Autor Thema: 04 - Kapitel 09 bis 11 (Seite 167 bis Seite 225)  (Gelesen 336 mal)

Offline Heimfinderin

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04 - Kapitel 09 bis 11 (Seite 167 bis Seite 225)
« am: 05. Januar 2010, 20:56:44 »
Hier könnt Ihr von Kapitel 09 bis 11 (Seite 167 bis 225)  schreiben.

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Heimfinderin

Offline Heimfinderin

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Re: 04 - Kapitel 09 bis 11 (Seite 167 bis Seite 225)
« Antwort #1 am: 16. Januar 2010, 19:36:21 »
Hallo zusammen,

hui, es wird immer spannender! Unheimlich wie Tareans Traum von schwarzen Schatten zur Wirklichkeit wird und plötzlich ein Dunkelgeist am Lager ist.  Ich dachte echt, der arme Janosthin ist tot!  :o Wann wir wohl das erste/nächste Opfer unter den Gefährten zu beklagen haben....?

Ein tolles Schauspiel war dann Tareans Lichtexplosion, die er mit dem Überkreuzen von Stab und Schwert hervorgerufen hat. "Ritter des ersten Lichts". Ist diese Szene der Schlüssel zum Titel? Tarean hat hier mehr Kraft erzeugt, als er selbst vermuten konnte. Ich wäre wohl auch erschrocken, wenn ich plötzlich einen glühenden Arm gehabt hätte. Es muss aber auch ein seltsames Gefühl sein, zu erfahren, dass man wohl etwas von der Alten Macht in sich trägt. Aber wenn sie durch Moosbeere in ihn gekommen ist, heißt das dann, dass Moosbeere nun schwächer ist?

Aurils Mutter können wir hier mal richtig in Aktion erleben, wie sie so ziemlich alleine die ganzen Grawls tötet, die es auf die Händler abgesehen hatten.  ;D Sie ist wirklich eine unerbittliche Kämpferin und ich möchte sie nicht zum Feind haben! Berührend fand ich dabei Hafftas Worte, als sie sich entscheiden musste, ob sie auf der Seite der Wolflinge oder der Gefährten steht und sie sagt, "Ihr seid meine Sippe".  Es tut mir immer wieder leid, wenn man misstrauisch ihr gegenüber ist. Ich finde sie wirkt immer noch sehr einsam, auch wenn sie unter den Gefährten akzeptiert ist. Aber außerhalb der Gruppe ist sie ständig allein und angefeindet.  :(

Die Suche nach den Rittern ist gar nicht so einfach, da sich doch einiges in den Jahren verändert hat. Als es hieß, dass Zaeenas Kontaktmann Condreth tot ist, hatte ich gleich ein ungutes Gefühl, was sich ja dann auch bestätigt hat. Der Kampf schien aussichtslos, spätestens als Auril auf den Kopf geschlagen wurde, dachte ich, jetzt werden sie Gefangene.  :o Zum Glück tauchte Ritter Hattson auf!

Irgendwie hatte ich die ganze Zeit gedacht, es wird keine Probleme mehr geben, wenn die Ritter erst mal gefunden wurden. Aber in der langen Zeit haben sie natürlich auch z. T. ein neues Leben angefangen und sogar Familie, für die man verantwortlich ist. An so etwas denkt man irgendwie gar nicht immer. Aber es ist verständlich, dass man dann nicht gleich aufspringt und in den Kampf zieht. Trotzdem denke ich, dass auch der andere Ritter mit den Gefährten aufbrechen wird.

Lustig fand ich bei der Aktion, dass sich die Frauen extra demonstrativ die Haare aufmachten. Ein starkes Bild die beiden.  8) Und Auril entdeckt immer mehr Gemeinsamkeiten mit ihrer Mutter.  ;D Ich glaube, die werden noch gute Freunde.   :)

Tarean und seine Gruppe haben es auch nicht leicht mit ihrem Ritter. Aber immerhin ist der gut schlagkräftig.  ;D
Gut gefallen hat mir die Beschreibung der Stadt Bergspitze. Ein erstaunlicher und eindrucksvoller Anblick mit den vielen Treppen, Aufzügen und Kränen. Nur wohnen will ich da nicht. Ist mir zu hoch. ;)  ;D

Gerenal Jaular hat auch Probleme. Die Kämpfe ermüden ihn immer mehr und dazu noch die Erkenntnis, dass die Drachen schwächer und die Finsternis stärker werden. Es kommt beim Lesen richtig ein Gefühl von Sinnlosigkeit auf, auch durch die vielen Toten, die ja wiederum für den Gegner zu Kämpfern werden. Ich würde verzweifeln bei dem Anblick...

Und dieser Padeschda! Ist der denn blind und taub?  >:( Man läuft doch nicht  einfach so ins Messer! Oder wirft der gar keinen Blick raus aus seinem Palast. Nach dem Motto: was ich nicht sehe, das sieht mich auch nicht?  ::)  Oder steckt der mit den Meistern unter einer Decke? 
Liebe Grüße
Heimfinderin

Offline Tammy1982

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Re: 04 - Kapitel 09 bis 11 (Seite 167 bis Seite 225)
« Antwort #2 am: 18. Januar 2010, 11:25:18 »
Hallo Ihr Lieben,

Unheimlich wie Tareans Traum von schwarzen Schatten zur Wirklichkeit wird und plötzlich ein Dunkelgeist am Lager ist.  Ich dachte echt, der arme Janosthin ist tot!  :o Wann wir wohl das erste/nächste Opfer unter den Gefährten zu beklagen haben....?
Ja, da hatte ich auch schon Angst um Janosthin!  :o Zum Glück kann Tarean doch noch eingreifen und schafft es anscheinend wirklich den Dunkelgeist zu besiegen!  8)

Ein tolles Schauspiel war dann Tareans Lichtexplosion, die er mit dem Überkreuzen von Stab und Schwert hervorgerufen hat. "Ritter des ersten Lichts". Ist diese Szene der Schlüssel zum Titel? Tarean hat hier mehr Kraft erzeugt, als er selbst vermuten konnte. Ich wäre wohl auch erschrocken, wenn ich plötzlich einen glühenden Arm gehabt hätte. Es muss aber auch ein seltsames Gefühl sein, zu erfahren, dass man wohl etwas von der Alten Macht in sich trägt. Aber wenn sie durch Moosbeere in ihn gekommen ist, heißt das dann, dass Moosbeere nun schwächer ist?
Oh ja, das war Kopfkino mal wieder vom Feinsten. Diese Lichtexplosion war der super und sehr eindrucksvoll. Ja, ich habe mir auch schon gedacht, dass Tarean wohl wirklich ein bisschen Kraft von Moosbeere mit übernommen hat. Nur was das für Moosbeere heißt, darüber habe ich mir noch gar keine Gedanken gemacht... Da hast du schon Recht...

Aurils Mutter können wir hier mal richtig in Aktion erleben, wie sie so ziemlich alleine die ganzen Grawls tötet, die es auf die Händler abgesehen hatten.  ;D Sie ist wirklich eine unerbittliche Kämpferin und ich möchte sie nicht zum Feind haben!
Oh ja, Auril's Mutter ist wirklich sehr eindrucksvoll und ziemlich schlagkräftig!  ;D Mir wird sie aber auch immer sympathischer. Die Aktion, dass sie die Haare aufmacht, damit die Männer in Rûn auch gleich sehen, dass sie Frauen sind, hat mir schon ein Schmunzeln entlockt und auf den Mund gefallen ist sie ja auch gar nicht!  ;D
Schön finde ich hier, dass auch Auril sich anfängt einzugestehen, dass sie doch ziemlich viel mit ihrer Mutter gemeinsam hat und doch auch endlich mal mit ihr reden möchte. Auf das Gespräch bin ich ja schon wahnsinnig gespannt! Mich interessiert nämlich auch brennend, wieso die Mutter die Tochter und den Mann verlassen hat, auch nachdem der Orden schon längst zerschlagen war!
Und dann diese angedeutete Liebelei zwischen Auril's Mutter und dem Ritter Hattson... Ich bin ja schon sehr gespannt auf die Auflösung!  ;)

Berührend fand ich dabei Hafftas Worte, als sie sich entscheiden musste, ob sie auf der Seite der Wolflinge oder der Gefährten steht und sie sagt, "Ihr seid meine Sippe".  Es tut mir immer wieder leid, wenn man misstrauisch ihr gegenüber ist. Ich finde sie wirkt immer noch sehr einsam, auch wenn sie unter den Gefährten akzeptiert ist. Aber außerhalb der Gruppe ist sie ständig allein und angefeindet.  :(
Bei Haffta's Worten musste ich da auch ganz schön schlucken. Außerdem bin ich mir ja mittlerweile sicher, dass sie doch mehr als nur Freundschaft für Bromm empfindet. Aber er versucht sie wohl noch ein bisschen zu meiden. Die Arme! Ich hoffe doch, dass sich dieses Misstrauen ihr gegenüber dann schön langsam doch mal legen wird. Obwohl es natürlich schwer ist. Nachdem die Grawls so gewütet haben!  :( Einmal ein Feindbild, ist schwer wieder los zu werden! Aber das ist etwas was mir hier auch so gut gefällt: Es wäre doch viel einfacher die Grawls einfach alle miteinander böse, gemein und hinterhältig zu lassen. Aber durch Haffta sehen wir Leser und auch die Gefährten, dass nicht alles schwarz und weiß ist, sondern es auch Graubereiche gibt. Find ich wirklich klasse!  8)

Die Suche nach den Rittern ist gar nicht so einfach, da sich doch einiges in den Jahren verändert hat. Als es hieß, dass Zaeenas Kontaktmann Condreth tot ist, hatte ich gleich ein ungutes Gefühl, was sich ja dann auch bestätigt hat. Der Kampf schien aussichtslos, spätestens als Auril auf den Kopf geschlagen wurde, dachte ich, jetzt werden sie Gefangene.  :o Zum Glück tauchte Ritter Hattson auf!
Aber ich habe mir gleich gedacht, dass der Neffe den Thron wohl nicht auf legale Art bekommen hat. Der Wärter hörte sich da schon so an... Und dass der Neffe dann entsprechend auf Freunde von Condreth nicht so begeistert reagiert, habe ich mir schon gedacht. Als Auril da eins über den Kopf gezogen bekommt, war ich mir auch sicher, dass es jetzt vorbei ist. Zum Glück ist Hattson genau im Richtigen Moment aufgetaucht!  :schwitzen: Das war wirklich knapp!

Die politischen Verhältnisse in Rûn mit den Clans etc. erinnern mich so ein bisschen an die Schotten. Ist das so gedacht, Bernd:-\

Ja, ich hatte auch gedacht, dass die Ritter einfach nur gefunden werden müssen, aber dass sich da noch einige andere Probleme auftun, war mir gar nicht klar, aber ist ja naheliegend. Es sind mehr als 16 Jahre vergangen. Niemand lebt so lange einfach nur einen Traum. Die einen verzweifeln und ergeben sich dem Suff und die anderen gründen Familien und versuchen das Beste daraus zu machen.
Das ist aber auch wieder so ein Detail, dass ich klasse finde. An solche Details zu denken, ist einfach super!  8)

Gerenal Jaular hat auch Probleme. Die Kämpfe ermüden ihn immer mehr und dazu noch die Erkenntnis, dass die Drachen schwächer und die Finsternis stärker werden. Es kommt beim Lesen richtig ein Gefühl von Sinnlosigkeit auf, auch durch die vielen Toten, die ja wiederum für den Gegner zu Kämpfern werden. Ich würde verzweifeln bei dem Anblick...
Für General Jaular sieht das wirklich übel aus!  :o Ganz schlimm finde ich ja, dass die Gefallenen von der Dunkelheit erfasst werden und dann gegen ihre eigenen Kameraden vorgehen. Das ist wirklich grausam, dass man gegen seine eigenen Leute kämpfen und sie komplett vernichten muss, damit der Körper nicht immer wieder aufsteht!  :o
Auch sehr erschreckend, dass die Drachen anfangen zurück zu weichen...  :o Wie soll denn der versprengte Haufen ehemaliger und neuer Ritter dagegen ankommen???

Dass General Jaular den Padeschda umgeht und implizit doch Hilfe anfordert, finde ich sehr gut. Dieser dumme Padeschda lässt wirklich lieber sein Volk untergehen, als dass er Hilfe anfordert. Denn die anderen Völker könnten ja sein Land einnehmen... Klar, will ja auch jeder in völliger Dunkelheit ohne Seele leben...  ::) >:(

Aber die Elfen sind schon dabei einzugreifen. Hoffentlich können sie erstmal den Than von Agialon überzeugen, dass er Bruder Lanfert und den Magister wieder frei lässt und mit in den Kampf zieht. Ich bin gespannt!

Aber da hilft wohl nur  :lesen:

Liebe Grüße
Tammy


Offline Bernd Perplies

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Re: 04 - Kapitel 09 bis 11 (Seite 167 bis Seite 225)
« Antwort #3 am: 18. Januar 2010, 17:28:04 »
Zitat
Die politischen Verhältnisse in Rûn mit den Clans etc. erinnern mich so ein bisschen an die Schotten. Ist das so gedacht, Bernd?

Jain. Ich habe sie mir als irgendwelche Art von Nordmannen vorgestellt. Ob es nun Wikinger sind (wie angedeutet im Prolog von "Tarean 1") oder Schotten oder was auch immer, spielt eigentlich keine Rolle. Bärtig, rau, in Clangemeinschaften lebend und in so langen Holzhäusern. Das war meine grobe Vorstellung von ihnen. :) (Sie tragen jedenfalls keine Röcke und spielen nicht Dudelsack. Aber vielleicht werfen sie in ihrer Freizeit Baumstämme. Das weiß ich nicht so genau.) ;)

Offline Tammy1982

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Re: 04 - Kapitel 09 bis 11 (Seite 167 bis Seite 225)
« Antwort #4 am: 18. Januar 2010, 19:04:17 »
(Sie tragen jedenfalls keine Röcke und spielen nicht Dudelsack. Aber vielleicht werfen sie in ihrer Freizeit Baumstämme. Das weiß ich nicht so genau.) ;)
;D An die Röcke habe ich gar nicht gedacht, aber jetzt wo du es sagst... Ein Kristalldrachenritter im Rock....  ;D ;) Ja, die Wikinger passen da fast noch besser! :)

Liebe Grüße
Tammy

Offline Seychella

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Re: 04 - Kapitel 09 bis 11 (Seite 167 bis Seite 225)
« Antwort #5 am: 18. Januar 2010, 20:33:30 »
Unheimlich wie Tareans Traum von schwarzen Schatten zur Wirklichkeit wird und plötzlich ein Dunkelgeist am Lager ist.

Diesen Traum fand ich sehr bedrohlich, zudem fühlte er sich so echt an - also nicht wie ein Traum, sondern "wirklich". Unheimlich wurde es dann, als die Dunkelheit aus dem Traum zu einem Dunkelgeist am Lager wurde. Irgendwie hängen diese beiden Dinge zusammen, jedenfalls in meinem Kopf. ;) War es vielleicht so etwas wie eine Warnung, möglicherweise von dem Teil Wilferts, der bei Tarean geblieben ist? Oder hat irgendetwas in Tarean die Gefahr gespürt und quasi davon geträumt, da wären ja auch noch die möglichen "Reste" von Moosbeere in Tareans Geist...

Ich dachte echt, der arme Janosthin ist tot!  :o Wann wir wohl das erste/nächste Opfer unter den Gefährten zu beklagen haben....?

Oh ja, an der Stelle dachte ich auch, dass dies das Ende von Janosthin war. Glücklicherweise ist Tarean da mutig eingesprungen, obwohl ich dann wieder Angst um ihn hatte. Ein echter Teufelskreis!
An das nächste Opfer unter den Gefährten will ich gar nicht denken, aber es wird sicher kommen. Natürlich habe ich meine Lieblingsfiguren, um die ich mir ganz besonders Sorgen mache, aber irgendwie sind mir mittlerweile alle ziemlich ans Herz gewachsen - so dass es so oder so schwer wird.

"Ritter des ersten Lichts". Ist diese Szene der Schlüssel zum Titel?


Ich hatte bei dem Titel bisher an die Kristalldrachen gedacht, die irgendwann in einer Redewendung auch die Sterngeborenen genannt wurden ("Bei den Sterngeborenen!" oder so ähnlich, hoffe ich habe das noch richtig im Kopf). Für mich passen Sterne und das erste Licht da gut zusammen...
Es könnte natürlich auch eine Macht/Kraft/was-auch-immer bezeichnen, mit der die Dunkelheit besiegt werden kann. Wir werden sehen...

Tarean hat hier mehr Kraft erzeugt, als er selbst vermuten konnte. Ich wäre wohl auch erschrocken, wenn ich plötzlich einen glühenden Arm gehabt hätte. Es muss aber auch ein seltsames Gefühl sein, zu erfahren, dass man wohl etwas von der Alten Macht in sich trägt.

Das war wirklich eine riesige Lichtexplosion, ich war von meinem Kopfkino ja ganz geblendet. Allerdings auch ein wenig verwirrt, wie ich zugeben muss. Tarean hatte dabei Schmerzen, anders als früher Auril. Liegt das an der größeren Kraft des Lichts? Oder hat es etwas damit zu tun, dass er nun etwas von der Alten Macht in sich trägt?

Aber wenn sie durch Moosbeere in ihn gekommen ist, heißt das dann, dass Moosbeere nun schwächer ist?

Natürlich könnte bei Moosbeeres Seelenwanderung etwas der Alten Macht in Tarean zurückgeblieben sein, dieses Risiko war beiden ja bekannt. Aber vielleicht war es ja auch "nur" eine Art Zugang zur Alten Macht, eine Art Durchgang - und bei der Erzeugung der Lichtexplosion ist ein wenig dieser Macht in ihn gedrungen. Und dann wäre da ja auch noch sein in Kristalldrachenblut getauchter Arm, der sich nun verändert hat - eine Auswirkung der Alten Macht, hat diese ihn zum Glühen gebracht und den Schmerz erzeugt? (siehe oben)
Ich spekuliere schon wieder ganz wild...

Berührend fand ich dabei Hafftas Worte, als sie sich entscheiden musste, ob sie auf der Seite der Wolflinge oder der Gefährten steht und sie sagt, "Ihr seid meine Sippe".  Es tut mir immer wieder leid, wenn man misstrauisch ihr gegenüber ist. Ich finde sie wirkt immer noch sehr einsam, auch wenn sie unter den Gefährten akzeptiert ist. Aber außerhalb der Gruppe ist sie ständig allein und angefeindet.  :(

Die Stelle hat mich auch berührt, sie sagt das auch so nüchtern als ob das völlig klar wäre. Vielleicht entwickeln sich innerhalb ihrer neuen Sippe aber auch besondere Freundschaften, die ihr Halt geben und sie "draußen" nicht mehr so allein wirken lassen. Es braucht sicher Zeit, um die Leute dort weiter als bis zu ihren Vorurteilen blicken zu lassen - aber wenn die Gefährten füreinander einstehen, dürfte das einfacher werden.

Die Suche nach den Rittern ist gar nicht so einfach, da sich doch einiges in den Jahren verändert hat. Als es hieß, dass Zaeenas Kontaktmann Condreth tot ist, hatte ich gleich ein ungutes Gefühl, was sich ja dann auch bestätigt hat.

Das ging mir ganz genauso, das roch förmlich nach Ärger und Intrige. Gemeinerweise gab es aber auch kurze Momente, wo ich wieder gehofft habe und es danach aussah, als würden sie davonkommen. Ich bin also öfter mal hin- und her gependelt.
Als es Auril am Kopf erwischt hat, wurde ich natürlich panisch. Mal wieder. Ich habe die beiden schon bestenfalls als Gefangene vor mir gesehen, dazu noch die Anzüglichkeien. Horror! Glücklicherweise kam es dann anders, und wir lernen Ritter Hattson kennen. Zwischen ihm und Zaeena scheint es früher auch mehr als Kameradschaft gegeben zu haben, sie musste ihn ja bremsen, nicht zu viel zu erzählen. Aber es ist angenehm zu sehen, dass Aurils Mutter auch zu Gefühlen fähig ist - bisher hatte ich von ihr ja eher einen sehr reservierten Eindruck.

Lustig fand ich bei der Aktion, dass sich die Frauen extra demonstrativ die Haare aufmachten. Ein starkes Bild die beiden.  8) Und Auril entdeckt immer mehr Gemeinsamkeiten mit ihrer Mutter.  ;D Ich glaube, die werden noch gute Freunde.  :)

Stolze Frauen, die auf keinen Fall für Männer gehalten werden wollen. Allerdings muss ich ja zugeben, dass mir bei Aurils Gedanken über Gemeinsamkeiten mit ihren Eltern Sinjhen ziemlich Leid tat. :-[
Und überhaupt würde mich interessieren, was da genau zwischen ihm und Zaeena vorgefallen ist - wie sie auseinander gegangen sind, als sie ihrem Ruf folgte.

Tarean und seine Gruppe haben es auch nicht leicht mit ihrem Ritter. Aber immerhin ist der gut schlagkräftig.  ;D

Oh ja, was für ein Exemplar! Der arme Iegi musste ganz schön leiden, und erst Zaeenas Name hat da so etwas wie ein erstes Einhalten bewirkt. Was ihm wohl so zugesetzt hat? Er ist ja schon ziemlich eigen, aber scheint auch einiges durchgemacht zu haben - ich bin gespannt, was wir da noch hören werden.
Verzauberte Grüße
Seychella


Ollowain hatte niemals gezögert, den Weg der Ehre zu gehen.
Bernhard Hennen

Offline Seychella

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Re: 04 - Kapitel 09 bis 11 (Seite 167 bis Seite 225)
« Antwort #6 am: 18. Januar 2010, 20:40:53 »
Aber die Elfen sind schon dabei einzugreifen.

Elfen? Wo?
Alben!! ;D

(Sie tragen jedenfalls keine Röcke und spielen nicht Dudelsack. Aber vielleicht werfen sie in ihrer Freizeit Baumstämme. Das weiß ich nicht so genau.) ;)
;D An die Röcke habe ich gar nicht gedacht, aber jetzt wo du es sagst... Ein Kristalldrachenritter im Rock....  ;D ;) Ja, die Wikinger passen da fast noch besser! :)

Was haben wir denn gegen Röcke? ;)
An Schottland habe ich auch gedacht, aber mehr wegen der tollen Landschaftsbeschreibung. Die Bewohner waren bei mir eher ein Nordmänner-Mischmasch aus Wikingern, Schotten und Fjordländern. Die in ihrer Freizeit ganz bestimmt Baumstämme werfen. :)
Verzauberte Grüße
Seychella


Ollowain hatte niemals gezögert, den Weg der Ehre zu gehen.
Bernhard Hennen

Offline Bernd Perplies

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Re: 04 - Kapitel 09 bis 11 (Seite 167 bis Seite 225)
« Antwort #7 am: 19. Januar 2010, 10:59:47 »
Zitat
An Schottland habe ich auch gedacht, aber mehr wegen der tollen Landschaftsbeschreibung.

Du wirst lachen. Just die Landschaftsbeschreibung habe ich in der Tat einigen Bildern aus Schottland entlehnt, die ich im Internet gefunden hatte - vor allem die Beschreibung des eigentümlich malerischen  Lichts, das ich auf einem Foto von einer Felsenküste gesehen hatte und das mir sehr gut gefallen hat. :)

Offline Heimfinderin

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Re: 04 - Kapitel 09 bis 11 (Seite 167 bis Seite 225)
« Antwort #8 am: 19. Januar 2010, 12:20:20 »
Unheimlich wie Tareans Traum von schwarzen Schatten zur Wirklichkeit wird und plötzlich ein Dunkelgeist am Lager ist.

Diesen Traum fand ich sehr bedrohlich, zudem fühlte er sich so echt an - also nicht wie ein Traum, sondern "wirklich".
Ja, das ist wahr. Der Traum, wie auch schon andere Träume, sind immer sehr intensiv und fühlen sich gleichzeitig unwirklich und realistisch an. Unheimlich...

An das nächste Opfer unter den Gefährten will ich gar nicht denken, aber es wird sicher kommen. Natürlich habe ich meine Lieblingsfiguren, um die ich mir ganz besonders Sorgen mache, aber irgendwie sind mir mittlerweile alle ziemlich ans Herz gewachsen - so dass es so oder so schwer wird.
So geht es mir auch. Ich habe keinen, den ich leichten Herzens "opfern" könnte. Bei allen würde es mir sehr leid tun. Ich bin gespannt, ob Bernd uns verschont...  :schwitzen:

Natürlich könnte bei Moosbeeres Seelenwanderung etwas der Alten Macht in Tarean zurückgeblieben sein, dieses Risiko war beiden ja bekannt. Aber vielleicht war es ja auch "nur" eine Art Zugang zur Alten Macht, eine Art Durchgang - und bei der Erzeugung der Lichtexplosion ist ein wenig dieser Macht in ihn gedrungen. Und dann wäre da ja auch noch sein in Kristalldrachenblut getauchter Arm, der sich nun verändert hat - eine Auswirkung der Alten Macht, hat diese ihn zum Glühen gebracht und den Schmerz erzeugt? (siehe oben)
Das ist schon sehr geheimnisvoll, wie das bei Tarean wirkt. Ich denke aber schon, dass es Macht aus ihm heraus war, die die Lichtexplosion erzeugte. Vielleicht spielte dafür beides zusammen: die Kraft aus seinem Arm und die Macht, die bei der Seelenwanderung in ihm geblieben ist. Und vielleicht erlitt er Schmerzen, weil er ja recht unbedarft ist, was den Umgang mit der Macht betrifft und sie nicht richtig führen, bzw. sich selbst nicht so gut vor den Auswirkungen der Benutzung schützen kann? So wie man bei Gewehr- oder  Kanonenschüssen ja auch den Rückstoß abfangen muss?
Andererseits wäre es natürlich auch interessant, wenn er mehr der Alten Macht in sich aufnehmen könnte/würde durch eben die Benutzung dieser. Vielleicht stärkt sie sich dadurch selbst.
Oder es gibt gar keine keine individuellen "Mengenunterschiede", weil die Macht an sich immer gleich ist (wodurch auch Moosbeere keine Macht "verloren" hätte beim Seelenübergang). Für die Stärke der Auswirkung,  kommt es nur darauf an, wie und mit welchen Hilfsmitteln man sie hervorruft und wie gut man sie steuern kann?
Da hast du mich jetzt echt zum Grübeln gebracht. Ich glaube, ich darf jetzt nicht länger darüber nachdenken, sonst bekomme ich einen Knoten ins Gehirn.  ;D

Liebe Grüße
Heimfinderin