Autor Thema: 04 - Kapitel 15 bis 19 (Seite 207 bis 277)  (Gelesen 3566 mal)

Offline SabineW

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Re: 04 - Kapitel 15 bis 19 (Seite 207 bis 277)
« Antwort #30 am: 13. Februar 2009, 13:41:20 »
Das ist eine gute Frage. Schicksalsergebenheit kann es nicht sein, wenn man sich anschaut, was einige Jahre später in Böhmen deshalb los war (Hussitenkriege). Vielleicht hatten seine mäßigenden Briefe ja wirklich die nötige Wirkung.

Offline Martina Jung

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Re: 04 - Kapitel 15 bis 19 (Seite 207 bis 277)
« Antwort #31 am: 14. Februar 2009, 11:50:23 »
Servus meine Lieben,

ein bisschen spät, aber doch bin ich auch auf S. 277 angelangt ...  ;)

Aber ohne Witz, so weit ich das verstanden habe, hat doch kein Schlüssel von dem Schlüsselbund, den Alban von dem Wächter mitgebracht hat, zu der Tür von Hus' Gefängnis gepasst, oder?  :-\

Jup. Dass ein Torwächter den Schlüssel zu Hus mit sich rumschleppt, macht ja auch keinen Sinn. Leichtsinnig bewacht, hm, vielleicht. Andererseits konnte man wirklich nur bis zur Kerkertür kommen und nicht weiter, selbst wenn man mit zehn Leuten angerückt wäre. Ich hab übrigens nirgends einen Hinweis auf gewaltsame Befreiungsversuche gefunden. Wenn, dann in Romanen ;D Man hat immer nur protestiert, einen gemeinsamen Brief auas Böhmen geschickt (heute würde man sagen, eine Unterschriftenaktion gestartet) und solche Sachen.


Mir kam das auch ein bisschen spanisch vor, dass die Burg nur von einem Wächter bewacht wird und ihn Martin minutenlang in Schach halten konnte. Sabines Erklärung erscheint mir allerdings logisch.

Der Umgang der Brüder miteinander ist glaubhaft und nachvollziehbar: einerseits grob und ruppig, andererseits spürt man, dass ihnen im Grunde doch etwas am Wohl des anderen liegt. Bin schon sehr gespannt, wie ihre gemeinsame Vorgeschichte tatsächlich aussieht. Die Hinweise und Andeutungen in Bezug darauf sind so richtig schön unauffällig in die Geschichte eingestreut ...  ;)


Dann landet Martin bei Imperia im Bett. ::) Ich ticke da wohl völlig anders als ihr: ich sehe absolut nicht ein, wozu das nun sein mußte, und hätte auf diese Szene gut verzichten können... (Allerdings sehe ich ein, daß sie nützlich ist, um das Verhältnis der beiden (also Martin und Susanna) noch ein wenig zu verwirren.) Und dann wundert Martin sich noch, daß Susanna deswegen von ihm enttäuscht ist. Und (S. 263): "Ihr Frauen pflegt nie klar zu sagen, was euch bedrückt!" fuhr er sie grimmig an. "Ihr verlangt, dass man das herausfindet. ..."  :vogelzeigen: Na wenn er hier nicht selber weiß, was er falsch gemacht hat, dann ist er sowas von merkbefreit, daß ihm wahrhaftig nicht mehr zu helfen ist. Meiner Meinung nach will er es einfach nicht wahrhaben, wenn er Fehler macht. Irgendwie finde ich, dass er Susanna nicht verdient hat. (Ich fürchte aber, nach noch einigen weiteren Mißverständnissen, Querelen und Trost- und Pflegeszenen wird sie ihm wohl am Ende auf seine Burg folgen... ::))
Hier muß ich allerdings anmerken, daß Liebesgeschichten absolut nicht mein Ding sind.

Bis Susanna Martin auf dessen Burg folgt,  wird er sich noch ganz schön ändern müssen! Als Mensch und als Mann. Einen solchen aufbrausenden, bockigen Rüpel, wie ihn Martin zurzeit hervorkehrt, würde eine Frau wie Susanne bestimmt nicht zum Mann haben wollen.

Dass Rogatus und Korsz gemeinsame Sache machen, gibt der Geschichte eine gehörige Portion Spannung ... Wie weit Rogatus geht, um seine Rache zu stillen, und dass er deshalb sogar Kircheneigentum verkauft, hat mich echt empört!   :(   Es passt insgesamt sehr gut in das Bild, das ich von diesem Widerling habe.
Kann sein, Rogatus hat auch den ehemalige Söldner von Martin bezahlt, damit er ihn "aus dem Weg" räumt?  Auf eine Lüge mehr oder weniger kommt's bei dem auch nicht mehr an  ;)  Die Hölle wartet ohnehin schon auf ihn. Besser gesagt: Sein Leben selbst ist eigentlich schon die Hölle  ;D

Damit ich Euch wieder einhole, schnapp ich mir jetzt das Buch und lese weiter ...  :lesen:


Gruß aus Wien!

Martina


 




Offline Imlammenien

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Re: 04 - Kapitel 15 bis 19 (Seite 207 bis 277)
« Antwort #32 am: 14. Februar 2009, 12:10:01 »
Dann landet Martin bei Imperia im Bett. ::) Ich ticke da wohl völlig anders als ihr: ich sehe absolut nicht ein, wozu das nun sein mußte, und hätte auf diese Szene gut verzichten können... (Allerdings sehe ich ein, daß sie nützlich ist, um das Verhältnis der beiden (also Martin und Susanna) noch ein wenig zu verwirren.) Und dann wundert Martin sich noch, daß Susanna deswegen von ihm enttäuscht ist. Und (S. 263): "Ihr Frauen pflegt nie klar zu sagen, was euch bedrückt!" fuhr er sie grimmig an. "Ihr verlangt, dass man das herausfindet. ..."  :vogelzeigen: Na wenn er hier nicht selber weiß, was er falsch gemacht hat, dann ist er sowas von merkbefreit, daß ihm wahrhaftig nicht mehr zu helfen ist. Meiner Meinung nach will er es einfach nicht wahrhaben, wenn er Fehler macht. Irgendwie finde ich, dass er Susanna nicht verdient hat. (Ich fürchte aber, nach noch einigen weiteren Mißverständnissen, Querelen und Trost- und Pflegeszenen wird sie ihm wohl am Ende auf seine Burg folgen... ::))
Hier muß ich allerdings anmerken, daß Liebesgeschichten absolut nicht mein Ding sind.
Tja, so ist das wohl mit den Liebesgeschichten in den Romanen... Im wahren Leben würde ich einer Beziehung zwischen Martin und Susanna auch keine langfristige Chance auf Beständigkeit einräumen. Und selbst würde ich mit einem so unsensiblen Bock wie Martin auch nichts anfangen wollen.
Aber das ist ja das Schöne an Romanen. Frau darf sich der Illusion hingeben, dass auch solch "unvermittelbare", aber dennoch sehr sexy Exemplare von Mann sich bessern und eine langfristige "Abnehmerin" finden.  ;D
Und mal ganz ehrlich - mit so einem "Martin" würde es sicherlich nicht langweilig werden. Aber wer will - im wahren Leben - schon diesen ständigen Beziehungsstress?
Im Roman allerdings ist das schon okay.  :)

Geez,
Imlammenien  :winken:

P.S.: Der Gedanke, dass Martin Susanna gar nicht verdient, kam mir übrigens auch schon...  ::) Ich hoffe darum darauf, dass er sich noch "bessert" und ich meine Meinung revidieren kann.  ;D

Offline kaluma

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Re: 04 - Kapitel 15 bis 19 (Seite 207 bis 277)
« Antwort #33 am: 14. Februar 2009, 12:27:11 »
Aber das ist ja das Schöne an Romanen. Frau darf sich der Illusion hingeben, dass auch solch "unvermittelbare", aber dennoch sehr sexy Exemplare von Mann sich bessern und eine langfristige "Abnehmerin" finden.  ;D
Stimmt! Das ist ein interessanter Blickwinkel, an den ich noch nicht gedacht habe...

Grüße
Katja

Offline Tammy1982

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Re: 04 - Kapitel 15 bis 19 (Seite 207 bis 277)
« Antwort #34 am: 14. Februar 2009, 14:23:44 »
Hallo Ihr Lieben,

Aber das ist ja das Schöne an Romanen. Frau darf sich der Illusion hingeben, dass auch solch "unvermittelbare", aber dennoch sehr sexy Exemplare von Mann sich bessern und eine langfristige "Abnehmerin" finden.  ;D
;D  ;D ;D

Und mal ganz ehrlich - mit so einem "Martin" würde es sicherlich nicht langweilig werden. Aber wer will - im wahren Leben - schon diesen ständigen Beziehungsstress?
Im Roman allerdings ist das schon okay.  :)
Ganz meiner Meinung!  ;D


Der Umgang der Brüder miteinander ist glaubhaft und nachvollziehbar: einerseits grob und ruppig, andererseits spürt man, dass ihnen im Grunde doch etwas am Wohl des anderen liegt. Bin schon sehr gespannt, wie ihre gemeinsame Vorgeschichte tatsächlich aussieht. Die Hinweise und Andeutungen in Bezug darauf sind so richtig schön unauffällig in die Geschichte eingestreut ...  ;)
Ja, das stimmt! Die beiden Brüder können zwar irgendwie so gar nicht richtig miteinander reden, aber man merkt trotzdem, dass hinter ihrer gegenseitigen Abneigung doch noch eine innere Verbundenheit existiert, die sie sich nur irgendwie gegenseitig nicht eingestehen wollen und die sie auch nicht mehr zeigen können. Ich bin auch schon sehr gespannt, was da passiert ist, dass sie so ein schlechtes Verhältnis zueinander haben...


Liebe Grüße
Tammy

Offline SabineW

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Re: 04 - Kapitel 15 bis 19 (Seite 207 bis 277)
« Antwort #35 am: 14. Februar 2009, 18:34:30 »
Im wahren Leben würde ich einer Beziehung zwischen Martin und Susanna auch keine langfristige Chance auf Beständigkeit einräumen.

Hehe, das Thema hatten wir ja auch Grazia und Anschar.  ;D

Offline Imlammenien

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Re: 04 - Kapitel 15 bis 19 (Seite 207 bis 277)
« Antwort #36 am: 14. Februar 2009, 22:51:35 »
Im wahren Leben würde ich einer Beziehung zwischen Martin und Susanna auch keine langfristige Chance auf Beständigkeit einräumen.

Hehe, das Thema hatten wir ja auch Grazia und Anschar.  ;D

Tja, Sabine, irgendwie fordern deine Helden dieses Thema wohl heraus, insbesondere die männlichen Exemplare...  ;D ;)

Offline Chibi

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Re: 04 - Kapitel 15 bis 19 (Seite 207 bis 277)
« Antwort #37 am: 04. April 2009, 23:25:13 »
Da ich ja anscheinend die letzte bin, halte ich mich einfach mal ganz kurz und hoffe jetzt in den Ferien endlich genug Zeit zu haben das Buch fertig zu lesen  ;)

Dass Martin Alban geholfen hat, hat mich doch sehr überrascht, da das Verhältnis der beiden ja jetzt nicht wirklich so toll ist.

Martin und Susanne laufen ja richtig gehen aneinander vorbei. Sie wissen beide, dass sie den anderen mögen, aber doch kommen sie auf keinen gemeinsamen Nenner. Ich hoffe diese Begriffsstutzigkeit legt sich ganz bald. Besonders nach dem Kuss nach dem Angriff.
Zum Angriff: Ich verstehe einfach nicht warum Rogatus sich nicht geschlagen geben kann. Der wird bestimmt noch das eine oder andere Problem machen.
Auch die Szene zwischen Imperia und Martin fand ich vom Buch her gut, aber äußerst schlecht für Susanna und Martin  >:( Das hat nur mal wieder einen Keil zwischen die beiden getrieben.

Als sie Martin zum Schluss des Abschnitts abgeführt haben, habe ich schon ein wenig Angst bekommen, aber glücklicherweise hat sich das Ganze ja als harmlos herausgestellt.

Lg
Chibi
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Re: 04 - Kapitel 15 bis 19 (Seite 207 bis 277)
« Antwort #38 am: 05. April 2009, 11:01:16 »
@Chibi, schön, dass es doch noch klappt bei dir.  :)

Als sie Martin zum Schluss des Abschnitts abgeführt haben, habe ich schon ein wenig Angst bekommen, aber glücklicherweise hat sich das Ganze ja als harmlos herausgestellt.

Ja, den kleinen Schock fand ich von Sabine auch gut eingebaut.  Es gab auch für mich so eine kleine Schrecksekunde.  ;)
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Offline Chibi

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Re: 04 - Kapitel 15 bis 19 (Seite 207 bis 277)
« Antwort #39 am: 05. April 2009, 12:14:06 »
@Chibi, schön, dass es doch noch klappt bei dir.  :)
Das es klappt war klar, die Frage war nur wann  ::)

Als sie Martin zum Schluss des Abschnitts abgeführt haben, habe ich schon ein wenig Angst bekommen, aber glücklicherweise hat sich das Ganze ja als harmlos herausgestellt.
Ja, den kleinen Schock fand ich von Sabine auch gut eingebaut.  Es gab auch für mich so eine kleine Schrecksekunde.  ;)
Ich glaube die Schrecksekunde wäre bei mir noch etwas größer gewesen, wäre es nicht schon elf Uhr abends gewesen. Da werden diese Schocks in Büchern immer von der Müdigkeit bereits gedämpft  :D
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Re: 04 - Kapitel 15 bis 19 (Seite 207 bis 277)
« Antwort #40 am: 05. April 2009, 15:27:11 »
Ich glaube die Schrecksekunde wäre bei mir noch etwas größer gewesen, wäre es nicht schon elf Uhr abends gewesen. Da werden diese Schocks in Büchern immer von der Müdigkeit bereits gedämpft  :D

Dann hast du sozusagen ja Glück gehabt.   ;)
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