nur einen Kandidaten, den man anzukreuzen hatte (weiß ich von meinen Eltern, ich war damals noch nicht im Wähleralter). Da brauchte man natürlich auch keine Maschinen, der Kandidat bekam immer über 90 % (96 %, glaube ich).
Allerdings habe ich mir beim Lesen dieses Buches auch angefangen zu überlegen, was denn bei der nächsten Wahl hierzulande passieren könnte (oder vielleicht schon in der Vergangenheit passiert ist?). Wozu dann noch wählen gehen, wenn hinterher sowieso alles manipuliert wird?
Das Thema ist auf jeden Fall brisant. Und spannender als in diesem Buch hat es mir auch noch niemand erklärt  :) .

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Aeria
Lieber barfuß als ohne Buch!