Autor Thema: 03 - Ein König für Deutschland - Teil II - Kapitel 13 bis Kapitel 28  (Gelesen 898 mal)

Offline apassionata

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Re: 03 - Ein König für Deutschland - Teil II - Kapitel 13 bis Kapitel 28
« Antwort #15 am: 18. Januar 2010, 19:24:51 »
Hallo zusammen...


Simon König jedenfalls nimmt seinen Job noch ernst und von solchen Dingen wie Gesetzesverstössen hält er nichts. Bei der Frage mit der Kehrwoche kann ich seine Ansicht völlig nachvollziehen. Das Kehren an sich ist ja notwendig, aber etwas das schon sauber ist, kann ich nicht noch sauberer machen.


Was mir auch nicht an ihm gefallen hat ist, dass er, als Lehrer an einem Gymasium nicht mit den neuen Medien vertraut sein soll.
Dieser Mann unterrichtet sogar die Oberstufe und nimmt das Abitur ab. Da gehört es inzwischen an jeder Schule zum Alltag, dass die Schüler sich auch des Computers bedienen, um die ihnen gestellten Hausaufgaben zu lösen.
Referate werden von Schülern oft aus dem Netz runtergeladen und als Eigenprodukt in den Unterricht eingebracht, auch da sollte ein Lehrer auf dem Laufenden sein, sonst entstehen da positive Noten, die nicht gerechtfertigt sind.
Lehrer erhalten heutzutrage von der Schulleitung her Schulungen zum Thema Computer und dessen Nutzung. Deshalb kann ich Königs Unwissenheit nicht recht nachvollziehen.

Mit ach und krach setzt er einen Film im Unterricht ein, weil er nicht in den Ruf kommen will, mit modernen Lehrmitteln nicht umgehen zu können.... herrje, der Einsatz eines Films gehört zum gängigen Schulalltag - wie toll auch, dass er damit die Schüler "ruhig stellen" will.

Simon König ist eben ein Lehrer vom alten Schlag. Einerseits stimme ich dir ja zu, dass es sinnvoll ist auch mit den neuen Medien vertraut zu sein und diese in den Unterricht einzubringen, andererseits bringt das gar nichts, wenn ich gar nicht mehr die Initiative besitze den Schülern etwas zu vermittlen. Und gerade diesen Eindruck macht Simon König auf mich nicht. Sicher lässt er Erfahrungen aus den vorangegangenen Jahrgängen in seinen Unterricht einfliessen, aber ich finde das nicht negativ. Sein Kollege, dem er im Lehrerzimmer begegnet, macht mir da mehr den Eindruck kein Interesse an seinem Job zu haben. Simon König will seinen Schülern schon noch etwas vermitteln, zumindest ist das bei mir so angekommen. 

Also in Anbetracht der Sicht auf seine Pensionierung sehe ich es eher wie schlumeline. Simon König ist halt vom alten Schlag. Egal in welcher Zeit wir jetzt alle zur Schule gegangen sind und egal wie fortschrittlich sich manche Schulen geben, solche Lehrer/Menschen gibt es sicherlich überall. Und ich würde auf jeden Fall einen Simon König als Lehrer vorziehen, als sein Kollege Volker Fuhrmann ;)
Abgesehen davon finde ich es gut, dass Simon König nicht all zu perfekt sondern eher etwas verschroben gezeichnet ist. Das passt für mich viel besser ins Bild.

Aber mir sind gerade noch ein paar Dinge eingefallen:
Ich teile übrigens Simons Ansicht über das große Unglück Deutschlands: Die Einführung des Privatfernsehens.  ;D  Mensch wo ist das Niveau geblieben...  ::)

Die erste Verwirrung über den Indianer am Straßenrand fand ich auch gelungen. Ich musste erst mal ein wenig überlegen. Vor allem als dieser dann noch in sein Handy meinte: "Ich hab die Faxen jetzt dick mit dem. Leg ihn um. Nein, keine Warnung mehr. Knips ihn aus und gut." S.153  :o

Grüssle
           Marion  :)
« Letzte Änderung: 18. Januar 2010, 20:38:13 von apassionata »
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Offline Aeria

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Re: 03 - Ein König für Deutschland - Teil II - Kapitel 13 bis Kapitel 28
« Antwort #16 am: 18. Januar 2010, 21:56:01 »
Ich frage mich allerdings die ganze Zeit, warum Vincent ins Gefängnis musste. Bruce, sein Fast-Stiefvater scheint ihn ja wohl überredet zu haben, sich wegen des für seine Flucht gestohlenen Autos zu stellen. Dafür geht er 22 Monate in den Knast.
Du liebe Güte, hätte er den Wagen irgendwo ordentlich abgestellt und der Polizei durch einen anonymen Anruf einen Hinweis gegeben, dann wäre er doch aus dem Schneider gewesen. PKW-Diebstahl ist kein Kapitalverbrechen, da hätte niemand die DNA ermittelt, der Wagen wäre einfach dem rechtmäßigen Besitzer wieder übergeben worden, und der hätte sich gefreut.

Vincent hat sich gar nicht gestellt, er wurde erwischt. Fand ich ein wenig dumm von ihm, was ist er auch mit dem Auto seines Nachbarn durch die Weltgeschichte gedüst. Hätte doch wenigstens mal den Wagen wechseln können, oder?
Er kann aber natürlich nicht zugeben, dass er das Auto stehlen musste, weil er auf der Flucht war, denn dann wäre das mit dem Programm herausgekommen und ihm hätte lebenslänglich geblüht.

***
Aeria
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Offline apassionata

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Re: 03 - Ein König für Deutschland - Teil II - Kapitel 13 bis Kapitel 28
« Antwort #17 am: 18. Januar 2010, 22:17:48 »
Ich frage mich allerdings die ganze Zeit, warum Vincent ins Gefängnis musste. Bruce, sein Fast-Stiefvater scheint ihn ja wohl überredet zu haben, sich wegen des für seine Flucht gestohlenen Autos zu stellen. Dafür geht er 22 Monate in den Knast.
Du liebe Güte, hätte er den Wagen irgendwo ordentlich abgestellt und der Polizei durch einen anonymen Anruf einen Hinweis gegeben, dann wäre er doch aus dem Schneider gewesen. PKW-Diebstahl ist kein Kapitalverbrechen, da hätte niemand die DNA ermittelt, der Wagen wäre einfach dem rechtmäßigen Besitzer wieder übergeben worden, und der hätte sich gefreut.

Vincent hat sich gar nicht gestellt, er wurde erwischt. Fand ich ein wenig dumm von ihm, was ist er auch mit dem Auto seines Nachbarn durch die Weltgeschichte gedüst. Hätte doch wenigstens mal den Wagen wechseln können, oder?
Er kann aber natürlich nicht zugeben, dass er das Auto stehlen musste, weil er auf der Flucht war, denn dann wäre das mit dem Programm herausgekommen und ihm hätte lebenslänglich geblüht.

Zudem saß Vincent ja noch die Panik seines letzten "Besuches" im Gefängnis in den Knochen. Er wollte alles, nur nicht wiederholt wegen Computerbetrugs angezeigt werden. Das er so unüberlegt reagiert hat, kann ich ihm eigentlich nachsehen, denn schließlich lebte er wohl in seiner eigenen, kleinen Computerwelt. Vergas doch alles um sich herum. Ich hatte mich zunächst auch erst gewundert, wieso er so überstürzt geflohen ist. Ohne Pass, ohne Vorbereitung. Doch ihm saß wohl die pure Angst dermaßen in den Knochen...
Nunja, und wenn im Leben und in den Romanen alle alles richtig machen  würden, gäbe es schließlich viel weniger Spannung und Aktion.  ;D

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Offline AndreasE

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Re: 03 - Ein König für Deutschland - Teil II - Kapitel 13 bis Kapitel 28
« Antwort #18 am: 19. Januar 2010, 10:46:58 »
Jetzt mal ehrlich: Ihr kennt solche Leute nicht? Für die selbst eine Email was Exotisches ist?  :o

Offline apassionata

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Re: 03 - Ein König für Deutschland - Teil II - Kapitel 13 bis Kapitel 28
« Antwort #19 am: 19. Januar 2010, 11:21:59 »
Jetzt mal ehrlich: Ihr kennt solche Leute nicht? Für die selbst eine Email was Exotisches ist?  :o

Oh doch... zu genüge sogar.  ;)
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Offline schlumeline

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Re: 03 - Ein König für Deutschland - Teil II - Kapitel 13 bis Kapitel 28
« Antwort #20 am: 19. Januar 2010, 16:54:17 »
Jetzt mal ehrlich: Ihr kennt solche Leute nicht? Für die selbst eine Email was Exotisches ist?  :o

Oh doch... zu genüge sogar.  ;)

Ich kenne davon auch genug. Es sind zwar oft auch Leute, die jetzt kurz vor der Rente bzw. Pensionierung stehen, aber selbst in meinem Bekanntenkreis gibt es einige, die nicht gerade viel PC-Erfahrung haben und sich auch mit Händen und Füßen wehren, wenn man Ihnen einen Rechner näher bringen will. Und ich habe das Gefühl, dass Simon König genau in diese Kategorie fällt, kann daran aber auch nicht unbedingt etwas Negatives entdecken.
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Offline AndreasE

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Re: 03 - Ein König für Deutschland - Teil II - Kapitel 13 bis Kapitel 28
« Antwort #21 am: 19. Januar 2010, 19:04:43 »
Von einem Lehrer, der der Pensionierung entgegensieht, erwartet niemand mehr, dass der sich noch groß in die "neuen Medien" einarbeitet. Und wer Kinder hat, kennt solche Lehrer, glaube ich.

Zugleich ist so jemand die ideale Figur, um als Autor grundlegende Computerdinge erklären zu können (zu "dürfen"): Denn ihm muss man es erklären, indem man sozusagen bei Null beginnt.

Offline apassionata

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Re: 03 - Ein König für Deutschland - Teil II - Kapitel 13 bis Kapitel 28
« Antwort #22 am: 19. Januar 2010, 20:26:53 »
Zugleich ist so jemand die ideale Figur, um als Autor grundlegende Computerdinge erklären zu können (zu "dürfen"): Denn ihm muss man es erklären, indem man sozusagen bei Null beginnt.

   ;D  Was ja prima geklappt hat.   ;D

Wobei ich mir ja jetzt so gar nicht sicher bin, ob Sie sich tatsächlich selbst gemeint haben. Denn schließlich haben Sie ja bereits als Softwareentwickler gearbeitet.  :-\
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Offline schlumeline

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Re: 03 - Ein König für Deutschland - Teil II - Kapitel 13 bis Kapitel 28
« Antwort #23 am: 19. Januar 2010, 20:30:53 »
Zugleich ist so jemand die ideale Figur, um als Autor grundlegende Computerdinge erklären zu können (zu "dürfen"): Denn ihm muss man es erklären, indem man sozusagen bei Null beginnt.

   ;D  Was ja prima geklappt hat.   ;D

Wobei ich mir ja jetzt so gar nicht sicher bin, ob Sie sich tatsächlich selbst gemeint haben. Denn schließlich haben Sie ja bereits als Softwareentwickler gearbeitet.  :-\

Bei uns Lesern jedenfalls ist das Erklären dann doch gut gelungen. Welch ein Glück also, dass Simon König von Computern keine Ahnung hat, denn nur so konnten wir ja wirklich etwas lernen. Danke!! ;)
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Offline Elfe

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Re: 03 - Ein König für Deutschland - Teil II - Kapitel 13 bis Kapitel 28
« Antwort #24 am: 21. Januar 2010, 00:48:59 »
Von einem Lehrer, der der Pensionierung entgegensieht, erwartet niemand mehr, dass der sich noch groß in die "neuen Medien" einarbeitet. Und wer Kinder hat, kennt solche Lehrer, glaube ich.


Das seh ich leider immer noch etwas anders. Computer wurden schon vor ca. 9-10 Jahren in allen Schulen installiert. Jede Klasse sollte einen haben, und auch die Lehrer haben damals Fortbildungen bekommen.
Zu der Zeit war König also am altersmäßig gerade in den 50ern angekommen. Also durchaus noch aufnahmefähig für die neuen Medien. Die Schulleitungen haben zu der Zeit darauf bestanden, dass alle Kollegen diese Fortbildungen mitmachten.

Deshalb ist die "Unwissenheit" Königs hier für mich leider nicht nachvollziehbar.
Grüßchen
Elfe

Offline AndreasE

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Re: 03 - Ein König für Deutschland - Teil II - Kapitel 13 bis Kapitel 28
« Antwort #25 am: 21. Januar 2010, 10:14:32 »
Von einem Lehrer, der der Pensionierung entgegensieht, erwartet niemand mehr, dass der sich noch groß in die "neuen Medien" einarbeitet. Und wer Kinder hat, kennt solche Lehrer, glaube ich.


Das seh ich leider immer noch etwas anders. Computer wurden schon vor ca. 9-10 Jahren in allen Schulen installiert. Jede Klasse sollte einen haben, und auch die Lehrer haben damals Fortbildungen bekommen.
Zu der Zeit war König also am altersmäßig gerade in den 50ern angekommen. Also durchaus noch aufnahmefähig für die neuen Medien. Die Schulleitungen haben zu der Zeit darauf bestanden, dass alle Kollegen diese Fortbildungen mitmachten.

Deshalb ist die "Unwissenheit" Königs hier für mich leider nicht nachvollziehbar.

Haben Sie Kinder? Oder sind Sie Lehrerin?

Ich kann nur sagen, dass mich meine Lesereisen immer wieder auch in Schulen geführt haben, und von den Erlebnissen dabei – Gespräche im Lehrerzimmer, Beobachtungen usw. – ist viel in diesen Roman eingeflossen. Das mit den Computern ist meiner Erfahrung nach tatsächlich keine Altersfrage – ich habe Lehrer kurz vor der Pensionsgrenze getroffen, für die Internet, Email und CVDs brennen so alltäglich wie Lichteinschalten war, und Lehrer, die jünger waren als ich, die durchaus schon mit Lichtschaltern ihre Probleme hatten, ganz zu schweigen von dem Gesichtsausdruck, wenn ich sowas sagte wie "kann ich's Ihnen per Email schicken?"

Offline Elfe

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Re: 03 - Ein König für Deutschland - Teil II - Kapitel 13 bis Kapitel 28
« Antwort #26 am: 21. Januar 2010, 13:57:39 »
Beides, Herr Eschbach, beides!!!

Hier in NRW, oder sollte es speziell in meiner Region so sein, war schon vor 10 Jahren das Thema "Computerarbeit im Klassenzimmer" brandaktuell.
An meiner Schule, und nicht nur dort,  wurde  damals schon nach und nach  jedes Klassenzimmer mit einem Computer ausgestattet.
Es gab Einweisungen sogar schon für die unteren Klassen (Computer-AGs, die sehr gut angenommen wurden).

 Wir, mein gesamtes Kollegium hat mehrere Nachmittags-Schulungen absolviert.  Darunter auch Lehrer, die in der Altersstufe des Herrn König waren.
Auch das Lehrerzimmer war ausgerüstet und jeder bekam Unterstützung von versierten Kollegen.

Wie die Situation heute ist, kann ich nun nicht mehr beurteilen, denn ich bin schon einige Jahre nicht mehr in diesem Beruft tätig, aber ich kann mir nicht vorstellen, dass, im Hinblick auf die fortschreitende Computerisierung und Internetpräsenz, da Rückschritte gemacht worden sind.
« Letzte Änderung: 21. Januar 2010, 14:16:43 von Elfe »
Grüßchen
Elfe

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Re: 03 - Ein König für Deutschland - Teil II - Kapitel 13 bis Kapitel 28
« Antwort #27 am: 21. Januar 2010, 14:11:06 »
An meiner Schule, und nicht nur dort,  wurde  damals schon nach und nach  jedes Klassenzimmer mit einem Computer ausgestattet.
Es gab Einweisungen sogar schon für die unteren Klassen.

Hui, dann seid ihr dort oben aber wirklich up to date.
An den Schulen meiner Kinder ist das längst nicht so. Im besten Fall gibt es Gemeinschaftsräume, die Computer bestückt sind um den Schülern auch mal das eine oder andere zu vermitteln.

Zum Teil wurden auch schon Eltern gefragt, ob sie dabei nicht auch helfen könnten, da die Lehrerschaft entweder das Wissen nicht hatte oder eben keine Zeit.
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Offline Elfe

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Re: 03 - Ein König für Deutschland - Teil II - Kapitel 13 bis Kapitel 28
« Antwort #28 am: 21. Januar 2010, 14:18:20 »
Vielleicht war ich ja auch nur an einer ausgesprochen fortschrittlichen Schule, allerdings hat meine Tocher an ihrer Schule ähnliches erlebt.
Ne, ne....  ich habe das an mehreren Schulen gesehen. Mit 20 Computern ausgestattete Räume, zentral gesteuert und überwacht durch Anbindung an den Computer des Lehrers.

Selbst während der Ausbildung im Referendariat in den 90er Jahren wurde großer Wert darauf gelegt,  dass die Referendare computertechnische Fertigkeiten besaßen.
« Letzte Änderung: 21. Januar 2010, 14:26:44 von Elfe »
Grüßchen
Elfe

Offline schlumeline

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Re: 03 - Ein König für Deutschland - Teil II - Kapitel 13 bis Kapitel 28
« Antwort #29 am: 21. Januar 2010, 15:37:14 »
Hallo,

ich bin ja selbst nicht an einer Schule tätig, sondern in einem ganz anderen Bereich, aber ich muss sagen, dass ich Elfes Erfahrungen da auch hinsichtlich der Schulen meiner Kinder (auch NRW) nicht teilen kann. Sicher gibt es auch dort Computer in den Klassenräumen (in der Grundschule einen) bzw. größere Computerräume (weiterführende Schule, Gymnasium), aber die werden längst nicht in jedem Unterricht und von jedem Lehrer genutzt. Oft ist das wohl auch aus zeitlichen Gründen gar nicht möglich. Zwischen dem Vorhandensein der Hardware und dem tatsächlich sinnvollen Einsatz im Unterricht liegen da wohl noch Welten. Und wenn ich mich so im näheren Freundeskreis umhöre, sieht es an vielen Schulen ähnlich aus. Das mag vielleicht in der Oberstufe einmal anders aussehen, aber vom  Grundsatz her liegen da Theorie und Praxis wohl weit auseinander....

Liebe Grüße

schlumeline
« Letzte Änderung: 21. Januar 2010, 16:17:28 von schlumeline »
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