Autor Thema: 10 - Eröffnung (Seite 357 bis Ende)  (Gelesen 1374 mal)

Offline nimue

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10 - Eröffnung (Seite 357 bis Ende)
« am: 01. Oktober 2008, 19:52:24 »
Hier könnt ihr zum Kapitel Eröffnung (Seite 357) bis zum Ende schreiben. Spoilermarkierungen sind aufgrund der Seitenbeschränkung nicht vorgesehen.f
Wenn Du keinen Menschen töten kannst - gut; kannst Du kein Vieh und keine Vögel töten - noch besser; keine Fische und Insekten - noch besser. Bemüh Dich, soweit wie möglich zu kommen. Grüble nicht, was möglich ist und was nicht. Tu, was Du mit Deinen Kräften zustande bringst. Darauf kommt alles an. (Leo Tolstoi)

Offline Aeria

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Re: 10 - Eröffnung (Seite 357 bis Ende)
« Antwort #1 am: 19. Oktober 2008, 00:57:25 »
Fertig!

Ein Jahreshighlight, gar keine Frage! 8) Danke für dieses Buch, Tobias  :winken: .

Dieser letzte Abschnitt (der letzte  :'( ) hat es noch einmal in sich. Wer hätte gedacht, dass die beiden bevorstehenden Manifestationen gar nicht auftreten. Statt dessen macht die Geschichte einen Schlenker zum Spielbeginn. Fand ich toll! Aber um so hibbeliger bleibt man zurück, schließlich dauert's bis Band 3 noch. In diesem wird es Hiob sicher nicht sehr gut ergehen, zwei Manifestationen, oje. Ob die beiden etwas mit dem Satz auf Seite 270 zu tun haben? "Wir treten bald in Erscheinung" - sehr mysteriös.

Hier sieht man an Hiobs Tagebucheintrag deutlich, wie kaputt dieser Typ eigentlich ist. Einerseits will er die Welt retten, das ist zwar nobel, aber darf man dabei wirklich über Leichen Unschuldiger gehen, wie Hiob das macht? Er bringt den Arzt um und hat nicht einmal einen leichten Gewissensbiss, er ist eher stolz auf sich. NuNdUuN und ich sind da einer Meinung - Hiob ist ein Psychopath.
Dafür hat wenigstens das Kätzchen ihn auf Trab gehalten. Mal abgesehen von dem Ende des armen Tieres, habe ich mich hier bekichert. Hab' selber eine Katze, die für ihr Leben gern aufs Garagendach springt und nicht wieder alleine runterkann. Dann hilft alles Rufen nix, das Viech schaltet auf stur. Also auf eine Leiter klettern, ihren Lieblingskorb hochhalten und warten, bis sich Madame bequemt, hineinzusteigen und sich retten zu lassen. Bis es soweit ist, muss man einiges an Armschmerzen aushalten. Katzen halt...

Beömmelt habe ich mich auch bei den Auftritten von NuNdUuN - als eine Heinrich-VIII.-Imitation und Gott mit Rauschebart. Und wie toll er Hiobs Wohnung umgestaltet hat, da würden Armeen von Innenarchitekten tot umfallen  :D .

Hochinteressant finde ich Hiobs Gedanken zum Wiedenfließ. Denkt man die Gedanken, weil das Fließ sie einem einflüstert? Kann man das Fließ dann wirkilch noch überraschen? Vielleicht ist es aber auch nicht ganz so schlimm, wie Hiob annimmt, denn offenbar hatte NuNdUuN auch Myriems Rettungsaktion nicht vorausgesehen.

Ich glaube, langsam sollte NuNdUuN Spieler Montag ernst nehmen, der ist nicht wie andere Spieler. Der könnte NuNdUuN, so mächtig dieser auch ist, in den Hintern treten, wenn der Höllenfürst nicht aufpasst.

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Aeria
« Letzte Änderung: 19. Oktober 2008, 01:00:29 von Aeria »
Realität ist nur etwas für Menschen mit zu wenig Phantasie.

Offline Magnhor

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Re: 10 - Eröffnung (Seite 357 bis Ende)
« Antwort #2 am: 20. Oktober 2008, 08:32:39 »
Das finde ich eine echt gute Idee, Hiob ein Testament schreiben zu lassen. Ich konnte mir sehr gut vorstellen wie Hiob in seinem Bett liegt und seine Gedanken schriftlich festhält.
Wir erhielten so eine Zusammenfassung und weiterführende Informationen über das Spiel. Und was mir aufgefallen ist: Hatte Widder nicht einst gesagt, dass die drei Punkte, die Hiob für seine erste Manifestation erhielt, eine Ausnahme gewesen sei? Nun ist es fix, dass drei Punkte gegeben werden … hmmm? Hat Widder gar keine Ahnung?

Die erste Aufgabe zur Eröffnung fand ich ganz schön makaber. Glücklicherweise muss ich sagen, machte Hiob keinen allzu großen Akt daraus – kurz und schmerzlos.
Die zweite Aufgabe amüsierte mich sehr. Der schikanierte Hiob will das Auto als Trampolin benutzen, trifft auf einen verpennten Arbeitssuchenden („Wat’n los“?) und bricht sich bei der Rettungsaktion beinahe den Hals, verursacht eine Massenkarambolage und verdrückt sich einfach … Die Beschreibungen waren einfach köstlich!  :D

Im dritten Buch soll Hiob also einen Aufsatz über ein einsames Ungeheuer schreiben. Ist das schon die erste Manifestation?
Vielleicht waren die beiden Manifestationen bereits angedeutet? Hiob hat bereits konkrete Vorstellungen davon, wie seine zwei nächsten Gemälde aussehen sollen. Stehen diese symbolisch für seine beiden Manifestationen, die nun auf ihn zukommen werden?
Oder wird er sich nach Israel begeben müssen und dort den Manifestationen begegnen? Stichwort Supernova. Hiob muss nach Israel um die Wissenschaftler dort daran zu hindern eine künstliche Kernfusion zu verursachen, worauf eine Katastrophe folgen würde.
Das neue Jahrtausend wird kommen … wird Hiob auf einmal einen Zeitsprung machen? Denn so weit ich das sehe, spielten die zwei Bücher um die Jahre 1990 herum. Schließlich war die gängige Währung immer noch die DEUTSCHE MARK!
Deutschland wird eigentümlich rau … war es das nicht schon zu seiner Zeit?
Aeria wies darauf hin: Womoglich sind es die Gestalten auf der Seite 270, welche eine der zwei Manifestationen darstellen. Ist der eine von den beiden dieser "züngelnde Revolverfreak"?

Ich kann es kaum erwarten bis 2010, wenn das dritte Buch erscheinen wird. Hoffentlich wieder bei eichborn berlin, hoffentlich wieder von Ian Warner typographisch bearbeitet.
Über den Inhalt brauchen wir uns keine Sorgen machen - das wird ein Knaller!
« Letzte Änderung: 20. Oktober 2008, 08:40:52 von lord of evil »

Offline Aeria

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Re: 10 - Eröffnung (Seite 357 bis Ende)
« Antwort #3 am: 20. Oktober 2008, 12:57:17 »
Und was mir aufgefallen ist: Hatte Widder nicht einst gesagt, dass die drei Punkte, die Hiob für seine erste Manifestation erhielt, eine Ausnahme gewesen sei? Nun ist es fix, dass drei Punkte gegeben werden … hmmm? Hat Widder gar keine Ahnung?

Hiob hatte bisher nur eine Manifestation zu bekämpfen, aber das hat er nicht alleine hinbekommen. Er hat den angehenden Dämon zu NuNdUuN geschickt und dieser hat ihn dann zermalmt. Eigentlich hätte Hiob hierfür dann ja gar keine Punkte bekommen sollen. Aber allein für den schlauen Einfall hat er sie sich verdient.

Das neue Jahrtausend wird kommen … wird Hiob auf einmal einen Zeitsprung machen? Denn so weit ich das sehe, spielten die zwei Bücher um die Jahre 1990 herum. Schließlich war die gängige Währung immer noch die DEUTSCHE MARK!

Die DM gab es ja bis ins neue Jahrtausend hinein  ;) .
In meinen Augen spielt das Buch Ende der 90er. Also ist das angekündigte Jahrtausend nicht mehr fern.

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Aeria
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sillesoeren

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Re: 10 - Eröffnung (Seite 357 bis Ende)
« Antwort #4 am: 22. Oktober 2008, 16:18:33 »
Fertig! Mit einem brillanten Leseabschnitt  :o

Endlich wissen wir, warum Hiob auf uns immer wie ein Psychopath gewirkt hat: Er ist einer! Und das ist auch dringend erforderlich, um überhaupt Spieler zu werden.

Mir hat dieses Kapitel sehr gut gefallen, dies hat mehrere Gründe
  • nun erfahre ich erst, wie er überhaupt zum Spieler geworden ist  8)
  • meine Spannung, wie es Hiob bei der Doppel-Manifestation ergehen wird, steigert sich nun ins Unermessliche, weil ich nun auf das nächste Buch warten muss :'(
  • mir werden die Spielregeln und Punktesysteme erklärt  :-*
  • ich erfahre, wie er an Widder/Aries gekommen ist - also typisch Mann  ;D
  • auch Hiob muss erfahren, dass es in dieser unserer Welt leichter ist, etwas Böses, als etwas Gutes zu tun. So ist es doch!!!  >:(

Das finde ich eine echt gute Idee, Hiob ein Testament schreiben zu lassen.

Hm, wie kommst du darauf, dass es ein Testament ist. Auf mich wirkte es eher nach Tagebuch/Memoiren/Autobiografie, aber ich konnte nichts testamentarisches daran entdecken.

Hochinteressant finde ich Hiobs Gedanken zum Wiedenfließ. Denkt man die Gedanken, weil das Fließ sie einem einflüstert? Kann man das Fließ dann wirkilch noch überraschen? Vielleicht ist es aber auch nicht ganz so schlimm, wie Hiob annimmt, denn offenbar hatte NuNdUuN auch Myriems Rettungsaktion nicht vorausgesehen.

Ja, klasse! Ein herrlich philosophisches Paradoxon, ich bin begeistert!

Offline illy

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Re: 10 - Eröffnung (Seite 357 bis Ende)
« Antwort #5 am: 22. Oktober 2008, 16:50:53 »
Das die Manifestationen nicht mehr in dieses Kapitel passen war mir schon klar. Ich finde wir haben noch Glück gehabt, dass Tobias sie nicht schon hat beginnen lassen und uns so völlig auf die Folter spannt. Ich habe allerdings gerade erst realisiert, dass der nächste Band erst 2010 erscheint - ich hasse es eigentlich Serien zu lesen, bei denen der nächste Band noch nicht bereitliegt  >:(


Mir hat dieses Kapitel sehr gut gefallen, dies hat mehrere Gründe
  • nun erfahre ich erst, wie er überhaupt zum Spieler geworden ist  8)
  • mir werden die Spielregeln und Punktesysteme erklärt  :-*
  • auch Hiob muss erfahren, dass es in dieser unserer Welt leichter ist, etwas Böses, als etwas Gutes zu tun. So ist es doch!!!  >:(

Der letzte Punkt ist so wahr...

Die Erläuterungen gerade der Spielregeln haben mir auch gut gefallen, und vor allem auch wie die Unparteiischen entstanden sind. Ihre Macht ist aber auf dem sterbenden Ast, da fragt man sich, wie sie überhaupt eine Chance haben Regeln durchzusetzen.


Hochinteressant finde ich Hiobs Gedanken zum Wiedenfließ. Denkt man die Gedanken, weil das Fließ sie einem einflüstert? Kann man das Fließ dann wirkilch noch überraschen? Vielleicht ist es aber auch nicht ganz so schlimm, wie Hiob annimmt, denn offenbar hatte NuNdUuN auch Myriems Rettungsaktion nicht vorausgesehen.

Ja, klasse! Ein herrlich philosophisches Paradoxon, ich bin begeistert!

Das ist ein Gedankenexperiment, dem man wohl nur im Wahnsinn wieder entkommen kann - da sollte Hiob lieber nicht drüber nachdenken  ;D - er ist schon verrückt genug.

Danke für das schöne Buch und die nette Gesellschaft, dann werde ich mal versuchen meine Gedanken zu einer (sicherlich positiven  ;) )Rezension zusammen zubringen

Offline Loomis

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Re: 10 - Eröffnung (Seite 357 bis Ende)
« Antwort #6 am: 30. Oktober 2008, 01:33:03 »
Interessant, endlich mehr über die Person Hiob, das Spiel und wie Hiob zum Spiel kam zu erfahren.

Wieder einmal bestätigt sich, was Hiob doch für ein seltsamer Typ ist. Einerseits will er mit dem Spiel die Welt retten, aber andererseits hat man auch oft den Eindruck als ginge es ihm eher nur darum, sich zu beweisen als um das eigentliche Ziel des Spiels. Der Leser wird wohl auch weiterhin eine Hassliebe zu Hiob pflegen müssen.

Besonders gefallen hat mir: "Ansonsten schleimte Widder als das widerlichste Lovecraft'sche-Ding-das-nicht-sein-darf durch die Gruft." Kann man sich schön bildlich vorstellen, wenn man auch schon die Lovecraft-Geschichte gelesen hat.

Offline chillhase

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Re: 10 - Eröffnung (Seite 357 bis Ende)
« Antwort #7 am: 05. November 2008, 16:46:19 »
so, bin auch endlich fertig.
Und ich muss sagen, dass letzte Kapitel war mir absolut das liebste! Grundlagen sozusagen, "Wie es dazu kam" , der Spielbeginn und erste  annäherungen an die Magie. Einfach super. Der Gedanke, dass es sich bei den Manifestationen aus dem vorherigen Kapitel handelt hatte ich auch, hab ich glaub ich auch schon geschrieben :)
Toll fand ich übrigens, dass der Teil aus Hiobs Ich-Perspektive geschrieben ist. also als Hiobs Gedanken/Schriften/Memoarien,was weiß ich :D
Ansosten muss ich euch halt wieder beim rest einfach nur zustimmen: Ihr habt Recht ;)

Ach ja, wer ist nochmal Coriscal?

Offline Magnhor

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Re: 10 - Eröffnung (Seite 357 bis Ende)
« Antwort #8 am: 06. November 2008, 09:38:46 »
Coriscal ist das Mädchen, das im Prolog und Epilog von HIOB I auftritt. Auch in diesem zweiten Buch begegnete Hiob dem Mädchen in einem Traum (letztes Prog).  :)

Offline chillhase

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Re: 10 - Eröffnung (Seite 357 bis Ende)
« Antwort #9 am: 06. November 2008, 14:30:31 »
hm, ja, aber hat das irgendeine tiefere Bedeutung? Ich mein, warum sollte die ja auch nen anderes Mädel sein, als am anfang? ;)