Sabine, du machst es mir wirklich nicht leicht mich zu entscheiden, wie ich Alban finde

Im letzten Abschnitt war ich total sauer auf ihn und wäre ihm am liebsten selbst an die Gurgel gegangen. Und was ist jetzt? Ich habe wieder Mitleid mit ihm, da Rogatus schon wieder versucht sich an ihm zu vergehen.
Dann hilft er auch noch Martin zu befreien, obwohl er doch eigentlich die Bruderschaft aufgekündigt hat und die beiden keine enge Beziehung haben.
Als Martin ihm, am Ende des Abschnitts, nicht hilft Jan Hus zu sehen, war das auch wieder ein Moment, in dem ich Alban langsam wieder mag.
Obwohl ich Martin total gerne mag, hätte ich ihn am Ende gerne einmal geschlagen: Alban bittet ihn um etwas und er weiß, dass Alban diese Bitte sehr ernst ist und es ihn bestimmt viel Überwindung gekostet hat zu Martin zu gehen, und Martin lehnt einfach ab. Von ihm hätte ich dann doch etwas mehr Brudergefühl erwartet.
Aber vielleicht erfährt Susanna von dem Ganzen und stutzt Martin seinen Kopf zurecht.
Überhaupt finde ich, dass sich Martin hier in diesem Abschnitt sehr verändert hat. Ok eine Kerkerhaft ist wirklich kein Zuckerschlecken, aber er wirkt danach so angreifend und verletzend. Irgendwie fand ich ihn zu Beginn weicher und jetzt ist er so hart. Ich hoffe das legt sich wieder, besonders gegenüber Susanna. Sie kümmert sich im Kerker um ihn und dann ist er so barsch zu ihr

Auch wenn so an seinem Ego gekratzt wurde ist das eine Frechheit...
Rogatus Reaktion auf die Nachricht, dass Martin wieder frei ist, hat mir sehr gut gefallen

Ich kann mir wirklich nicht vorstellen, dass wir beide im Verlauf des Buches noch große Freunde werden. Da glaube ich eher daran, dass ich Alban genauso gerne mag wie Martin.
Es hieß ja auch, dass bald der Prozess gegen Wyclif ist und davon Jan Hus auch abhängig ist. Jetzt bin ich wirklich mal sehr gespannt, wie es mit ihm weiter geht und was die beiden Brüder noch mit ihm zu schaffen haben werden.
Lg
Irene