Autor Thema: 06 - Der grüne Chinese - Seite 301 bis Seite 360  (Gelesen 486 mal)

Offline Miramis

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06 - Der grüne Chinese - Seite 301 bis Seite 360
« am: 13. November 2009, 22:03:57 »
Hier könnt ihr von Seite 301 (ab Textabschnitt "Erst lange nach Mittag...") bis einschliesslich Seite 360 (bis Textabschnitt "Du gibst ja doch keine Ruhe") posten.

Offline dubh

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Re: 06 - Der grüne Chinese - Seite 301 bis Seite 360
« Antwort #1 am: 22. November 2009, 11:13:20 »
Hallo zusammen,

ha, es lösen sich die ersten Fragen - was allerdings nicht bedeutet, dass jetzt weniger in meinem Kopf sind! ;)

Justus Hansen heißt also mit vollem Namen Justus Hansen von Enckendorf. Auch wenn Emmy und Gustav sehr fortschrittlich waren, so war mir ihr Umgang und vor allen Dingen ihr großes Vertrauen doch ein kleiner Hinweis. Okay, ich war auf dem Holzweg, als ich dachte, Justus könnte der (vielleicht uneheliche) Sohn der beiden oder einer der beiden sein - aber Neffe ist auch gut.
Ich habe so ein bißchen die Vermutung, dass Emmy und Gustav in Justus und Wanda so eine Art Kinderersatz sahen, auch wenn sich das nun sehr nüchtern anhört. Aber die beiden wurden von ihrem Onkel und ihrer Tante sehr geliebt und sollten wohl auch beide mit nach Amerika in ein neues Leben kommen...
Eugen ist nicht der Eugen den er uns vorspielt! Immerhin grüßt ihn der Kaiserliche Kammerrat namentlich - ob er auch in irgendeiner Form zu einer kaiserlichen Behörde gehört? Immerhin erschrickt er sich fast zu Tode und läuft rot an... Aber was er wohl auf dem nächtlichen Ausflug (nachdem er bei Justus' Fahrt zu Ferdinand ausgestiegen ist) gemacht hat? Bericht erstattet? Ich tippe mal darauf - denn irgendwie wissen ja eine Menge Leute Bescheid über das, was sich bei Wanda und Justus in der Wohnung abspielt... Jedenfalls ist der Kammerrat ganz schön bestimmt, wenn nicht herrisch. Was führt der nur im Schilde? Irgendwie komme ich nicht dahinter - hier gibt es so viele unterschiedlichste Interessen! Der Typ von der DELAG zum Beispiel... Aber da will der Kammerrat nicht, dass Wanda nochmals Kontakt aufnimmt. Hm, es scheint mir so, als wäre da irgendein Wettlauf im Gange...
Aber jetzt wissen wir, dass es nicht (nur) um die Ländereien geht, sondern darum, dass Emmy und Gustav für die Sicherheit der Zeppeline und Flugzeuge geforscht haben! Emmy war hinter einem gasundurchlässigen Stoff her, Gustav versuchte einen Motor ohne Schwimmer zu konstruieren... Übrigens fand ich den hilfreichen Baguschke sehr nett - Rehfräulein! ;D Ganz schön direkt für einen so jungen Flieger! Aber immerhin wissen wir jetzt, dass es die Mulackritze, die Marie und Linus mal zusammen gesucht haben, tatsächlich gab - und zwar dort, wo sie Linus auch vermutet hatte.
Übrigens habe ich mich zum ersten Mal über die gute Bertha aufgeregt! Warum rückt sie erst so spät mit dem Ersatzschlüssel für den Tresor raus? Naja, vermutlich wollte sie sicherstellen, dass ihre Herrschaften auch wirklich nicht mehr zurückkehren...

Wer schickt eigentlich die fröhlichen Karten aus Wiesbaden im Namen Wandas an ihren Vater? Und was verbirgt Fanny noch vor Wanda?

So, nun muss ich erstmal frühstücken.

Liebe Grüße
dubh
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Offline Elfe

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Re: 06 - Der grüne Chinese - Seite 301 bis Seite 360
« Antwort #2 am: 25. November 2009, 20:32:30 »
Also so langsam regt mich dieser Eugen auf. Diese penetrante kleine Zecke.  Hat sich bei Wanda und Justus eingeschlichen und lebt dort dreist wie eine Made im Speck!!! Ich glaube inzwischen nicht mehr daran, dass er nur ein einfacher Illustrator ist, und auch die beiden reden nicht mehr frei vor ihm, weil sie bemerken, dass er sie belauscht.
Na, wenigstens gibt es Andeutungen, dass sie ihn am liebsten rausschmeißen wollen.
Auch von Reventlow weist auf die merkwürdigen Umstände hin, unter denen Eugen sich einschleicht, vor allem sein  ganzes Wissen um die Morde macht stutzig.
Na, und warum meidet Eugen ein Zusammentreffen mit Ferdinand? Warum verschwindet er, taucht aber dann später doch wieder in der Wohnung auf?

Der Inhalt der Koffer gibt ebenfalls weitere Rätsel auf: in Emmas Koffer sind nur Stoffreste, in Gustavs dagegen technische Zeichnungen ohne Beschriftungen, deren Bedeutung sich nicht erschließt.
Durch einen Brief Emmys erfahren die beiden, dass sie zu gleichen Teilen das Vermögen von E. und G. erben. Also auch das Haus in der  Oranienburger Straße.
Und Justus ist also Neffe - hurra, einer standesgemäßen Verbindung der beiden steht also nichts mehr im Wege.

Die Begegnung mit Alfred Bluman, dem DELAG-Gründer ist auch interessant, da nun herauskommt, dass Emmy stark bei der Behebung von möglichen Brandursachen beim Zeppelin beteiligt ist. Sie hat einen Kontakt zum Hersteller einer speziellen Beschichtung (Goldschlägerhäute)  herstellen wollen, konnte die Adresse dieses Fabrikanten aber nicht mehr weitergeben. Wanda erkennt, dass die Stoffproben aus dem Koffer damit in Verbindung stehen müssen, beginnt nachzuforschen und gelangt schließlich and die Adresse des Herstellers dieser Häute.

Inzwischen wird die Wohnung beobachtet, nachts und auch tagsüber durch merkwürdige "Straßenfeger".
Es taucht der Kurrier des Kaisers auf, ein Geheimer Kaiserlicher Kammerherr. Dieser verbietet Wanda unmissverständlich jeglichen weiteren Kontakt mit Bluman.
Was ist hier im Spiel? Eine private Firma in Konkurrenz mit dem Kaiser bei der Herstellung einer gasdichten Hülle für den Zeppelin?
Und dann die Überraschung. Er sagt: "Wir können jemanden zur Kur nach Wiesbaden schicken, aber wir können auch dafür sorgen, dass er von dort nicht mehr wiederkommt. Man kann sogar in einer Wanne Heilschlamm ertrinken."

Herrje, wurde Wandas fiktiver Aufenthalt in Wiesbaden von kaiserlicher Seite angeordnet? Und man droht ihr nun  sogar mit Mord, wenn sie nicht pariert!!!! Aber Wanda wäre nicht Wanda, wenn sie sich davon einschüchtern ließe.  Sie will den Fabrikanten aufsuchen, weil sich sich dort nähere Informationen zu Emmys Forschung und zum Hintergrund ihrer Ermordung zu finden hofft.

Parallel zu dieser Entwicklung treffen sie Brun Baguschke, Flieger und alter Freund von Justus. Durch ihn erfahren sie über die Schwierigkeiten bisheriger Motoren beim Aufsteigen von Flugzeugen nach dem Start., und dass anscheinend das Militär die Flieger des Zeppelin "übernommen" hat.
Hm, die Herren in den grauen Mänteln, die bei Wanda gewesen sind, sind anscheinend Geheimdienst des Kaisers, die vielleicht mit dem Militär zusammenarbeitet? Vom Kaiser persönich  geschickt, versuchen sie auch auf dem Flugplatz, alle Informationen über Flugzeuge zu bekommen.

Es geht also inzwischen nicht nur um wertvolle zu Bauland gewordene Ländereien, sondern auch ganz konkret um Forschungsergebnisse für die Sicherheit des Zeppelins und von Flugzeugen. Mit der Goldschlägerhaut kann die Hülle des Zeppelins brandsicher gemacht werden. Ein Motor ohne Schwimmer würde die Bezinzufuhr beim Aufsteigen von Fluggeräten sichern und der Motor wird nicht mehr aussetzen. Könnten das die technischen Zeichnungen sein, die in Gustavs Koffer sind?

Sind Emmy und Oskar Forscher/Erfinder, die mit ihren Ergebnissen ins Kreuzfeuer verschiedener Interessen geraten sind?

Irgendein Interessenkampf ist hier im Gange. Ich sage mal: Privat gegen Kaiser.

Aber wer Wanda ist, da komme ich immer noch nicht hinter!!!! >:(
« Letzte Änderung: 25. November 2009, 20:36:32 von Elfe »
Grüßchen
Elfe

Offline Dagmar S.

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Re: 06 - Der grüne Chinese - Seite 301 bis Seite 360
« Antwort #3 am: 26. November 2009, 02:32:15 »

Liebe dubh, liebe Elfe,

ich freue mich sehr, dass ihr nach so vielen Vermutungen und Hypothesen nun auf ganz richtigen Spuren seid.

Den jungen Flieger Bruno Baguschke hat es übrigens wirklich gegeben, ich habe seinen Namen nur ein wenig verändert. Er war einer der Flieger, die auf dem Flugplatz Johannisthal ihre Flugzeuge gebastelt haben und dort später Flugschulen eröffneten, um neben der Bastelei auch ein wenig Geld zu verdienen. Damals war die Fliegerei ja wirklich noch eine Sache für die ganz Mutigen. Gerade Bruno Baschuschke (der wirkliche Bruno) war wagemutig und todesverachtend.
Zu dieser Zeit flog ein Zeppelin schon 800 Kilometer vom Bodensee bis nach Berlin. Aber ein Flugzeug schaffte gerade mal,  vom Boden abzuheben und eventuell noch eine kleine Runde um einen nahestenden hohen Mast zu fliegen. Oft fielen die Flugzeuge schon bald nach dem Start wieder aus der Luft herunter. Viele Flieger haben sich dabei üble Verletzungen zugezogen. Die heilten sie tapfer aus und stiegen wieder in ihre Flugzeuge und machten einfach weiter.
Es sah damals keinesfalls so aus, als würde es in der Zukunft mal einen Passagierflugverkehr mit Flugzeugen geben können. Damals schien es, als würden die Starrluftschiffe (so wie der Zeppelin) das Luftverkehrsmittel der Zukunft sein. -  Das kam ja nun alles ganz anders.
Ich finde es immer wieder interessant, mal zu gucken, wie das alles entstanden ist, was wir heute so selbstverständlich benutzen. Bevor ich für Wanda recherchiert habe, hat mich die Geschichte der Fliegerei nie interessiert. Jetzt bin ich davon total fasziniert.

Die Mulackritze hat es wirklich gegeben. Heute stehen ihre Überreste in Berlin-Mahlsdorf, im Gründerzeitmuseum. Es gibt sogar einen Artikel bei Wikipedia über diese Kneipe, hab ich gerade gesehen. Dort steht, dass auch berühmte Schauspieler, wie Gustav Gründgens oder Marlene Dietrich dort verkehrt haben sollen. Das kann ich mir kaum vorstellen, in dieser Gegend. Das war nicht ganz ungefährlich, für Leute, die dort nicht hingehörten.  - Aber Wanda war da, und Justus auch. Davon sind wir alle zutiefst überzeugt, oder?

Gute Nacht, ihr lieben
Dagmar



 




Offline dubh

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Re: 06 - Der grüne Chinese - Seite 301 bis Seite 360
« Antwort #4 am: 27. November 2009, 10:19:56 »
Die Mulackritze hat es wirklich gegeben. Heute stehen ihre Überreste in Berlin-Mahlsdorf, im Gründerzeitmuseum.

Auf der Seite des Gründerzeitmuseums kann man unten zwei kleine Bilder sehen. Dass Wanda und Justus da waren und den sympathischen Bruno Baguschke dort getroffen haben, glaube ich sofort, selbstverständlich.
Bei meinem nächsten Besuch versuche ich mal in dieses Museum nach Mahlsdorf zu kommen - ich hab' nämlich noch nie davon gehört, finde so etwas aber sehr spannend! Obwohl Mahlsdorf ganz schön jwd ist und - wenn man den Wikipedia-Artikel zur Gründerin Charlotte von Mahlsdorf liest, auch kein ganz ungefährliches Pflaster ::).

Liebe Grüße
dubh
Menschen sind senkrechte Schweine. Edgar Allan Poe

Online SheRaven

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Re: 06 - Der grüne Chinese - Seite 301 bis Seite 360
« Antwort #5 am: 27. November 2009, 13:06:07 »
Zitat
Und dann die Überraschung. Er sagt: "Wir können jemanden zur Kur nach Wiesbaden schicken, aber wir können auch dafür sorgen, dass er von dort nicht mehr wiederkommt. Man kann sogar in einer Wanne Heilschlamm ertrinken."
Eine Frage interessiert mich momentan ganz besonders:
Warum ist der/das geheime kaiserliche Dingenskirchens an Wanda interessiert? Offensichtlich ist die Kur in Wiesbaden ja deren Idee gewesen, nur so wähnt Wandas Familie sie in der sicheren Obhut Emmys und beim Wassertreten.
War es gewünscht, dass Wanda nach Berlin reist?
Hat man nicht damit gerechnet, dass die behütete Baronesse in der großen weiten Welt zurecht kommt?
Sollte Wanda einfach von der Bildfläche verschwinden und eigentlich schon im Schlösschen das Zeitliche segnen?

Zitat
Also so langsam regt mich dieser Eugen auf. Diese penetrante kleine Zecke.
Ich frage mich auch, warum Wanda und Justus den Kerl nicht einfach an die Luft setzten!

Zitat
Irgendein Interessenkampf ist hier im Gange. Ich sage mal: Privat gegen Kaiser.
Jawoll, genauso sehe ich es auch!

Zitat
Aber wer Wanda ist, da komme ich immer noch nicht hinter!!!!
Hier habe ich auch noch keine Idee. Entweder habe ich die Hinweise überlesen oder es gab bisher noch keine.

Zitat
Die Mulackritze hat es wirklich gegeben (...) Aber Wanda war da, und Justus auch. Davon sind wir alle zutiefst überzeugt, oder?
Auf jeden Fall!  ;D


Nett finde ich es, immer von Wandas An- und Ausziehproblemen zu lesen.  ;D  Ich kenne diese auf dem Rücken geknöpften Blusen von historischen Bildern. Weiße Blusen mit hohem, den Hals umschließenden Kragen.  Da ist frau allein  so richtig hilflos.  :belehren:



Liebe Grüße
SheRaven

Offline Dagmar S.

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Re: 06 - Der grüne Chinese - Seite 301 bis Seite 360
« Antwort #6 am: 28. November 2009, 21:22:01 »
Liebe SheRaven,

ja, Wandas An- und Auszieh-Probleme. Das war immer wieder eine Freude für mich, diese Szenen zu schreiben. Ich hatte auch eine Toiletten-Szene geschrieben, auf die habe ich dann aber verzichtet. Die Heldin geht im Buch eben nicht aufs Klo. Aber interessiert hätte es mich schon. 

Warum sie Eugen nicht einfach aus der Wohnung rauswerfen? - Erstens lässt er sich nicht abschütteln. Das haben sie ja in Hamburg schon versucht. - Lange Zeit sind sie sich überhaupt nicht sicher, was er wirklich ist. Er ist ja auch nicht so eindeutig ein Böser, er rührt in Wanda ja auch das Mitleid an. So eine tragische Figur wie ihn kann sie einfach nicht noch tiefer in den Boden einschlagen als er schon drinsteckt. Das bringt sie nicht übers Herz.
Und wenn sie ihn wirklich loswerden würden - dann würde ihnen doch ein neuer "Eugen" geschickt werden. Ob sie dann wirklich etwas gewonnen hätten?

Übrigens hat es mir richtig Spaß gemacht, diese literarische Figur Eugen zu beschreiben. Wie der durch die Geschichte schlenkert, hüpft, sich um Kopf und Kragen quatscht. Und dabei gar nicht komisch ist, sondern richtig gefährlich - das war für mich eine kreative Herausforderung.

Ob Wanda schon im Schlösschen sterben sollte? Ich glaube, die Kaiserlichen Geheimdienstler haben die Sache mit Wanda nicht im Griff. Wanda taucht plötzlich überall auf - aber das war für die Herren nicht vorauszusehen. Sie re-agieren immer auf Wandas Erscheinen, auf Wandas Nachforschungen - aber ihre Reaktionen sind eher sub-optimal und sowieso immer einen Schritt hinterher.

Du hast recht, da gibt es einen schwerwiegenden Interessenkonflikt. Ob der Interessenkonflikt nun Privat gegen Kaiser ist oder doch noch etwas anders? - Du liest ja inzwischen längst weiter und weißt es schon.

Ich wünsche dir noch einen schönen Abend
Herzliche Grüße
Dagmar

Offline dubh

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Re: 06 - Der grüne Chinese - Seite 301 bis Seite 360
« Antwort #7 am: 29. November 2009, 19:28:14 »
Ich hatte auch eine Toiletten-Szene geschrieben, auf die habe ich dann aber verzichtet. Die Heldin geht im Buch eben nicht aufs Klo. Aber interessiert hätte es mich schon. 

Mich auch! Übrigens hab' ich mich das tatsächlich auch wirklich mal gefragt und zwar bei der Rückfahrt mit dem Automobil von Hamburg nach Berlin. Wie das wohl war? Immerhin gab es - so kurz nach der Einführung des Autos - noch keine mehr oder weniger komfortablen Raststätten und wie ich Wanda kenne, war es für sie sicher nicht einfach, Justus um eine P*****pause zu bitten... ;D Wo denn und wie denn mit den ganzen unpraktischen Kleidungsstücken? Gab es damals wenigstens schon das gute, auch zweckentfremdet nutzbare Tempotaschentuch? Fragen über Fragen. ;)

Liebe Grüße
dubh
Menschen sind senkrechte Schweine. Edgar Allan Poe

Offline Papyrus

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Re: 06 - Der grüne Chinese - Seite 301 bis Seite 360
« Antwort #8 am: 29. November 2009, 20:08:44 »
Und weiter geht es...

Das meiste wurde ja schon gesagt. Eugen ist furchtbar und nervig und auch ich tappe immer noch im Dunkeln in welchem Zusammenhang Rose zu allem steht.
Und wer bitte lässt Wandas Eltern immer noch glauben, dass ihre Tochter in Wiesbaden ist?

Nett find ich die lange Freundschaft von Justus und Bruno Baguschke, wo dieser gerade mal 20 Jahre alt ist.

Zitat
Irgendein Interessenkampf ist hier im Gange. Ich sage mal: Privat gegen Kaiser.
Jawoll, genauso sehe ich es auch!
Ich tippe immer noch auf Industriesabotage, bzw. Spionage. Zeppelin gegen Flugzeug, oder so ähnlich.

Die Geschichte von den Därmen als gasdichten Stoff fand ich übrigens sehr interessant.

So langsam vermisse ich aber Marie ...
Lesende Grüße
Papyrus

Offline Miramis

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Re: 06 - Der grüne Chinese - Seite 301 bis Seite 360
« Antwort #9 am: 13. Januar 2010, 19:39:53 »
Na schön langsam kommen wir der Sache näher - der Zeppelin und seine brandgefährdete Umhüllung ist also das, was Emmy zuletzt umtrieb. Auch der Motor, an dem Gustav arbeitete und der die Zukunft der Fliegerei bestimmen sollte, darf nicht unerwähnt bleiben. Klar, dass bei solchen Angelegenheiten eine Menge Interessenskonflikte bestehen; Wanda sticht da in mehrere Wespennester.

Der Tresor, der war eine Überraschung. Und sein Inhalt erst.  ;D Justus ist also auch ein Adliger - hm, sonst wäre das mit der Verbindung zwischen den beiden vielleicht wirklich noch richtig knifflig geworden. Die beiden erben die Wohnung in der Oranienburger Straße und jetzt wäre es natürlich sehr interessant, zu erfahren, wie das Ganze sich mit Rose von Reventlow verknüpfen lässt.

Plötzlich ist da auch noch ein kaiserlicher Kurier im Spiel, der nicht nur eine Einladung, sondern auch strengste Vorschriften für Wanda mitbringt - kein Treffen mehr mit Bluman, dem Vertreter der Luftfahrtgesellschaft. Was soll man dazu sagen? Sehr mysteriös, das alles.

Dafür ist Wanda jetzt auf der Suche nach der berühmten Goldschlägerhaut, mal sehen, ob sie die findet.