Leserundenarchiv > Andreas Eschbach – Ein König für Deutschland
01 - Ein König für Deutschland - Teil I - Anfang bis Kapitel 5
Miramis:
Hallo und herzlich willkommen!
Wir starten heute in eine neue Leserunde und ich darf euch Teilnehmer und vor allem unseren Autor Andreas Eschbach herzlich dazu begrüßen - schön, dass Sie sich Zeit für uns nehmen, Herr Eschbach. Vielen Dank schon mal! :)
Wir lesen den Roman "Ein König für Deutschland", der im Herbst 2009 erschienen ist und werden bestimmt tolle Diskussionen zum Thema Wahlen haben - ich bin jedenfalls schon sehr gespannt.
Die Leserundenregeln dürften allerseits bekannt sein, bitte passt vor allem auf, dass ihr im richtigen Abschnitt schreibt und nicht spoilert.
Das wars auch schon mit den Formalitäten, ich wünsche uns allen viel Spaß und anregende Diskussionen.
Viele liebe Grüße
Miramis
Hier könnt Ihr zu Teil I, Anfang bis einschliesslich Kapitel 5 bzw. bis einschliesslich Seite 65 schreiben.
AndreasE:
Zu Beginn dieser Leserunde will ich einfach mal "Hallo" sagen und anmerken, dass ich gespannt bin, was sich hier in den nächsten zwei Wochen tun wird.
Einstweilen wünsche ich allen, die mitmachen, erst einmal königlichen Lesespaß...
schlumeline:
Hallo liebe Mitleser/innen, hallo Herr Eschbach,
ich habe es mir nicht nehmen lassen gleich heute mit dem ersten Abschnitt des Leserundenbuches durchzustarten und da dieser Abschnitt nur bis Seite 65 geht, war ich natürlich ganz schnell am Ende angelangt. ;)
In diesem ersten Abschnitt lernen wir Vincent kennen. Vincent steht vor Gericht, da er ein Programm entworfen hat, mit dem fünfzigtausend Kreditkartennummern gestohlen wurden. Vincent selbst hat davon nichts gehabt, denn er dachte, sein Bekannter Craig würde das nur als eine Art "Scherz" benutzen, aber weit gefehlt: Die Kreditkarteninhaber wurden um ihr Geld geprellt. So wird Vincent als mitschuldig verurteilt und wandert für eine Woche ins Gefängnis.
Nach seinem Aufenthalt als Gefangener verlässt er den Staat Pennsylvania und geht nach Florida. Nach längerer Jobsuche kommt er in der Firma SIT unter und arbeitet sich dort langsam zum Chefprogrammierer hoch. Die Chefin, Consuela Margarita Sanchez, umgibt sich eigentlich nur mit Männern, die etwas auf dem Kerbholz haben und vielleicht ist das ja das Geheimnis ihres Erfolges ???. Schließlich gelingt es ihr auch Aufträge aus Staatshand zu bekommen. So soll Vincent ein Programm schreiben für den Abgeordneten Hill, das die Abstimmung mittels Wahlcomputer beeinflussen kann. Vincent entwirft einen Prototyp und diesen gibt Consuela an Hill weiter. Bei der nächsten Präsidentschaftswahl und auch noch Monate später wird Vincent das Gefühl nicht los, dass sein Prototyp die Wahl tatsächlich beeinflusst hat. Hierfür gibt es auch den einen oder anderen Hinweis.
Dummerweise hat Vincent, wie auch im Fall mit den Kreditkarten, eine Art Signatur im Programm hinterlassen und so lebt er in der ständigen Angst entdeckt zu werden.
Zum Glück ist ihm aber die Unterstützung seiner Chefin gewiss. Dies zeigt sich jedenfalls, als die Polizei Vincent erneut wegen Nutzung des Trojaners aus der Kreditkartenaktion verhaften will. Das Programm wurde erneut genutzt und obwohl Vincent nichts davon weiß, gerät natürlich er unter Verdacht. Consuela und die von ihr beauftragten Anwälte können die Sache jedoch schnell zugunsten Vincent regeln.
Vincent ist ein absoluter Computerfreak und mir als Leserin auf Anhieb sympathisch. Leider geht er an die Aufträge oft zu unbedarft heran und zieht daher schnell den Kürzeren. Ich bin daher gespannt wie es wohl weitergehen wird, vor allem, da der neue Lebensgefährte von Consuela ja scheinbar weiß, dass Vincent solch einen Wahlcomputerprototyp entworfen hat. Mister Zantini scheint ja nicht gerade uneigennützig zu sein und zählt daher auch zu den Personen, mit denen ich nicht sympathisiere. Seine ganze Art finde ich irgendwie :o
Nebenher erfahren wir noch, dass Vincent in seinem jungen Leben schon viel herumgekommen ist, da die Mutter immer neue Liebschaften hatte und so von einem Ort zum anderen gezogen ist. Vincents Vater lebt wohl im entfernten Deutschland. Mal sehen wann wir ihn kennenlernen.
Ich habe ja große Lust sofort weiterzu :lesen:. Mal sehen, ob meine Familie das zulässt....
apassionata:
Hallo liebe Leserunde, hallo Andreas Eschbach, schön, dass Sie diese Runde begleiten.
Mensch, was habe ich auf diese Leserunde und dieses Buch hingefiebert. Habe ich doch damals die Leserunde zu Das Jesus-Video verpasst.
Umso mehr freue ich mich, dass ich nun endlich einmal die Gelegenheit bekomme, mich hier mit euch und Andreas Eschbach über sein neuestes Buch auszutauschen.
Und es beginnt ja schon gleich par Excellenze. Die Brisanz dieses Themas (welches mir persönlich schon zuvor unter den Nägeln brannte) und den Umgang als Hauptthema in Ein König für Deutschland, finde ich bisher mehr als gelungen. Diesen ersten Abschnitt empfand ich spannend, sehr informativ und er lässt mich kaum noch inne halten. Die Geschichte um den Programmierer Vincent ist bisher sehr einfach und flüssig und vor allem sehr authentisch geschrieben. Viele meiner bisherigen Vermutungen werden hier bestätigt und sogar haarscharf von Andreas Eschbach in den Fußnoten belegt. Hut ab Hr. Eschbach, denn sicher ist es nicht einfach dieserart und gerade auch auf politischer Ebene, mit den kombinierten Sachverhalten an die Öffentlichkeit zu gehen. Umso schöner, dass Sie dies auch noch in eine spannende Story hineingepackt haben, als wäre dies alles exakt so gelaufen. ;D
Da stellt sich mir unweigerlich die Frage, ob Sie hier bereits im Vorfeld Scherereien, sprich Probleme bekommen haben? Es wirkt auf mich jetzt doch alles Hieb und Stichfest. Geschickt und unumgänglich natürlich Formulierungen die den angedeuteten Tatbestand doch immer wieder abmildern, weil jemand durch ein „vielleicht“ oder „möglicherweise“ das Ganze doch wieder in Frage stellt. Immerhin sprechen Sie hier von noch lebenden Personen von öffentlichem Belang. Diesbezüglich sind mir natürlich an manchen Stellen, gerade durch die Unterlegung der Fußnoten schon ein paar „Boahhs“ und „Ups“ entfleucht, gerade wenn ich bedenke, wer da alles mit wem im Verbund war.
Das es spannend bleiben wird, verspricht ja schon dass Auftauchen Zantinis und die Erwähnung gewisser Pläne :o
Ich frage mich auch, ob die so plötzlich aufgetauchten Polizisten, die Vincent erneut in Verdacht hatten seine Kreditkarten-Nummer abermals durchzuziehen, tatsächlich nicht doch von unserer so temperamentvollen Kubanerin Consuela gestellt waren. Vielleicht um Vincent ein wenig mehr an sich zu binden, ihn loyaler zu machen oder ihm einfach nur ein sicheres Gefühl zu geben? Hier kann ich natürlich auch völlig daneben liegen. Denn sicher hat auch eine Consuela ein kleines eigenes Netz von Möglichkeiten hinter sich… bei den Heerscharen von Abtrünnigen, die sie da so gerne um sich scharrt. ;D
Oh das Ego… Es wird Vincent früher oder später noch das Genick brechen, wenn er nicht endlich aufhört aus lauter Eitelkeit seine heimliche Signatur überall in den Programmen zu hinterlassen. ::) Aber letztendlich ist er mir zumindest nicht unsympathisch. Etwas naiv vielleicht manchmal… An seiner Stelle hätte ich vielleicht schon mal überlegt was zu tun wäre, wenn es plötzlich Thema wäre das Weite zu suchen. Spätestens nach Zantinis Bitte sollte er sich diese Frage einmal stellen. Andererseits wissen wir als Leser (des Klapptextes) bereits mehr als er. ;D
Richtig gut erklärt fand ich auch solche Dinge wie zum Beispiel das Kompilieren in Maschinencodes. Überhaupt kommt alles sehr verständlich und logisch bei mir als Leser an und es stellt sich mir natürlich die Frage, die das Buch ja auch selbst aufwirft: „Wieso vertrauen so viele Menschen diesen Wahlcomputern?“.
Es ist ja mein erstes Buch von Andreas Eschbach welches ich selbst lese. Bisher habe ich mir die meisten seiner Bücher in der Hörbuchversion einverleibt. Doch jetzt, da ich mich bei diesem Buch so richtig wohl fühle bereue ich es nicht, dass ich mir letzten Monat die bereits gehörten sechs Hörbücher nun auch durch ihre ungekürzten Buchversion komplettiert habe.
Ich hoffe bereits jetzt zu diesem Stadium, dass es möglichst viele Leser für dieses Buch geben wird… und dass sich möglichst viele davon dann auch ein paar Gedanken zum Thema machen.
PS: Eine Sache ist mir noch aufgefallen. Ganz vorne im Buch unter Weitere Titel des Autors fehlt doch tatsächlich eines meiner Lieblingsbücher. Das Jesus Video. :-\
--- Zitat von: schlumeline am 10. Januar 2010, 14:12:22 ---Vincent ist ein absoluter Computerfreak und mir als Leserin auf Anhieb sympathisch. Leider geht er an die Aufträge oft zu unbedarft heran und zieht daher schnell den Kürzeren.
--- Ende Zitat ---
Tja, wahrlich etwas unbedarft dieser junge Mann. Ich hoffe doch sehr, dass er sich nicht ständig tiefer in die Misere hineintreibt.
--- Zitat von: AndreasE am 10. Januar 2010, 13:05:25 ---Zu Beginn dieser Leserunde will ich einfach mal "Hallo" sagen und anmerken, dass ich gespannt bin, was sich hier in den nächsten zwei Wochen tun wird.
Einstweilen wünsche ich allen, die mitmachen, erst einmal königlichen Lesespaß...
--- Ende Zitat ---
Auch ich bin mächtig gespannt, was da noch so auf uns zukommt. Immerhin liest sich das Buch jetzt schon weg wie "frische Semmeln". :)
Da ist der Lesespaß fast schon richtig vorprogrammiert.
Liebe Leserundengrüssle
Marion :)
schlumeline:
Ach, da fällt mir gerade noch ein:
Am Ende des 5. Kapitels und vor Beginn des 7. Kapitels möchte ich einmal nachfragen:
Wo ist denn Kapitel 6 geblieben ???
Gruß schlumeline
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