Autor Thema: 05 - Kapitel 12 bis 15 (Seite 226 bis Seite 302)  (Gelesen 599 mal)

Offline Heimfinderin

  • Global Moderator
  • Mitglied
  • *
  • Beiträge: 3892
05 - Kapitel 12 bis 15 (Seite 226 bis Seite 302)
« am: 05. Januar 2010, 19:55:46 »
Hier könnt Ihr von Kapitel 12 bis 15 (Seite 226 bis 302)  schreiben.

Spoilermarkierungen sind aufgrund der Seitenbeschränkung nicht vorgesehen.
Liebe Grüße
Heimfinderin

Offline Tammy1982

  • Global Moderator
  • Mitglied
  • *
  • Beiträge: 3182
Re: 05 - Kapitel 12 bis 15 (Seite 226 bis Seite 302)
« Antwort #1 am: 20. Januar 2010, 08:14:46 »
Hallo Ihr Lieben,

Tarean und seinen Gefährten gelingt es Questoi zu finden. Dieser ist wirklich eine eigenwillige Person bzw. was ist er überhaupt? Es bleibt alles sehr geheimnisvoll. Den Hinweis, den Questoi Haffbadur hinterlassen hat, müssen die Gefährten erstmal entschlüsseln und dann der Torbogen mit der Glocke, der sich da manifestiert... Wahnsinn! Auch das "Haustier" von Questoi ist sehr eigen, aber die Beschreibung hat ein ziemliches lustiges Bild in meinem Kopf erzeugt.  ;D
Questoi selber wirkt, wie wenn er nicht ganz bei sich wäre und dann zerstört er mal so "nebenbei" einen Dunkelgeist. Puh, da steckt ganz schön viel Macht dahinter! Die Szene, wie er sich mit dem Dunkelgeist unterhält und ihn schließlich tadelnd zerstört, fand ich klasse und musste ganz schön grinsen.  ;D Der größte Grinser stahl sich dann aber auf mein Gesicht, als Questoi Tarean beichtet, dass er schon die ganze Zeit seine Gedanken gelesen hat und eigentlich schon wusste, worum es ca. geht, aber es doch viel besser ist, wenn man Schwämme über dem Feuer röstet!  :D
Aber Questoi gibt ihnen einen Hinweis: Sie müssen auf die Insel ohne Namen und das Erste Licht finden. Hm, ich würde sagen, dass daher der Name des Titels kommt...  ;)

Auril und ihre Mutter führen endlich ein klärendes Gespräch und Auril fängt an ihre Mutter und auch ihren Vater zu verstehen. Ihr Vater wollte ihr nichts Böses, als er sie bat sich für ein paar Monate von Tarean zu trennen, sondern er wollte nicht, dass sich die Geschichte von ihm und Zaeena bei ihrer Tochter wiederholt! Aber, anscheinend bereut Zaeena mittlerweile ihren großen Freiheitsdrang von damals, weil sie dadurch sehr einsam geworden ist. Der Orden ist nach der Niederlage gegen Calvas auseinandergebrochen und ihre "Familie" war damit nicht mehr vorhanden... Mh, aber das hört sich doch ganz danach an, wie wenn sich da noch ein HappyEnd für Zaeena und Sinjhen an???  :P

Bruder Lanfert und Dinriol wurden endlich befreit! Zeit wurde es ja!

Von Questoi (bzw. von dem Dunkelgeist  ;)) wissen jetzt alle auch, dass sich in Gongathar wohl wirklich ein dunkler Bromm befindet, der das Dunkle herauf beschworen hat! Armer Bromm! Macht ihm ganz schön zu schaffen, dass es da einen bösen Zwilling von ihm gibt, der auch noch versucht die Gefährten umzubringen!  :o
Und gleich noch mehr erschreckt hat mich der Gedanke von Bromm, dass er nicht weiß, ob er noch wirklich alt werden wird. Würde mich ja interessieren, wo er überhaupt herkommt und wie es sein kann, dass es sonst anscheinend keinen von seiner Rasse gibt?  :-\ Aber ich hoffe, wir müssen uns am Ende des Bandes nicht von Bromm verabschieden...  :o

In Nyrdheim auf der Suche nach Lord Brahe, erleben die Gefährten eine Überraschung: Erstmal steht Callyn eine ziemlich junge Taijirin vor ihnen und schließlich finden sie Lord Brahe, aber nicht wie gedacht: Er ist ein einen Kristall eingesperrt! Ja, der Hammer! Aber wie konnte Brahe darin so lange überleben? Er kann sich bewegen, aber wohl nicht raus? Aber wie ist es mit essen, schlafen? Ja, ich weiß, ich bin da immer so pragmatisch!  :P ;D

Dass sie so viele Überraschungen bei der Suche nach den letzten Rittern erleben, hätte wohl auch niemand gedacht. Aber zumindest Hattson hat auch eine magische Waffe und Haffbadur kann wohl nicht mehr ohne Alkohol, aber er kann immer noch gut kämpfen. Finde ich auch gut, dass er Tarean jetzt ein bisschen Kampftechnik beibringen möchte. In allen Kämpfen bis jetzt, hatte Tarean ja wirklich Glück mit Esdurial, aber nicht so sehr wegen seiner Kampftechnik... Na, kann nicht schaden!  :)

Liebe Grüße
Tammy

Offline Heimfinderin

  • Global Moderator
  • Mitglied
  • *
  • Beiträge: 3892
Re: 05 - Kapitel 12 bis 15 (Seite 226 bis Seite 302)
« Antwort #2 am: 21. Januar 2010, 12:01:15 »
Hallo zusammen,

Tarean und seinen Gefährten gelingt es Questoi zu finden. Dieser ist wirklich eine eigenwillige Person bzw. was ist er überhaupt? Es bleibt alles sehr geheimnisvoll.
Questoi ist ja skurril!  :D  Er macht wirklich den Eindruck, als wäre er nicht von dieser Welt. Und dann hat man auch noch ein paar Mal das Gefühl, er entgleitet einem einfach so, bevor alles geklärt ist. Ich hatte teilweise das Gefühl, ich müsste ihn festhalten, kann ihn aber nicht greifen. Sehr seltsam...

und dann der Torbogen mit der Glocke, der sich da manifestiert... Wahnsinn! Auch das "Haustier" von Questoi ist sehr eigen, aber die Beschreibung hat ein ziemliches lustiges Bild in meinem Kopf erzeugt.  ;D
Ja, das Bild mit der Glocke fand ich auch klasse! Richtig magisch! Sein Haustier fand ich dagegen auch lustig und irgendwie putzig. Wie ein lebendig gewordenes buntes Stofftier.  ;D

Questoi selber wirkt, wie wenn er nicht ganz bei sich wäre und dann zerstört er mal so "nebenbei" einen Dunkelgeist. Puh, da steckt ganz schön viel Macht dahinter! Die Szene, wie er sich mit dem Dunkelgeist unterhält und ihn schließlich tadelnd zerstört, fand ich klasse und musste ganz schön grinsen.  ;D Der größte Grinser stahl sich dann aber auf mein Gesicht, als Questoi Tarean beichtet, dass er schon die ganze Zeit seine Gedanken gelesen hat und eigentlich schon wusste, worum es ca. geht, aber es doch viel besser ist, wenn man Schwämme über dem Feuer röstet! 
:D Ja, das fand ich auch genial. Questoi wirkt wirklich teilweise etwas wirr, aber im nächsten Moment zeigt sich eine große Macht in ihm, die dann aber so wirkt, als würde er sie so nebenbei zufällig aus dem Ärmel schütteln und scheint dabei gleichzeitig genau zu wissen was vorgeht. Sein Geplänkel mit dem Dunkelgeist wirkt ja auch erst sehr skurril, als würde er den nicht ernst nehmen. Er nennt bei dem Gespräch den Geist und sich selbst "zwei Iknish". Kam der Begriff schon mal vor? Was ist das?  Ist Questoi auch eine Art Geist?

Auril und ihre Mutter führen endlich ein klärendes Gespräch und Auril fängt an ihre Mutter und auch ihren Vater zu verstehen.
Ja, das fand ich gut, dass dieses Gespräch stattgefunden hat. Es ist für einen gemeinsamen Kampf bestimmt nicht gut, so lange negative Gedanken in sich brodeln zu haben. Auril hat nun gemerkt, dass es zu einfach war, die Mutter einfach nur zu hassen und versteht sie jetzt besser, hat sogar Mitleid. Sie ist ja auch wirklich recht einsam. Eigentlich sind alle drei einsam und es wäre ja wirklich schön, wenn die Familie insgesamt wieder zusammenfinden könnte und einen Neuanfang wagen würde, falls dies nach so langer Zeit noch geht.

Und gleich noch mehr erschreckt hat mich der Gedanke von Bromm, dass er nicht weiß, ob er noch wirklich alt werden wird. Würde mich ja interessieren, wo er überhaupt herkommt und wie es sein kann, dass es sonst anscheinend keinen von seiner Rasse gibt?  :-\ Aber ich hoffe, wir müssen uns am Ende des Bandes nicht von Bromm verabschieden...  :o
Oh je, den Gedanken hatte ich auch gleich.  :o  Das kommt ja jetzt total überraschend, dass Bromm vielleicht gar nicht so alt wird. Ich habe ihn wohl doch zu menschlich betrachtet und als Mann so etwa um 30 gesehen. Von den Jahren her ist er ja sogar jünger als Tarean! Aber auf das Alter eines Tieres gerechnet evtl. schon ein alter Mann. Puhh! Ja, warum weiß er nichts über seine Art?

Interessante Informationen gibt es dann über Nyrdheim. Dort kommt also das verhängnisvolle Buch aus dem Prolog von Tarean 1 her. Ich finde es richtig toll gemacht, dass wir so nach und nach noch Erklärungen oder weitere Informationen zu den Geschehnissen aus den vorherigen Bänden bekommen. Dass ich noch einmal mehr über das Buch lesen werde, hätte ich nicht erwartet, denn seine Funktion für die Geschichte war für mich soweit abgeschlossen. Jetzt gegen Ende taucht es wieder auf und wirft doch noch mal neue Fragen auf.
 
In Nyrdheim auf der Suche nach Lord Brahe, erleben die Gefährten eine Überraschung: Erstmal steht Callyn eine ziemlich junge Taijirin vor ihnen und schließlich finden sie Lord Brahe, aber nicht wie gedacht: Er ist ein einen Kristall eingesperrt! Ja, der Hammer! Aber wie konnte Brahe darin so lange überleben? Er kann sich bewegen, aber wohl nicht raus? Aber wie ist es mit essen, schlafen? Ja, ich weiß, ich bin da immer so pragmatisch!  :P ;D
:D Die Gedanken über sein Überleben habe ich mir an der Stelle gar nicht gemacht. Dafür bin ich dann wohl nicht nicht realistisch genug (zumindest nicht  in einer Fantsygeschichte  ;) ) Für mich war das völlig normal, dass er da in einem Stein lebte und nicht älter wurde.  ;D Spannend finde ich nun, wie und ob Lord Brahe aus dem Stein wieder herauskommt und ob er diesen Vorgang dann überhaupt überleben wird. Denn einmal draußen schützt ihn ja wohl nicht mehr die Magie des Steins vor dem Verfall. Das würde ich jetzt ausnahmsweise mal ganz realistisch überlegen  ;)  ;D

Die Szenen in der alten Burg fand ich jedenfalls wieder sehr spannend. Sie hatte so eine gruselige Atmosphäre, das fing schon mit dem Wolkenfall auf dem Weg zu ihr an und das geöffnete Tor wirkte dann gleich unheimlich auf mich. Da hatte ich dasselbe Gefühl wie Auril, nämlich dass die Burg die Gefährten schon erwartet hat. Je tiefer die Freunde in die Burg eingedrungen sind, desto gruseliger wurde mir. Es gibt immer ein beängstigendes Gefühl so tief irgendwo hineinzugehen. Dann kommt man bei Gefahr so schwer wieder raus.

Die kämpfenden Rüstungen fand ich dann nicht mehr beängstigend ,sondern eher auflockernd. Sie hatten so was von Hui-Buh,  dem Schlossgespenst.  ;D

Finde ich auch gut, dass er Tarean jetzt ein bisschen Kampftechnik beibringen möchte. In allen Kämpfen bis jetzt, hatte Tarean ja wirklich Glück mit Esdurial, aber nicht so sehr wegen seiner Kampftechnik... Na, kann nicht schaden!  :)
Ja, das hat der Ritter wohl gut erkannt, dass Tarean da noch Unterweisung brauchen kann. Nur die Kraft des Schwertes alleine reicht vielleicht irgendwann  nicht, zumindest sollte er sich nicht nur auf sie verlassen. Vor allem kann er die Macht ja nicht wirklich kontrollieren, wie er an seinem Wutausbruch erkennen konnte. Gut, dass er Moosbeere um Hilfe bittet, die Macht richtig zu steuern. Vielleicht hilft das dann auch gegen die schmerzhaften "Nebenwirkungen", die er im vorherigen Abschnitt hatte und über die wir uns ja auch schon Gedanken gemacht haben.

Puh, jetzt geht es auf die Suche nach der Insel, die Questoi ihnen genannt hat und gleichzeitig wissen sie nun, dass der dunkle Bromm ihren Tod will. Es wird immer spannender!


Liebe Grüße
Heimfinderin

Offline Bernd Perplies

  • Autor/in
  • Mitglied
  • *
  • Beiträge: 294
    • Autorenwebsite Bernd Perplies
Re: 05 - Kapitel 12 bis 15 (Seite 226 bis Seite 302)
« Antwort #3 am: 21. Januar 2010, 18:18:29 »
Hallo.

Zitat
Er nennt bei dem Gespräch den Geist und sich selbst "zwei Iknish". Kam der Begriff schon mal vor? Was ist das?

Iknish sind kleine, pelzige Igelwesen, die ich mir vor vielen Jahren mal für ein Rollenspiel ausgedacht hatte. Questoi will damit nur sagen, dass sein Vergleich, sie beiden könnten wie Menschen sein, ungefähr so weit fehl geht, als wären sie kleine, pelzige Igelwesen. ;)

Zitat
Die kämpfenden Rüstungen fand ich dann nicht mehr beängstigend ,sondern eher auflockernd. Sie hatten so was von Hui-Buh,  dem Schlossgespenst.

Nicht ganz, aber nah dran. ;) Ich zitiere ein "Easter Egg" aus meinem Adventskalender:

"Die belebten Rüstungen, die Auril und ihre Gefährten in der unheimlichen Feste Nyrdheim bekämpfen muss, sind eine winzig kleine Anspielung an die Disney-Komödie „Die tollkühne Hexe in ihrem fliegenden Bett“ von 1971, die im Kriegsjahr 1940 spielt und am Ende einen klamaukhaften Kampf zwischen deutschen Soldaten und den verhexten Rüstungen und Uniformen eines englischen Schlosses bietet. "

Beste Grüße
Bernd

Offline Tammy1982

  • Global Moderator
  • Mitglied
  • *
  • Beiträge: 3182
Re: 05 - Kapitel 12 bis 15 (Seite 226 bis Seite 302)
« Antwort #4 am: 21. Januar 2010, 21:01:37 »
Hallo Ihr Lieben,

Zitat
Er nennt bei dem Gespräch den Geist und sich selbst "zwei Iknish". Kam der Begriff schon mal vor? Was ist das?

Iknish sind kleine, pelzige Igelwesen, die ich mir vor vielen Jahren mal für ein Rollenspiel ausgedacht hatte. Questoi will damit nur sagen, dass sein Vergleich, sie beiden könnten wie Menschen sein, ungefähr so weit fehl geht, als wären sie kleine, pelzige Igelwesen. ;)
:D Als das jetzt hier gelesen habe, musste ich richtig herzhaft lachen! Das ist ja super! Da wird ja der gesamte Dialog zwischen Questoi und dem Dunkelgeist gleich noch lustiger!  ;D

Zitat
Die kämpfenden Rüstungen fand ich dann nicht mehr beängstigend ,sondern eher auflockernd. Sie hatten so was von Hui-Buh,  dem Schlossgespenst.

Nicht ganz, aber nah dran. ;) Ich zitiere ein "Easter Egg" aus meinem Adventskalender:

"Die belebten Rüstungen, die Auril und ihre Gefährten in der unheimlichen Feste Nyrdheim bekämpfen muss, sind eine winzig kleine Anspielung an die Disney-Komödie „Die tollkühne Hexe in ihrem fliegenden Bett“ von 1971, die im Kriegsjahr 1940 spielt und am Ende einen klamaukhaften Kampf zwischen deutschen Soldaten und den verhexten Rüstungen und Uniformen eines englischen Schlosses bietet. "
Krass! Aber hier muss ich mich nicht einmal schlecht fühlen, da ich den Film nie gesehen habe, konnte ich das jetzt auch gar nicht wissen!  :P ;) Aber Hui-Buh hätte ich auch sehr passend gefunden!  ;D

Interessante Informationen gibt es dann über Nyrdheim. Dort kommt also das verhängnisvolle Buch aus dem Prolog von Tarean 1 her. Ich finde es richtig toll gemacht, dass wir so nach und nach noch Erklärungen oder weitere Informationen zu den Geschehnissen aus den vorherigen Bänden bekommen. Dass ich noch einmal mehr über das Buch lesen werde, hätte ich nicht erwartet, denn seine Funktion für die Geschichte war für mich soweit abgeschlossen. Jetzt gegen Ende taucht es wieder auf und wirft doch noch mal neue Fragen auf.
Ja, das stimmt. Da wurde wieder ein richtig schöner Bogen von dem ersten Teil bis her gespannt. Und irgendwie fühle ich mich mit dem Buch schon so wie "nach Hause kommen"!. Es gibt immer wieder bekannte Orte, Personen, Begebenheiten, die wieder erwähnt werden und mir so ein Gefühl von Vertrautheit vermitteln! Toll gemacht!  8)

Liebe Grüße
Tammy

Offline Seychella

  • Mitglied
  • *
  • Beiträge: 3023
    • Fantastische Bücherwelt
Re: 05 - Kapitel 12 bis 15 (Seite 226 bis Seite 302)
« Antwort #5 am: 23. Januar 2010, 20:07:46 »
Den Hinweis, den Questoi Haffbadur hinterlassen hat, müssen die Gefährten erstmal entschlüsseln und dann der Torbogen mit der Glocke, der sich da manifestiert... Wahnsinn! Auch das "Haustier" von Questoi ist sehr eigen, aber die Beschreibung hat ein ziemliches lustiges Bild in meinem Kopf erzeugt.  ;D

Die Suche nach dem rätselhaften Questoi war ein kleines Rätsel, sehr passend. Die Szene mit der Glocke und dem anschließenden Erscheinens des Torbogens hat mir gut gefallen, die Atmosphäre war da mystisch und irgendwie voller Magie. Die Schläge an der Glocke hörte man nicht, sie hatten aber einen Nachhall in der alten Macht. Was für Fähigkeiten und große Macht muss Questoi besitzen, um diese zu spüren! Überhaupt kommt er mir mehr wie ein Magier und Weiser vor. Ich frage mich auch, ob er schon immer blind war oder sein Augenlicht für gewisse Dinge geopfert hat - so wie Odin ein Auge opferte, um aus Mimirs Brunnen trinken zu dürfen. Jedenfalls scheint Questoi ziemlich viel zu tun zu haben - kaum war er da, war er auch schon wieder weg.

Auch das "Haustier" von Questoi ist sehr eigen, aber die Beschreibung hat ein ziemliches lustiges Bild in meinem Kopf erzeugt.  ;D

Es scheint mir genauso ungewöhnlich wie sein "Herr" zu sein - und ich hatte schon etwas Schwierigkeiten, mir all die ungewöhnlichen Dinge in einem Tier vorzustellen. Niedlich fand ich dann noch die so heiß begehrten Schmetterlinge, ich hatte da natürlich zuerst an echte gedacht.

Die Szene, wie er sich mit dem Dunkelgeist unterhält und ihn schließlich tadelnd zerstört, fand ich klasse und musste ganz schön grinsen.  ;D Der größte Grinser stahl sich dann aber auf mein Gesicht, als Questoi Tarean beichtet, dass er schon die ganze Zeit seine Gedanken gelesen hat und eigentlich schon wusste, worum es ca. geht, aber es doch viel besser ist, wenn man Schwämme über dem Feuer röstet!  :D

Der Dunkelgeist hatte seine Chance... Aber Questoi konnte ihn davor ja noch befragen (was wieder zu der Frage führt, wer bzw. was er eigentlich ist) - und nun wissen wir, dass die Dunkelgeister Jagd auf die Gefährten machen und von Bromms dunklem Zwilling ausgesandt wurden. Das wird ja immer gefährlicher...
Questoi hat also auch eine "gemütliche" Seite und röstet gern Schwämme über dem Feuer, auch wenn er Tareans Erlebnisse bereits in seinen Gedanken gelesen hat.

Aber Questoi gibt ihnen einen Hinweis: Sie müssen auf die Insel ohne Namen und das Erste Licht finden. Hm, ich würde sagen, dass daher der Name des Titels kommt...  ;)

Na guck, eine meiner wilden Spekulationen ging ja doch in die richtige Richtung. :)
Es muss also das Erste Licht gefunden werden, was auch immer das genau ist. Eine Kraft? Ein Licht? Ein Artefakt?
Ich bin schon sehr gespannt auf diese namenlose Insel, und fast tut mir Auril ein wenig Leid, dass sie bei diesem Abenteuer nicht dabei sein kann.

Auril und ihre Mutter führen endlich ein klärendes Gespräch und Auril fängt an ihre Mutter und auch ihren Vater zu verstehen. Ihr Vater wollte ihr nichts Böses, als er sie bat sich für ein paar Monate von Tarean zu trennen, sondern er wollte nicht, dass sich die Geschichte von ihm und Zaeena bei ihrer Tochter wiederholt!


Das Gespräch war für beide Seiten nicht ganz einfach, aber dringend notwendig. Nun kennt Auril die Gründe für den Weggang ihrer Mutter, und ahnt ihre Einsamkeit nach dem Auseinanderbrechen des Ordens. Scheinbar hat Zaeena aber nur unter der Trennung von Auril gelitten, diese hätte sie ja auch gern mitgenommen. Und kein Gedanke an Sinjhen, deshalb glaube ich auch nicht an ein Happy-End für Aurils Eltern. Aber sie könnten sich aussprechen und wieder aufeinander zugehen, das wäre doch auch schon mal etwas.

Bruder Lanfert und Dinriol wurden endlich befreit! Zeit wurde es ja!

Wohl wahr! Und das beste: Sinjhen ist wieder da! ;D
Es gibt also viel zu tun, ich bin gespannt!

Und gleich noch mehr erschreckt hat mich der Gedanke von Bromm, dass er nicht weiß, ob er noch wirklich alt werden wird. Würde mich ja interessieren, wo er überhaupt herkommt und wie es sein kann, dass es sonst anscheinend keinen von seiner Rasse gibt?  :-\ Aber ich hoffe, wir müssen uns am Ende des Bandes nicht von Bromm verabschieden...  :o

Leider sieht Bromms Zukunft wirklich düster aus... Erst das erneute Versprechen, seinen dunklen Zwilling zu bekämpfen - und dann noch die Ungewissheit bezüglich seiner Lebenserwartung. :( Nein, das mag ich mir gar nicht vorstellen! Lieber hoffe ich auf eine Finte...

In Nyrdheim auf der Suche nach Lord Brahe, erleben die Gefährten eine Überraschung: Erstmal steht Callyn eine ziemlich junge Taijirin vor ihnen und schließlich finden sie Lord Brahe, aber nicht wie gedacht: Er ist ein einen Kristall eingesperrt!

Nyrdheim bot wirklich so einige Überraschungen und tolle Bilder. Und dazu noch die Beschreibungen der Umgebung, so schön! Auch ein wenig unheimlich, schließlich muss man immer auf Ärger gefasst sein. Ich mag Callyn, und musste natürlich auch gleich an Iegi denken - was er wohl zu ihr sagt? Und Lord Brahe wurde tatsächlich gefunden! Auch wenn er sich in einem Kristall befindet, und sich von den Geheimnissen Nyrdheims verlocken ließ. Ob er da wieder rauskommt? Lebendig? Und holt ihn das Alter außerhalb des Kristalls dann sogleich ein?

Aber zumindest Hattson hat auch eine magische Waffe und Haffbadur kann wohl nicht mehr ohne Alkohol, aber er kann immer noch gut kämpfen. Finde ich auch gut, dass er Tarean jetzt ein bisschen Kampftechnik beibringen möchte.

Oh ja, das hat mir auch gefallen! Das wird eine lehrreiche Zeit, denn Tarean hat ja auch Moosbeere um Hilfe gebeten, was die alte Macht betrifft. Auf diese Weise entwickelt er sich auch immer mehr zu einem "echten" Kristalldrachenritter.

Offline Heimfinderin

  • Global Moderator
  • Mitglied
  • *
  • Beiträge: 3892
Re: 05 - Kapitel 12 bis 15 (Seite 226 bis Seite 302)
« Antwort #6 am: 24. Januar 2010, 14:28:09 »
Ich mag Callyn, und musste natürlich auch gleich an Iegi denken - was er wohl zu ihr sagt?
Ja, an Iegi habe ich auch gedacht. Callyn wird bei ihm und seinem Volk bestimmt ein Zuhause finden.  :)
Liebe Grüße
Heimfinderin