Ich habe hier auch noch ein älteres Interview aus der Zeitschrift "Bücher", da steht aber nur ganz wenig, das Interview bezieht sich aber auch auf "Die Schule der Lügen".
Ja schade das sich Wolfram Fleischhauer noch nicht gemeldet hat, hoffentlich hat er uns nicht vergessen. Bei den Eulen, wo ja zeitgleich auch eine Leserunde zu dem Buch läuft, war er schon

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Aber nun noch mal ein paar Gedanken von mir. Mir hat das Ende sehr gut gefallen, also jetzt auch besonders die letzten 2 Kapitel, das war noch ein schöner und trauriger Abschluss.
Das Matthias und Janine nicht zusammen geblieben sind. Ja, das war schon schade. Aber so richtige Happy Ends bekommt man ja bei Wolframs Büchern meist nicht. Es hätte auch hier nicht wirklich gepasst. Die Liebesgeschichte der beiden war sowieso nie so wirklich intensiv, dass wollte ich auch immer bemängeln, es hat mir hier einfach zu wenig gekrippelt, aber ich denke es passt schon so.
Es ging hier einfach um etwas anderes.
Na und diese Gedenken die in diesem Buch verarbeitet wurde lassen schon meinen Kopf rauchen. Einigen Gedankengängen konnte ich nicht wirklich folgen.
Und auch so Sätze wie z.B. (ich könnte hier noch viel mehr nennen, habe mir die aber nun gar nicht markiert)
Die neue ästhetische Theorie ist ein bedauerliches Nebenprodukt des französischen Konjunktivs 
Das ist auf jeden Fall ein Buch was man besser in einer Gruppe erarbeiten kann, und damit meine ich jetzt nicht online, sondern einer Gruppe wo man sich wirklich sieht und "richtig" unterhalten kann.
So fällt es mir etwas schwer auf die einzelnen "Gedanken" näher einzugehen. Aber ich denke wenn die anderen soweit sind und auch etwas dazu schreiben entwickelt sich schon ein Gespräch.
Immer wieder erschreckt es natürlich zu lesen wie viele Nazis nach dem Krieg im Ausland gut untergekommen sind und erfolgreich oder wichtig oder sonstwer geworden sind. Brasilien hat ja auch genung von denen genommen

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Gerade vor 2 Wochen habe ich mit einer Bekannten unterhalten. Sie war in den 80er Jahren Lehrerin an einer deutschen Schule in Sao Paulo und sie fing dann auch an haarsträubende Sachen zu erzählen(Nazi Sympathisanten ausdrücklich
willkommen und so

). Leider sind wir denn irgendwie vom Thema abgekommen, wer hat schon Lust sich unter Palmen am Strand über deutsche Nazis zu unterhalten. Schade eigentlich.........
Noch mal zu der Sache mit den Shakespeare Sonetten und dem Vortrag von David und die daraus resultierende Reaktion von Marion.
Diese Spitzen auf die Geisteswissenschaften werden dann auf Seite 324 ja noch mal erwähnt.
Hey, wo gibt es das heute noch? man hat ja plötzlich den Eindruck, als ob es in den Geistenswissenschaften noch um irgendetwas gehen würde. Um Leben und Tod womöglich. Huhu. Marian kann das wunderbar verwalten. Bis die wahrhaftige Nullität dieser ganzen Lehre sichtbar geworden ist, kann eine ganze Generation darüber promovieren. Irgendwas muss man ja machen.Wie bei Shakespeare. All die Aufregung, die Studien,usw. für einen möglichen(wahrscheinlichen!) Druckfehler

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Was mich natürlich noch brennend interessiert welche Figuren gab(gibt) es wirklich und welche sind erfunden.
Gibt es einen Theo, das heißt einen deutschen Schriftsteller der unter weiblichen Pseudonym Schwedenkrimis schreibt? Ehrlich ich hoffe nicht......aber man weiß ja nie.....
Grundsätzlich hat mir das Buch wieder sehr gut gefallen, nicht ganz einfach vielleicht und sicherlich ist der reine Unterhaltungsfaktor in diesem Buch geringer als wie in den anderen Büchern von Wolfram Fleischhauer.
Die Liebesgeschichte war diesmal nicht so gelungen, das erotische, das krippeln kam nicht so rüber wie in manch anderen Romanen, aber das war wohl auch auch so beabsichtigt. Trotzdem hätte ich mich über 100 Seiten mehr auch gefreut. Auch hätte ich gerne mehr über Ruth Angerston und ihre Geschichte erfahren, sie ist mir einfach zu sehr untergegangen.
Ach ja, es war mal wieder schön ein Buch so in einem Rutsch durchzulesen und nun muss ich wieder 2 Jahre auf ein neues Buch warten.