Autor Thema: 03 - Kapitel 07 bis 08 (Seite 128 bis Seite 166)  (Gelesen 396 mal)

Offline Heimfinderin

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03 - Kapitel 07 bis 08 (Seite 128 bis Seite 166)
« am: 05. Januar 2010, 20:57:38 »
Hier könnt Ihr von Kapitel 07 bis 08 (Seite 128 bis 166)  schreiben.

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Heimfinderin

Offline Tammy1982

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Re: 03 - Kapitel 07 bis 08 (Seite 128 bis Seite 166)
« Antwort #1 am: 13. Januar 2010, 20:07:11 »
Hallo Ihr Lieben,

Jaular bläst zum Kampf, aber ihn erwartet eine üble Überraschung. Erstens sieht es ganz danach aus, als ob die Kazzach von dem Angriff gewusst hätten und dann handelt es sich auch noch um unverwundbare Kazzach!  :o Ach je, das hört sich nicht gut an, dass die anscheinend nicht getötet werden können und dieses "Dunkle", dass sich aus der Stadt erhebt und anfängt die Flugschiffe zu verschlingen war ja sehr unheimlich!  :o Gerade noch rechtzeitig greifen die Kristalldrachen ein, aber wie lange können sie gegen das Dunkle bestehen? Und anscheinend können sie es nur zurück drängen, aber auch nicht zerstören???  :o
Der General wird zum Glück von einem Kristalldrachen gerettet und in Sicherhei gebracht. Ich hatte wirklich schon Angst, dass er das Schicksal seines Bruders teilt und auch stirbt, aber für ihn ist wohl noch einiges vorgesehen. Das freut mich!  :klatschen:

Übrigens fand ich die Bilder trotz aller Schrecken, die da wieder hinauf beschworen worden sind, klasse: Wie die Drachen sich aufrichten und die weißen Lichtströme ausbrechen lassen, war wieder Kopfkino vom Feinsten!  8)

Tarean und seine Gefährten erreichen At Arthanoc und treffen dort sofort auf Iegi. Er wurde für 5 Jahre (!!!) von seinem Vater verbannt, da er den Tod von Sharik verschuldet hat! Das ist wirklich hart, aber andererseits im Moment ganz gut, da er sich so auch zum Ritter schlagen lassen kann!  :P ;D
Jedoch wird das erstmal nichts: Janosthin erscheint anstatt Kesrondia und die Gefährten erfahren, dass die Kristalldrachen gegen die Schatten in Gongathar vorgehen und die Gefährten haben die Aufgabe die restlichen Ritter zu suchen. Ich bin ja echt gespannt, ob sie da wirklich noch so viele finden. Nach so langer Zeit?  :-\

Und jetzt besteht auch noch die Gefahr, dass sie von Dunkelgeistern verfolgt werden. Der eine im ersten Teil war schon gruselig genug...  :o
Aber zu allem Übel wurden Bruder Lanfert und Magister Dinriol auch noch verhaftet und eingesperrt. Na, super! Das brauchen die Gefährten jetzt gerade, dass ihr Zugang zu der Bibliothek quasi nicht mehr vorhanden ist. Oh man! Obwohl mich schon interessiert, warum der Althan da gerade so heftig reagiert??? Ist doch eigentlich nicht so schlimm, wenn da jemand in den Ruinen herumstöbert, oder? Vor was hat der Angst?  :-\

Ha, und dann die größte Überraschung schlechthin: Die Ritterin, die zurückgekehrt ist, ist niemand anders, als Auril's Mutter! Ja, der Hammer! Damit hatte ich ja gar nicht gerechnet!
Na, ich bin ja jetzt schon neugierig, auf die Geschichte von der Mutter, warum sie Auril im Stich gelassen hat und nach der Machtübernahme von Calvas nicht zu den Elben zurückgekehrt ist???
Aber die beiden Frauen sind sich doch ziemlich ähnlich vom Temperament her!  ;D Und jetzt sollen sie gemeinsam nach verschollenen Rittern suchen. Das scheint interessant zu werden...  ;)

Ob sie diesen geheimnisvollen Questoi wirklich finden? Ich hoffe es ja! Außerdem würde mich interessieren, wieso die ganzen Ritter sich immer noch versteckt gehalten haben, obwohl Calvas doch besiegt ist? Haben sie sich so verkrochen, dass sie auch keine Nachrichten mehr bekommen haben?

Mh, der Satz von Moosbeere am Ende des Abschnitts geht mir nicht mehr aus dem Kopf: "sei dir meiner nur niemals zu sicher, Tarean Keinriese" Na, mal sehen, wie es mit den beiden weitergeht...  :-\

Liebe Grüße
Tammy

Offline Heimfinderin

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Re: 03 - Kapitel 07 bis 08 (Seite 128 bis Seite 166)
« Antwort #2 am: 14. Januar 2010, 13:03:05 »
Hallo zusammen,

Jaular bläst zum Kampf, aber ihn erwartet eine üble Überraschung. Erstens sieht es ganz danach aus, als ob die Kazzach von dem Angriff gewusst hätten und dann handelt es sich auch noch um unverwundbare Kazzach!  :o Ach je, das hört sich nicht gut an, dass die anscheinend nicht getötet werden können und dieses "Dunkle", dass sich aus der Stadt erhebt und anfängt die Flugschiffe zu verschlingen war ja sehr unheimlich!  :o

Oh ja, das war wieder sehr unheimlich!  :o  Die Szene, die sich in und um die Stadt Gongathar abspielen, verursachen mir regelmäßig eine Gänsehaut. Die Atmosphäre ist aber auch wirklich gut beschrieben. Als die Kazzach anfingen, die Schiffe zu sich runter zu ziehen, wirkte das schon so hoffnungslos und als dann die Arme aus der Finsternis die Schiffe packten, war das nochmals eine Steigerung. Und als  die Schwärze in die Männer reinfährt, um dann diese schimmernde Essenz aus ihnen rauszuziehen, war das einfach nur grauenhaft.  Ich konnte so gut mit Jaular mitfühlen, wie er in Todesangst vom Schiff springt. Ich hätte das auch getan, Hauptsache weg von dem Grauen und lieber sterben.

Ich war dann aber auch sehr froh, dass er nicht sterben musste und auf einem Drachen gelandet ist.  Es hört sich aber wirklich nicht gut an, dass die Drachen das Unheil nur aufhalten aber nicht zerstören können. Das wird wieder spannend und wohl ein Wettlauf mit der Zeit.

Übrigens fand ich die Bilder trotz aller Schrecken, die da wieder hinauf beschworen worden sind, klasse: Wie die Drachen sich aufrichten und die weißen Lichtströme ausbrechen lassen, war wieder Kopfkino vom Feinsten!  8)
Ja, das fand ich auch klasse.  8) Die Kristalldrachen haben es mir sowieso angetan. Und gerade dieser Kontrast der schimmernden Drachen mit ihrem Licht gegen die grausame Finsternis war ein tolles Bild.

Tarean und seine Gefährten erreichen At Arthanoc und treffen dort sofort auf Iegi. Er wurde für 5 Jahre (!!!) von seinem Vater verbannt, da er den Tod von Sharik verschuldet hat! Das ist wirklich hart, aber andererseits im Moment ganz gut, da er sich so auch zum Ritter schlagen lassen kann!  :P ;D
Ich habe auch gleich gedacht: wie praktisch, dann kann er ja gut Ritter werden.  ;D Trotzdem ist es bestimmt nicht schön, vor dem ganzen Volk verbannt zu werden. Aber Iegi macht es wohl nicht wirklich viel aus.

Die versprengten Ritter zu finden, wird wohl nicht so einfach werden. Ob sie überhaupt noch alle leben? Am geheimnisvollsten ist ja dieser Questoi mit seinem gefiederten Drachen. Bei dem Namen musste ich gleich an die französischen Wörter que est (qu'est) und toi denken. Ersteres heißt u. a. als Frage Was ist und toi heißt du. Es wäre zwar grammatikalisch wohl kaum richtig, aber für mich klingt der Name wie: Was bist du? Und immerhin weiß Lanfert ja auch nicht so genau wer  oder was Questoi genau ist. Dass er kein Normalsterblicher ist, wirft ja diese Frage bei mir auch gleich auf.  ;D

Aber zu allem Übel wurden Bruder Lanfert und Magister Dinriol auch noch verhaftet und eingesperrt. Na, super! Das brauchen die Gefährten jetzt gerade, dass ihr Zugang zu der Bibliothek quasi nicht mehr vorhanden ist. Oh man! Obwohl mich schon interessiert, warum der Althan da gerade so heftig reagiert??? Ist doch eigentlich nicht so schlimm, wenn da jemand in den Ruinen herumstöbert, oder? Vor was hat der Angst?  :-\
Ja, war für ein Unglück! Gerade jetzt, wo Tarean sie über die Dunkelgeister informieren wollte und von ihnen Hilfe gegen diese erhofft hatte. Ich bin auch gespannt, warum man sie eingesperrt hat. Ich glaube auch nicht, dass es nur deshalb ist, weil sie da herumgelaufen sind. Aber zumindest sind sie noch zusammen und nicht in Einzelhaft.

Ha, und dann die größte Überraschung schlechthin: Die Ritterin, die zurückgekehrt ist, ist niemand anders, als Auril's Mutter! Ja, der Hammer! Damit hatte ich ja gar nicht gerechnet!
Na, ich bin ja jetzt schon neugierig, auf die Geschichte von der Mutter, warum sie Auril im Stich gelassen hat und nach der Machtübernahme von Calvas nicht zu den Elben zurückgekehrt ist???
Das war wirklich eine Überraschung! Und was für einen eindrucksvollen Eindruck sie abgegeben hat auf ihrem Reittier! Richtig gefährlich und mächtig!  Auril ist natürlich nicht begeistert und reagiert heftig auf sie. Allerdings habe ich von der Mutter nicht so einen schlechten Eindruck wie Auril es empfindet. Da scheint es noch einiges an Erklärungsbedarf zwischen den beiden zu geben. Neugierig bin ich natürlich auch, was sich alles so tatsächlich abgespielt hat und warum.

Ich finde es wirklich toll, dass immer wieder Figuren auftauchen, die man nur durch kurze Erwähnungen kennt und die dann doch noch eine große Bedeutung im weiteren Verlauf bekommen.  :) Und ich finde es immer wieder toll, dass man als Autor da noch den Überblick hat, wer wann wie und warum ins Geschehen eingreift....  ;D

Aber die beiden Frauen sind sich doch ziemlich ähnlich vom Temperament her!  ;D Und jetzt sollen sie gemeinsam nach verschollenen Rittern suchen. Das scheint interessant zu werden...  ;)
Da wirst du recht haben.  ;D Das wird bestimmt ein spannungsgeladener Ritt! Ich bin froh, dass Bromm dabei ist und ein bisschen aufpassen kann.  ;)

Mh, der Satz von Moosbeere am Ende des Abschnitts geht mir nicht mehr aus dem Kopf: "sei dir meiner nur niemals zu sicher, Tarean Keinriese" Na, mal sehen, wie es mit den beiden weitergeht...  :-\
Da habe ich mir jetzt gar keine Sorgen gemacht. Ich hatte das Gefühl, sie wollte Tarean nur ärgern, immerhin ist sie ein freches Irrlicht  ;)  ;D  Ihre Gefühle sind sicher fest (glaube ich einfach)

Uh, jetzt wird es immer spannender. Diese Dunkelgeister machen mir Sorgen und ich finde es auch immer beängstigen, wenn sich eine Gruppe von Freunden trennt.  :schwitzen:

Liebe Grüße
Heimfinderin

Offline Bernd Perplies

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Re: 03 - Kapitel 07 bis 08 (Seite 128 bis Seite 166)
« Antwort #3 am: 14. Januar 2010, 13:50:13 »
Zitat
Ich finde es wirklich toll, dass immer wieder Figuren auftauchen, die man nur durch kurze Erwähnungen kennt und die dann doch noch eine große Bedeutung im weiteren Verlauf bekommen.  Und ich finde es immer wieder toll, dass man als Autor da noch den Überblick hat, wer wann wie und warum ins Geschehen eingreift....

Dazu sage ich nur: Mit jedem Band wird sowas leichter (und dankbarer), denn man kann wirklich auf Dinge zurückgreifen, die man anfangs nur mal erwähnt hat (Ardo und sein Luftschiff, Zaeena Tsaar - an die ihr euch vielleicht noch aus dem Prolog (!) von Band 1 erinnert -, Jaular aus Band 2, Dinriol, Lanfert etc.) So etwas gibt einer Welt Geschlossenheit und es sorgt für nette Wiedererkennungseffekte. Schwieriger wird es dann, all diesen Figuren genug Text und Handlung einzuräumen, sodass sie nicht zu bloßen Staffage verkommen. Das ist mir - im Nachhinein gesehen - mal besser, und in 2-3Fällen leider auch mal schlechter gelungen.

Questoi ist übrigens aus "Queste" abgeleitet. :)

Und noch zwei "easter egg" zu Aurils Mutter:

Zaeena Tsaar verdankt ihre Schwertlanze und ihren Kampfstil dem koreanisch-chinesischen Abenteuerfilm „Musa – Der Krieger“ (2001). In dem bildgewaltigen Eastern kämpft einer der Helden mit einer Lanzenwaffe so virtuos, dass es ich mich seinerzeit nachhaltig beeindruckte. Und als ich beim Verfassen von „Tarean – Ritter des Ersten Lichts“ vor der Frage stand, welche Waffe eine so außergewöhnliche Kriegerin wie Zaeena Tsaar bekommen sollte, erinnerte ich mich wieder daran.

Der Name von Zaeenas Großkatze, Grinjah, ist eine augenzwinkernde Erinnerung an eines der Lieblings-Spielzeug-Universen meiner Kindheit: „Masters of the Universe“. Der Name ist eine Verballhornung von Cringer. Cringer hieß der feige grüne Tiger von Prince Adam, der sich, wenn sein Herr durch die Macht von Greyskull zum Helden He-Man wurde, in die kämpferische Battlecat verwandelte.

Beste Grüße
Bernd

Offline Seychella

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Re: 03 - Kapitel 07 bis 08 (Seite 128 bis Seite 166)
« Antwort #4 am: 14. Januar 2010, 20:50:28 »
Gongathar, diese unheimliche Stadt voller dunkler Geheimnisse, wird mir mit jedem mal noch unheimlicher. Wirklich gruselig, und wie bedrohlich die undurchdringliche Dunkelheit beschrieben wird! Diese Gänsehaut-Szenen beeindrucken mich aber auch, ich sehe da sehr klare Bilder - alleine wie sich in der Wand aus Dunkelheit Hände bilden. Hu!

Glücklicherweise "landet" Jaular ja auf einem Kristalldrachen und kann so überleben. Mir hat auch gefallen, wie er den Drachen wahrnimmt, das erzeugte auch hellere Bilder in meinem Kopf - und ist ein schöner Kontrast zur Dunkelheit. Die vielen Kristalldrachen können das Dunkle jedoch nur aufhalten, nicht besiegen. Erschreckend, bei so mächtigen Wesen. Tarean und seine Freunde machen sich nun umso dringlicher auf die Suche nach den Kristallrittern - niemand weiß, wie lange die Drachen die Dunkelheit aufhalten können. Und was können die Kristallritter gegen diese Bedrohung tun, warum sind sie so wichtig? Geht es "nur" um die Versammlung der alten Macht durch ihre Waffen - oder steckt da noch mehr dahinter?

Iegi wurde für 5 Jahre verbannt - das tat mir im ersten Moment richtig weh, glücklichweise weiß zumindest sein Vater über die Ereignisse Bescheid - und die beiden sind zu einer klugen Entscheidung gekommen. Außerdem kann er ja nun ganz in Ruhe ein Kristalldrachenritter werden, ohne sich um seine Verpflichtung gegenüber seinem Volk sorgen zu müssen.
Sehr gut hat mir auch die Szene zwischen ihm und Haffta bezüglich seiner Reife gefallen, wirklich gut getroffen. :)

Und Auril... Sie hat es wirklich nicht leicht. (Warum suche ich mir eigentlich immer tragische Lieblingsfiguren aus?) Erst ihr stiller Abgang am Lagerfeuer, um Tareans Grab zu besuchen. Da hatte ich mal wieder einen dicken Kloß im Hals, und kaum einer hat verstanden, wohin sie wollte. :'( Und dann entpuppt sich die Ritterin auch noch als ihre Mutter, der andere Dinge wichtiger als ihre eigene Familie waren. Ich habe es bei ihrer ersten Reaktion ja geahnt... Und nun "muss" sie auch noch mit ihr zusammen reisen, Tarean wollte es so - auch wenn er natürlich völlig logische Gründe vorweisen konnte. Aber wird das die Kluft zwischen ihnen vielleicht noch vergrößern? Jedenfalls bin ich da zwiegespalten: einerseits tut mir Auril Leid, andererseits bin ich auf die Geschichte ihrer Mutter gespannt - und es gäbe eine Möglichkeit zur Aussprache.

Der Name von Zaeenas Großkatze, Grinjah, ist eine augenzwinkernde Erinnerung an eines der Lieblings-Spielzeug-Universen meiner Kindheit: „Masters of the Universe“. Der Name ist eine Verballhornung von Cringer. Cringer hieß der feige grüne Tiger von Prince Adam, der sich, wenn sein Herr durch die Macht von Greyskull zum Helden He-Man wurde, in die kämpferische Battlecat verwandelte.

Na schau an, ich kenne auch mal ein "Osterei". :)
He-Man, das waren noch Zeiten... Cringer fand ich immer süß, auch wenn er natürlich ein riesiger Feigling ist. Ein Tiger, der sich benimmt wie ein kleines wehrloses Kätzchen.
Verzauberte Grüße
Seychella


Ollowain hatte niemals gezögert, den Weg der Ehre zu gehen.
Bernhard Hennen

Offline Tammy1982

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Re: 03 - Kapitel 07 bis 08 (Seite 128 bis Seite 166)
« Antwort #5 am: 15. Januar 2010, 08:44:41 »
Hallo Ihr Lieben,

Und Auril... Sie hat es wirklich nicht leicht. (Warum suche ich mir eigentlich immer tragische Lieblingsfiguren aus?) Erst ihr stiller Abgang am Lagerfeuer, um Tareans Grab zu besuchen. Da hatte ich mal wieder einen dicken Kloß im Hals, und kaum einer hat verstanden, wohin sie wollte. :'( Und dann entpuppt sich die Ritterin auch noch als ihre Mutter, der andere Dinge wichtiger als ihre eigene Familie waren. Ich habe es bei ihrer ersten Reaktion ja geahnt... Und nun "muss" sie auch noch mit ihr zusammen reisen, Tarean wollte es so - auch wenn er natürlich völlig logische Gründe vorweisen konnte. Aber wird das die Kluft zwischen ihnen vielleicht noch vergrößern? Jedenfalls bin ich da zwiegespalten: einerseits tut mir Auril Leid, andererseits bin ich auf die Geschichte ihrer Mutter gespannt - und es gäbe eine Möglichkeit zur Aussprache.
Ich glaube fest daran, dass es zwischen Auril und ihrer Mutter auf ihrer gemeinsamen Reise zu einer Aussprache kommen wird und sie sich miteinander aussöhnen werden. Folglich wird Auril im Endeffekt Tarean dankbar dafür sein, dass er sie quasi dazu gezwungen hat!  8) :) Davon gehe ich jetzt einfach mal aus...

Der Name von Zaeenas Großkatze, Grinjah, ist eine augenzwinkernde Erinnerung an eines der Lieblings-Spielzeug-Universen meiner Kindheit: „Masters of the Universe“. Der Name ist eine Verballhornung von Cringer. Cringer hieß der feige grüne Tiger von Prince Adam, der sich, wenn sein Herr durch die Macht von Greyskull zum Helden He-Man wurde, in die kämpferische Battlecat verwandelte.

Na schau an, ich kenne auch mal ein "Osterei". :)
He-Man, das waren noch Zeiten... Cringer fand ich immer süß, auch wenn er natürlich ein riesiger Feigling ist. Ein Tiger, der sich benimmt wie ein kleines wehrloses Kätzchen.
Wie cool! Wieder ein lustiges Osterei, aber auch daran hätte ich nie gedacht. Dafür ist es einfach schon viel zu lange her, dass ich das letzte Mal He-Man gesehen hab! Ich wusste nicht einmal mehr den Namen seines Tigers!  :-[ Dabei war ich voll der Fan und habe auch immer versucht mich zu verwandeln, hat aber nie geklappt!  ::) ;D

Uh, jetzt wird es immer spannender. Diese Dunkelgeister machen mir Sorgen und ich finde es auch immer beängstigen, wenn sich eine Gruppe von Freunden trennt.  :schwitzen:
Ja, dass sie sich trennen müssen, finde ich auch nicht so gut! Na, mal sehen, wie es weitergeht...  :o

Liebe Grüße
Tammy

Offline Bernd Perplies

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Re: 03 - Kapitel 07 bis 08 (Seite 128 bis Seite 166)
« Antwort #6 am: 15. Januar 2010, 09:41:34 »
Zitat
Ich wusste nicht einmal mehr den Namen seines Tigers!

Ich auch nicht, denn ich habe mal spontan Cringer (was ja von engl. cringe = erschauern kommt) mit Battle Cat verwechselt. ;D Hätte ich mich daran erinnert, dass Cringer die feige Version dieses Tigers ist, hätte ich Zaeenas Kampfkatze, die natürlich alles andere als feige ist, womöglich anders genannt.

Offline Heimfinderin

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Re: 03 - Kapitel 07 bis 08 (Seite 128 bis Seite 166)
« Antwort #7 am: 15. Januar 2010, 13:59:48 »
Ich glaube fest daran, dass es zwischen Auril und ihrer Mutter auf ihrer gemeinsamen Reise zu einer Aussprache kommen wird und sie sich miteinander aussöhnen werden.
Ich hoffe das auch. Es wäre wirklich schön, wenn sie emotional etwas Positives erleben würde und ein neues schönes Verhältnis zu ihrer Mutter würde ich ihr sehr wünschen. Denn eigentlich passen die beiden doch gut zusammen.   :)

Argh, ich habe wohl die falschen Sachen geschaut. He-Man habe ich noch nie gesehen. Habe mir jetzt aber gleich mal die Katze angeschaut. Ich habe sie mir im Buch ja schlanker vorgestellt.  ;D

Schwieriger wird es dann, all diesen Figuren genug Text und Handlung einzuräumen, sodass sie nicht zu bloßen Staffage verkommen. Das ist mir - im Nachhinein gesehen - mal besser, und in 2-3Fällen leider auch mal schlechter gelungen.
Wahrscheinlich willst du uns nicht verraten, wen du da im Auge hast?  ;) Würdest du in so einem Fall am liebsten die Figur neu schreiben oder nimmst du das dann gut hin? Allgemein gefragt: kannst du gut Abstand finden, wenn dein Buch fertig ist oder würdest du gerne im Nachhinein immer mal wieder etwas verändern?

Questoi ist übrigens aus "Queste" abgeleitet. :)
Schade eigentlich.  Das französische angehauchte Wort hätte mir jetzt auch gefallen.  ;)Vor allem spreche ich den Namen nun immer französisch aus.  ;D

Zaeena Tsaar verdankt ihre Schwertlanze und ihren Kampfstil dem koreanisch-chinesischen Abenteuerfilm „Musa – Der Krieger“ (2001).
Jetzt weiß ich auch, an was mich ihr Anblick erinnert hat. Nicht genau an den Film, den kenne ich leider nicht, aber irgendwie tatsächlich an einen asiatischen Kämpfer, wie ich es in der Art wohl mal in irgendeinem Film gesehen habe.


« Letzte Änderung: 15. Januar 2010, 14:05:19 von Heimfinderin »
Liebe Grüße
Heimfinderin

Offline Bernd Perplies

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Re: 03 - Kapitel 07 bis 08 (Seite 128 bis Seite 166)
« Antwort #8 am: 15. Januar 2010, 19:02:09 »
Zitat
Wahrscheinlich willst du uns nicht verraten, wen du da im Auge hast?

Am Ende der Lektüre vielleicht. Meist stört es die Leser auch gar nicht, weil sie nicht wissen, was der Autor vielleicht noch hätte anstellen wollen (oft sind es auch einfach Alternativen und man muss sich irgendwann für eine entscheiden, obwohl man die andere auch gemocht hätte.)

Zitat
Würdest du in so einem Fall am liebsten die Figur neu schreiben oder nimmst du das dann gut hin?

Es geht nicht darum, dass mir die Figur nicht gefällt, sondern eher, dass ich gerne noch X oder Y mit ihr gemacht hätte, es aber einfach nicht unterbekommen habe. Bei einem so großen Ensemble, wie dem von T3, kann das schon passieren.

Zitat
Allgemein gefragt: kannst du gut Abstand finden, wenn dein Buch fertig ist oder würdest du gerne im Nachhinein immer mal wieder etwas verändern?

Manchmal denke ich, dass ich nach dem Abschicken an den Verlag am liebsten gar nicht mehr reinschauen würde, um nicht irgendwelche Dinge zu finden, die ich im Nachhinein gerne anders gemacht hätte (ohne dann noch dazu die Möglichkeit zu haben). Aber es sind dann eher kleine Details, nichts Großes. Hier ein ungeschickter Satz vielleicht, da eine Wortwiederholung. Aber mit Figuren und Handlung war ich eigentlich immer ganz zufrieden. :)

Zitat
Das französische angehauchte Wort hätte mir jetzt auch gefallen.  ;)Vor allem spreche ich den Namen nun immer französisch aus.

Bitte, gerne. Auf die Idee kam ich gar nicht, aber es klingt auch nett.