Hallo Ihr Lieben,
Unheimlich wie Tareans Traum von schwarzen Schatten zur Wirklichkeit wird und plötzlich ein Dunkelgeist am Lager ist. Ich dachte echt, der arme Janosthin ist tot!
Wann wir wohl das erste/nächste Opfer unter den Gefährten zu beklagen haben....?
Ja, da hatte ich auch schon Angst um Janosthin!

Zum Glück kann Tarean doch noch eingreifen und schafft es anscheinend wirklich den Dunkelgeist zu besiegen!

Ein tolles Schauspiel war dann Tareans Lichtexplosion, die er mit dem Überkreuzen von Stab und Schwert hervorgerufen hat. "Ritter des ersten Lichts". Ist diese Szene der Schlüssel zum Titel? Tarean hat hier mehr Kraft erzeugt, als er selbst vermuten konnte. Ich wäre wohl auch erschrocken, wenn ich plötzlich einen glühenden Arm gehabt hätte. Es muss aber auch ein seltsames Gefühl sein, zu erfahren, dass man wohl etwas von der Alten Macht in sich trägt. Aber wenn sie durch Moosbeere in ihn gekommen ist, heißt das dann, dass Moosbeere nun schwächer ist?
Oh ja, das war Kopfkino mal wieder vom Feinsten. Diese Lichtexplosion war der super und sehr eindrucksvoll. Ja, ich habe mir auch schon gedacht, dass Tarean wohl wirklich ein bisschen Kraft von Moosbeere mit übernommen hat. Nur was das für Moosbeere heißt, darüber habe ich mir noch gar keine Gedanken gemacht... Da hast du schon Recht...
Aurils Mutter können wir hier mal richtig in Aktion erleben, wie sie so ziemlich alleine die ganzen Grawls tötet, die es auf die Händler abgesehen hatten.
Sie ist wirklich eine unerbittliche Kämpferin und ich möchte sie nicht zum Feind haben!
Oh ja, Auril's Mutter ist wirklich sehr eindrucksvoll und ziemlich schlagkräftig!

Mir wird sie aber auch immer sympathischer. Die Aktion, dass sie die Haare aufmacht, damit die Männer in Rûn auch gleich sehen, dass sie Frauen sind, hat mir schon ein Schmunzeln entlockt und auf den Mund gefallen ist sie ja auch gar nicht!

Schön finde ich hier, dass auch Auril sich anfängt einzugestehen, dass sie doch ziemlich viel mit ihrer Mutter gemeinsam hat und doch auch endlich mal mit ihr reden möchte. Auf das Gespräch bin ich ja schon wahnsinnig gespannt! Mich interessiert nämlich auch brennend, wieso die Mutter die Tochter und den Mann verlassen hat, auch nachdem der Orden schon längst zerschlagen war!
Und dann diese angedeutete Liebelei zwischen Auril's Mutter und dem Ritter Hattson... Ich bin ja schon sehr gespannt auf die Auflösung!

Berührend fand ich dabei Hafftas Worte, als sie sich entscheiden musste, ob sie auf der Seite der Wolflinge oder der Gefährten steht und sie sagt, "Ihr seid meine Sippe". Es tut mir immer wieder leid, wenn man misstrauisch ihr gegenüber ist. Ich finde sie wirkt immer noch sehr einsam, auch wenn sie unter den Gefährten akzeptiert ist. Aber außerhalb der Gruppe ist sie ständig allein und angefeindet.
Bei Haffta's Worten musste ich da auch ganz schön schlucken. Außerdem bin ich mir ja mittlerweile sicher, dass sie doch mehr als nur Freundschaft für Bromm empfindet. Aber er versucht sie wohl noch ein bisschen zu meiden. Die Arme! Ich hoffe doch, dass sich dieses Misstrauen ihr gegenüber dann schön langsam doch mal legen wird. Obwohl es natürlich schwer ist. Nachdem die Grawls so gewütet haben!

Einmal ein Feindbild, ist schwer wieder los zu werden! Aber das ist etwas was mir hier auch so gut gefällt: Es wäre doch viel einfacher die Grawls einfach alle miteinander böse, gemein und hinterhältig zu lassen. Aber durch Haffta sehen wir Leser und auch die Gefährten, dass nicht alles schwarz und weiß ist, sondern es auch Graubereiche gibt. Find ich wirklich klasse!

Die Suche nach den Rittern ist gar nicht so einfach, da sich doch einiges in den Jahren verändert hat. Als es hieß, dass Zaeenas Kontaktmann Condreth tot ist, hatte ich gleich ein ungutes Gefühl, was sich ja dann auch bestätigt hat. Der Kampf schien aussichtslos, spätestens als Auril auf den Kopf geschlagen wurde, dachte ich, jetzt werden sie Gefangene.
Zum Glück tauchte Ritter Hattson auf!
Aber ich habe mir gleich gedacht, dass der Neffe den Thron wohl nicht auf legale Art bekommen hat. Der Wärter hörte sich da schon so an... Und dass der Neffe dann entsprechend auf Freunde von Condreth nicht so begeistert reagiert, habe ich mir schon gedacht. Als Auril da eins über den Kopf gezogen bekommt, war ich mir auch sicher, dass es jetzt vorbei ist. Zum Glück ist Hattson genau im Richtigen Moment aufgetaucht!

Das war wirklich knapp!
Die politischen Verhältnisse in Rûn mit den Clans etc. erinnern mich so ein bisschen an die Schotten. Ist das so gedacht,
Bernd?

Ja, ich hatte auch gedacht, dass die Ritter einfach nur gefunden werden müssen, aber dass sich da noch einige andere Probleme auftun, war mir gar nicht klar, aber ist ja naheliegend. Es sind mehr als 16 Jahre vergangen. Niemand lebt so lange einfach nur einen Traum. Die einen verzweifeln und ergeben sich dem Suff und die anderen gründen Familien und versuchen das Beste daraus zu machen.
Das ist aber auch wieder so ein Detail, dass ich klasse finde. An solche Details zu denken, ist einfach super!

Gerenal Jaular hat auch Probleme. Die Kämpfe ermüden ihn immer mehr und dazu noch die Erkenntnis, dass die Drachen schwächer und die Finsternis stärker werden. Es kommt beim Lesen richtig ein Gefühl von Sinnlosigkeit auf, auch durch die vielen Toten, die ja wiederum für den Gegner zu Kämpfern werden. Ich würde verzweifeln bei dem Anblick...
Für General Jaular sieht das wirklich übel aus!

Ganz schlimm finde ich ja, dass die Gefallenen von der Dunkelheit erfasst werden und dann gegen ihre eigenen Kameraden vorgehen. Das ist wirklich grausam, dass man gegen seine eigenen Leute kämpfen und sie komplett vernichten muss, damit der Körper nicht immer wieder aufsteht!

Auch sehr erschreckend, dass die Drachen anfangen zurück zu weichen...

Wie soll denn der versprengte Haufen ehemaliger und neuer Ritter dagegen ankommen???
Dass General Jaular den Padeschda umgeht und implizit doch Hilfe anfordert, finde ich sehr gut. Dieser dumme Padeschda lässt wirklich lieber sein Volk untergehen, als dass er Hilfe anfordert. Denn die anderen Völker könnten ja sein Land einnehmen... Klar, will ja auch jeder in völliger Dunkelheit ohne Seele leben...

Aber die Elfen sind schon dabei einzugreifen. Hoffentlich können sie erstmal den Than von Agialon überzeugen, dass er Bruder Lanfert und den Magister wieder frei lässt und mit in den Kampf zieht. Ich bin gespannt!
Aber da hilft wohl nur

Liebe Grüße
Tammy