Hallo zusammen,
Tarean und seinen Gefährten gelingt es Questoi zu finden. Dieser ist wirklich eine eigenwillige Person bzw. was ist er überhaupt? Es bleibt alles sehr geheimnisvoll.
Questoi ist ja skurril!

Er macht wirklich den Eindruck, als wäre er nicht von dieser Welt. Und dann hat man auch noch ein paar Mal das Gefühl, er entgleitet einem einfach so, bevor alles geklärt ist. Ich hatte teilweise das Gefühl, ich müsste ihn festhalten, kann ihn aber nicht greifen. Sehr seltsam...
und dann der Torbogen mit der Glocke, der sich da manifestiert... Wahnsinn! Auch das "Haustier" von Questoi ist sehr eigen, aber die Beschreibung hat ein ziemliches lustiges Bild in meinem Kopf erzeugt. 
Ja, das Bild mit der Glocke fand ich auch klasse! Richtig magisch! Sein Haustier fand ich dagegen auch lustig und irgendwie putzig. Wie ein lebendig gewordenes buntes Stofftier.

Questoi selber wirkt, wie wenn er nicht ganz bei sich wäre und dann zerstört er mal so "nebenbei" einen Dunkelgeist. Puh, da steckt ganz schön viel Macht dahinter! Die Szene, wie er sich mit dem Dunkelgeist unterhält und ihn schließlich tadelnd zerstört, fand ich klasse und musste ganz schön grinsen.
Der größte Grinser stahl sich dann aber auf mein Gesicht, als Questoi Tarean beichtet, dass er schon die ganze Zeit seine Gedanken gelesen hat und eigentlich schon wusste, worum es ca. geht, aber es doch viel besser ist, wenn man Schwämme über dem Feuer röstet!

Ja, das fand ich auch genial. Questoi wirkt wirklich teilweise etwas wirr, aber im nächsten Moment zeigt sich eine große Macht in ihm, die dann aber so wirkt, als würde er sie so nebenbei zufällig aus dem Ärmel schütteln und scheint dabei gleichzeitig genau zu wissen was vorgeht. Sein Geplänkel mit dem Dunkelgeist wirkt ja auch erst sehr skurril, als würde er den nicht ernst nehmen. Er nennt bei dem Gespräch den Geist und sich selbst "zwei Iknish". Kam der Begriff schon mal vor? Was ist das? Ist Questoi auch eine Art Geist?
Auril und ihre Mutter führen endlich ein klärendes Gespräch und Auril fängt an ihre Mutter und auch ihren Vater zu verstehen.
Ja, das fand ich gut, dass dieses Gespräch stattgefunden hat. Es ist für einen gemeinsamen Kampf bestimmt nicht gut, so lange negative Gedanken in sich brodeln zu haben. Auril hat nun gemerkt, dass es zu einfach war, die Mutter einfach nur zu hassen und versteht sie jetzt besser, hat sogar Mitleid. Sie ist ja auch wirklich recht einsam. Eigentlich sind alle drei einsam und es wäre ja wirklich schön, wenn die Familie insgesamt wieder zusammenfinden könnte und einen Neuanfang wagen würde, falls dies nach so langer Zeit noch geht.
Und gleich noch mehr erschreckt hat mich der Gedanke von Bromm, dass er nicht weiß, ob er noch wirklich alt werden wird. Würde mich ja interessieren, wo er überhaupt herkommt und wie es sein kann, dass es sonst anscheinend keinen von seiner Rasse gibt?
Aber ich hoffe, wir müssen uns am Ende des Bandes nicht von Bromm verabschieden... 
Oh je, den Gedanken hatte ich auch gleich.

Das kommt ja jetzt total überraschend, dass Bromm vielleicht gar nicht so alt wird. Ich habe ihn wohl doch zu menschlich betrachtet und als Mann so etwa um 30 gesehen. Von den Jahren her ist er ja sogar jünger als Tarean! Aber auf das Alter eines Tieres gerechnet evtl. schon ein alter Mann. Puhh! Ja, warum weiß er nichts über seine Art?
Interessante Informationen gibt es dann über Nyrdheim. Dort kommt also das verhängnisvolle Buch aus dem Prolog von Tarean 1 her. Ich finde es richtig toll gemacht, dass wir so nach und nach noch Erklärungen oder weitere Informationen zu den Geschehnissen aus den vorherigen Bänden bekommen. Dass ich noch einmal mehr über das Buch lesen werde, hätte ich nicht erwartet, denn seine Funktion für die Geschichte war für mich soweit abgeschlossen. Jetzt gegen Ende taucht es wieder auf und wirft doch noch mal neue Fragen auf.
In Nyrdheim auf der Suche nach Lord Brahe, erleben die Gefährten eine Überraschung: Erstmal steht Callyn eine ziemlich junge Taijirin vor ihnen und schließlich finden sie Lord Brahe, aber nicht wie gedacht: Er ist ein einen Kristall eingesperrt! Ja, der Hammer! Aber wie konnte Brahe darin so lange überleben? Er kann sich bewegen, aber wohl nicht raus? Aber wie ist es mit essen, schlafen? Ja, ich weiß, ich bin da immer so pragmatisch!


Die Gedanken über sein Überleben habe ich mir an der Stelle gar nicht gemacht. Dafür bin ich dann wohl nicht nicht realistisch genug (zumindest nicht in einer Fantsygeschichte

) Für mich war das völlig normal, dass er da in einem Stein lebte und nicht älter wurde.

Spannend finde ich nun, wie und ob Lord Brahe aus dem Stein wieder herauskommt und ob er diesen Vorgang dann überhaupt überleben wird. Denn einmal draußen schützt ihn ja wohl nicht mehr die Magie des Steins vor dem Verfall. Das würde ich jetzt ausnahmsweise mal ganz realistisch überlegen

Die Szenen in der alten Burg fand ich jedenfalls wieder sehr spannend. Sie hatte so eine gruselige Atmosphäre, das fing schon mit dem Wolkenfall auf dem Weg zu ihr an und das geöffnete Tor wirkte dann gleich unheimlich auf mich. Da hatte ich dasselbe Gefühl wie Auril, nämlich dass die Burg die Gefährten schon erwartet hat. Je tiefer die Freunde in die Burg eingedrungen sind, desto gruseliger wurde mir. Es gibt immer ein beängstigendes Gefühl so tief irgendwo hineinzugehen. Dann kommt man bei Gefahr so schwer wieder raus.
Die kämpfenden Rüstungen fand ich dann nicht mehr beängstigend ,sondern eher auflockernd. Sie hatten so was von Hui-Buh, dem Schlossgespenst.
Finde ich auch gut, dass er Tarean jetzt ein bisschen Kampftechnik beibringen möchte. In allen Kämpfen bis jetzt, hatte Tarean ja wirklich Glück mit Esdurial, aber nicht so sehr wegen seiner Kampftechnik... Na, kann nicht schaden! 
Ja, das hat der Ritter wohl gut erkannt, dass Tarean da noch Unterweisung brauchen kann. Nur die Kraft des Schwertes alleine reicht vielleicht irgendwann nicht, zumindest sollte er sich nicht nur auf sie verlassen. Vor allem kann er die Macht ja nicht wirklich kontrollieren, wie er an seinem Wutausbruch erkennen konnte. Gut, dass er Moosbeere um Hilfe bittet, die Macht richtig zu steuern. Vielleicht hilft das dann auch gegen die schmerzhaften "Nebenwirkungen", die er im vorherigen Abschnitt hatte und über die wir uns ja auch schon Gedanken gemacht haben.
Puh, jetzt geht es auf die Suche nach der Insel, die Questoi ihnen genannt hat und gleichzeitig wissen sie nun, dass der dunkle Bromm ihren Tod will. Es wird immer spannender!