Autor Thema: 01 - Vorspiel / Prognosticon 5 / Das grösste Arkanum (Anfang bis Seite 41)  (Gelesen 1984 mal)

Offline nimue

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Guten Abend, ihr Lieben!

Nun scharrt ihr also schon so ungeduldig mit den Hufen, hier habt ihr die Threads zur Leserunde zu "Traumtänzer". Ich begrüße dazu alle TeilnehmerInnen und ganz besonders natürlich den unermüdlichen Tobias, der uns bei der Leserunde wieder begleiten wird.

Hier könnt Ihr bis einschließlich zum Kapitel "Das grösste Arkanum" (bis Seite 41) schreiben. Spoilermarkierungen sind aufgrund der Seitenbeschränkung nicht vorgesehen.

Bitte lest euch kurz vorher nochmal die Leserunden-FAQ durch. Postet hier bitte erst, wenn ihr angefangen habt und etwas zu dem Buch zu sagen oder fragen habt. Die Beiträge "Buch liegt bereit, ich fange heute Abend an" ziehen das ganze zu sehr in die Länge und passen besser in den Buchvorschlag.

Fragen, Wünsche und Anregungen im Zusammenhang mit der Leserunde dürft ihr natürlich gerne an mich richten.

Ich wünsche uns allen viel Spaß!   Grin

Viele liebe Grüße
nimue
Wenn Du keinen Menschen töten kannst - gut; kannst Du kein Vieh und keine Vögel töten - noch besser; keine Fische und Insekten - noch besser. Bemüh Dich, soweit wie möglich zu kommen. Grüble nicht, was möglich ist und was nicht. Tu, was Du mit Deinen Kräften zustande bringst. Darauf kommt alles an. (Leo Tolstoi)

Offline Magnhor

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Dann fange ich einmal an.

An erster Stelle muss ich sagen, dass ich diese außergewöhnliche Darstellung mit den unterschiedlichen Schriftarten und Satzung super finde. Ungewöhnliche und einzigartige Geschichten werden optisch entsprechend verpackt; hervorragend!
Wusstet ihr, dass dieses Buch eine Auszeichnung dafür erhalten hat? Certificate of Typographic Excellence: http://www.blottodesign.de/index.php?option=com_blotto&task=page&sid=8&pid=21&next=5&Itemid=14
http://www.uni-protokolle.de/nachrichten/id/132942/
Ich hoffe ja wohl, wenn Eichborn Berlin das dritte Buch veröffentlichen will, dass sie die Satzung und Typographie erneut Blotto-Design überlassen!

Diese Geschichte an sich ist rasant, atemberaubend! Ich selbst hatte als Kind häufiger schweißtreibende Alpträume, in denen ich mich von wilden, zähnefletschenden Hunden verfolgt fühlte. Wem ging es niemals so? (Vielleicht nur denjenigen, die selbst mit Hunden aufgewachsen sind, oder?)
Und obendrein kommt hier noch ein brennender Höllenhund ins Spiel; wow; sehr gelungen diese Kreatur.
Nun war also der Hund Hiobs Gegner. Neben den Hunden stehen auch die Fliegen und Raben unter NuNdUuNs Sympathie. Vielleicht ist ja noch mit einem Luftangriff irgendwann zu rechnen?

Zum "Das größte Arkanum"
Hier finde ich so interessant, dass diese Tarot-Karten so schicksalsweisend ins Spiel kommen.
Was ist mit dem Salamander? Soll der noch mal eine wichtige Rolle spielen?
Es soll einen Bruch geben. Vielleicht verliert Hiob das nächste Spiel. Was sollte es sonst für ein Bruch sein?

 :lesen:



Offline Loomis

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Das Buch geht schon auf den ersten Seiten in seit Hiobs Spiel 1 unverminderter Härte weiter. Die Szene mit dem Hund der ins Feuer gestoßen wird war kaum erträglich. Ich bin schon gespannt, wann und wo diese Szene gespielt hat, im heutigen Berlin wo Hiob lebt wird es wohl kaum gewesen sein.
Spannend ist auch die Frage, was danach alle Hunde zum Durchdrehen gebracht hat. War es der unglaubliche Schmerz und die Panik dieses einen Hundes, die sich durch Raum und Zeit verbreitet haben? Oder war es einfach nur auf ein Kommando von NuNdUuN hin?

Gefallen hat mir wie immer die Sprache:
"ganzkörperbehaarte Wer-Marianne Rosenberg"  :D
"was hatte es zu bedeuten, wenn das die Ausmaße einer Manifestation hatte, aber nur ein Prognosticon war? Die Sache musste ganz einfach zu regeln sein"
Dann war noch eine Stelle, aber ich habe das Buch gerade nicht da und mir fällt der Wortlaut nicht ein.

Das Arkanum war interessant. Eine schöne Idee, um nocheinmal kurz die Geschehnisse des ersten Bandes anzudeuten. Die Fragen die sich nun stellen sind natürlich:
  • Welche Karte ist Hiobs Karte?
  • Was geschieht nun, da er die weiße Karte gezogen hat?

Offline Tobias O. Meißner

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Auch von meiner Seite aus: ein herzliches Willkommen im Wiedenfließ!

Da die Auszeichnung bereits erwähnt wurde: der junge Mann, der meine Texte so kongenial in Grafik übersetzt, heißt Ian Warner, und ich hoffe SEHR, SEHR, SEHR, dass der EICHBORN.BERLIN-Verlag sich für den dritten Band (vor kurzem fertiggeschrieben, aber erst zu 2010 veröffentlichungsgeplant), wieder den Ian mit an Bord holt. Die letzte Story im Dritten Buch habe ich sogar extra mit Fußnoten geschrieben, weil Ian mich darum bat, etwas mit Fußnoten machen zu dürfen ...

Daumen drückend, dass das finanziell alles hinhaut: Tobias

Offline illy

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Da die Auszeichnung bereits erwähnt wurde: der junge Mann, der meine Texte so kongenial in Grafik übersetzt, heißt Ian Warner,

Ich finde, das hat er hervorragend gemacht, auch wenn ich mich nicht traue mir die Gestaltung weiter hinten im Buch ganz genau anzusehen,  womöglich lese ich versehentlich eine wichtige Szene  ;)

Das künstlerische der Gestaltung passt für mich auch sehr gut zum künstlerischen der Sprache, die immer wieder durch  die ausgefallene Wortwahl Eindruck macht.

Das Buch geht schon auf den ersten Seiten in seit Hiobs Spiel 1 unverminderter Härte weiter. Die Szene mit dem Hund der ins Feuer gestoßen wird war kaum erträglich. Ich bin schon gespannt, wann und wo diese Szene gespielt hat, im heutigen Berlin wo Hiob lebt wird es wohl kaum gewesen sein.

Ich tippe ja auf  Ex-Jugoslawien, welches Land genau scheint mir fast unwichtig zu sein. Es geht mehr um die Entmenschlichung und wie ein brutaler Anführer seine Männer mitreißt, sie zwingt Täter zu sein, weil sie sonst (sein) Opfer werden.  Natürlich komt da die leichte Perversität dazu, dass die Männer vermutliche mit Gegner schon Dinge gemacht haben, die ebenfalls schrecklich waren, aber nur beim Tier zeigen sich noch Gefühle, der Hund wird stärker bemitleidet als menschliche Opfer. - Das wiederum bringt NuNdUuN dazu Hunde als Täter zu nutzen und in ihnen für eine Nacht das Böse zu wecken.

Hiobs Lösung verstehe ich allerdings nicht so ganz .  Eine etwas ausgefallene Art Blutsbrüderschaft mit dem Hund (dem Neufundländer als Anführer und Hauptfigur)  zu schließen oder doch eine Unterwerfungsgebärde Hiobs? Oder ging es NuNdUuN  nur darum, dass Hiob seine Ängste überwindet und seinem Furcht-/Hassobjekt Hund als Freund gegenübertritt?




Offline illy

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Das grösste Arkanum habe ich  soeben auch noch gelesen.

Ich frage mich natürlich auch, welche Karte Hiob ist und habe mir als Zwischenlektüre ein Sachbuch aus dem Schrank geholt, welches ich seit 10 Jahren nicht mehr geöffnet habe...


Allerdings steht in meinem Buch, dass die Karten mit links gezogen werden sollten, Hiob zieht aber mit rechts. Welche Auswirkungen hat das auf  die Karten (oder hattest du da eine Quelle, die was anderes zum Ziehen sagt,  Tobias?)

Hiobs Karte würde vermutlich wirklich das Ende des Spiels verraten. Ist er "Das Gericht" oder "Die Welt", was wohl bedeutet, dass er tatsächlich siegt? Oder ist er "Der Turm", der für die Zerstörung steht?

Offline Aeria

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Hallo zusammen!
Schön, wieder in eines deiner Bücher einzutauchen, Tobias  :winken: . Das letzte ist ja soo lange her!  ;)

Das Optische des Buches wurde ja schon von euch angesprochen - es ist mal wieder ausgefallen und stellenweise total ausgeflippt. Habe das Buch mal durchgeblättert und das Gefühl bekommen, dass es hier grafisch nichts gibt, was es nicht gibt.

Die Sprache habt ihr auch schon erwähnt, einfach toll! Ich sitze hier mit einem Textmarker bewaffnet, nur Tobias bringt mich dazu, in einem Buch rumzumalen. Die Sätze sind kraftvoll und man sollte die lieber nicht lesen, während man etwas isst! Gleich der Beginn des ersten Kapitels zeigt einem, was man zu erwarten hat. Es überraschte mich nicht, kenne ja schon den ersten Band, der ebenfalls nix für schwache Nerven ist.

Ich weiß noch, dass ich in den ersten Band nur schwer "reinkam", aber "Traumtänzer" liest sich von selbst. Vermutlich, weil schon bekannt ist, worum es geht, wer Hiob ist und was er alles kann, was es mit Widder auf sich hat.

"Das größte Arkanum" habe ich mit großem Interesse gelesen. Schon das zweite Buch innerhalb weniger Wochen, in dem es um Tarot geht! Finde ich toll, denn Tarot ist faszinierend. Interessant, dass Hiob eine leere Karte gezogen hat. Welches Deck hat eine weiße Karte? Ich habe hier mindestens 15 Decks herumliegen (Sammeltick *seufz*) und eine weiße Karte hat keines. Es gibt unbebilderte Karten, klar, aber darauf stehen die Infos zum Verlag oder zum Deck. Nix mit vollkommen leer, jedenfalls habe ich noch keine solche Karte gesehen. Ich tippe mal auf künstlerische Freiheit seitens Tobias.
Natürlich habe ich auch gerätselt, welche Karte denn Hiob darstellen könnte. Das Große Arkanum hat 22 Karten, die Auswahl ist also recht groß.

@illy
Die Bücher von Banzhaf sind super, habe hier auch einige stehen. Empfehle "Tarot und die Reise des Helden", in dem es nur um die Großen Arkana geht.

Da fällt mir noch was ein:
Auf einer Seite heißt es, Hiob sei NuNdUuNs härtester Gegner. Ich kann mir das (noch?) nicht so recht vorstellen. Sicher, er hat im letzten Band ein paar Punkte gemacht und das Wiedenfließ noch keine, aber irgendwie habe ich das Gefühl, dass NuNdUuN sich noch nicht so richtig Mühe gegeben hat. Er (Es?) ist immerhin der bösewichtigste aller Bösewichte, was kann ihm ein von sich selbst überzeugter Magier wie Hiob schon anhaben? Nur ein Kitzeln am großen Zeh, mehr können Hiobs Bemühungen für NuNdUuN gar nicht sein.

***
Aeria
« Letzte Änderung: 03. Oktober 2008, 00:33:17 von Aeria »
Realität ist nur etwas für Menschen mit zu wenig Phantasie.

Offline chillhase

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Ahh, es geht los! :) Natürlich hab ich dann wieder kein Internet. Bzw nicht so oft wie ich eigentlich wollte. Aber lesen kann ich, und dann sammel ich halt die notizen.

Zum Buch:
Schon die erste Überraschung nachdem ich den Einband abgenommen habe: nicht schlicht, nur Titel wie beim ersten Band, sondern ein riesiges Muster. Mein erster Gedanke war ja: hauptsache nicht Mainstream :D, keine selbe Sache zwei mal machen. Mir gefiel der erste Band aber vom Aussehen her ein bisschen besser. Naja, notfalls halt Umschlag drüber.

Los gehts dann altbekannt: erstmal ein Vorspiel mit dem netten Mädl. Allerhand Verwirrungen, aber ich hab doch einiges mehr verstanden als beim letzten mal. Man ist ja jetzt auch in die Feinheiten der Geschichte eingeweiht. Für mich hat sich übrigens gelohnt, den Prolog des ersten Buches nochmal zu lesen, zum Vergleich und weil ich doch gemerkt habe, dass ich ihn beim ersten mal nicht ganz verstanden habe :D Im Vorspiel wird diesmal sogar noch mehr von Inhalt verraten als im letzten Band, aber lindert das die Spannung? Nein, denke ich, sondern lässt mich eher schon jetzt rumrätseln.

Auch bekannt: Ein netter Spruch, bevor das Prognosticon losgeht. Gefällt. Und dann fängts auch schon mit den verrückten Seitenlayouts an. Das war im ersten Teil so richtig schön und hat mich, wie euch anscheinend auch, jetzt auch direkt wieder erfreut. Im Gegensatz zum Inhalt. Da ist die Welt ja mal wieder irre düster. Normale Menschen gibt es bei dir wohl nicht, Tobias?;) Aber dafür halt Spannung!
Toller Satz übrigens auf den ersten Seiten: "...Gestank übertönen"

Dann tritt er auf, unser Antiheld! Wie er wieder die Welt hasst und alles schlecht redet. Irgendwie mag ich ihn ja. Ich frage mich nur, warum Hunde ihn nicht mögen, und was genau jetzt das Prognosticon bereithält. aber das gibt sich ja sicherlich auf den nächsten Seiten.
Schöne anspielung auf den zweitältesten Trick der Welt! Na wer kennt ihn noch? Ich glaub es war, so sicher aufzutreten und zu reden, dass der Gegenüber einem die Lüge direkt abnimmt. Hat ja beim letzten mal auch nicht geklappt... Aber Hiob hat ja zumindest einmal Glück. also gehts weiter im Text...

... und ich stelle fest: eigentlich müsste man die ganze Zeit mit einem Zettel und einem Stift neben dem Buch sitzen. So viele tolle Sätze, Wortspiele, Satzdreher, Witze, die ich hier eigentlich erwähnen möchte. Im Bus hat man aber nunmal keinen Stift, da vergess ich immer einiges :D Im Kopf geblieben ist mir aber die mythische Sprache der Tiere und der Unterdruck den der Lauf bei der MP produziert hat. Hiob mit ner MP, wie witzig. Und dann ein Actionfilm-gerechter Spruch. Ansonsten ist das Prognosticon ja mal ganz schön actionreich. Find ich gut, denn bisher war einfach jedes Prognosticon irgendwie anders als alle anderen. Eins war rätselhaft, eins einfach nur ekelig, eins war nichtmal wirklich eins, eins war gar nicht aus Hiobs Perspektive... Gute Arbeit, Tobias!
Es klärt sich dann ja auch, warum Hunde Hiob nicht mögen. Hunde als fast-Wiedenfließler. Dabei mag ich die doch viel mehr als Katzen.
Die Lösung war dann ja eigentlich recht einfach und ich hatte zwischendurch auch schon die Vermutung, dass es sich um den selben Hund gehandelt hat. Aber so natürlich nicht.

Das große Arkanum fand ich dann genauso spannend wie ihr alle. Ich kenne mich mit Tarrot zwar kein bisschen aus, weiß nicht was es für Karten gibt und den genauen Sinn dahinter, aber es war halt ein kleines Review über den letzten Band, vermischt mit neuen Fragen und Anspielungen auf ungeklärte Dinge. Ich hatte aber eigentlich erwartet, dass Hiob erfährt, dass sich das vergewaltigte Mädchen aus dem ersten (Name entfallen) umgebracht hat.

Da fällt mir noch was ein:
Auf einer Seite heißt es, Hiob sei NuNdUuNs härtester Gegner. Ich kann mir das (noch?) nicht so recht vorstellen. Sicher, er hat im letzten Band ein paar Punkte gemacht und das Wiedenfließ noch keine, aber irgendwie habe ich das Gefühl, dass NuNdUuN sich noch nicht so richtig Mühe gegeben hat. Er (Es?) ist immerhin der bösewichtigste aller Bösewichte, was kann ihm ein von sich selbst überzeugter Magier wie Hiob schon anhaben? Nur ein Kitzeln am großen Zeh, mehr können Hiobs Bemühungen für NuNdUuN gar nicht sein.
Stimmt, vor allem, da ja dieses chinesische Mädchen 18 Punkte geschafft hat und Hiob grad mal bei 8 ist. Aber andererseits hat NuNdUuN gesagt, dass, wenn Hiob den ich glaub 6. war es schafft, nimmt er ihn ernst. Außerdem Trickst Hiob ja bisher recht gut mit den Regeln rum, wass NuNdUuN auch wohl nicht zu gefallen scheint, er ist ja immerhin schon zweimal zum Richter gerannt :D

so far

Offline Tobias O. Meißner

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@Aeria: Ich habe ein Rider Waite Tarot Set mit gleich zwei Karten voller Verlags- und Literaturbeschreibungen. Eine ganz weisse Karte habe ich auch noch nie gesehen, finde aber die Idee interessant, dass eine professionelle Kartenlegerin eine besitzt, möglicherweise aus der Verlagsinfokarte selbst gebastelt.
ebenfalls viel selbst bastelnd: Tobias

Offline Aeria

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Stimmt, vor allem, da ja dieses chinesische Mädchen 18 Punkte geschafft hat und Hiob grad mal bei 8 ist. Aber andererseits hat NuNdUuN gesagt, dass, wenn Hiob den ich glaub 6. war es schafft, nimmt er ihn ernst. Außerdem Trickst Hiob ja bisher recht gut mit den Regeln rum, wass NuNdUuN auch wohl nicht zu gefallen scheint, er ist ja immerhin schon zweimal zum Richter gerannt :D

Stimmt, das hatte ich schon ganz vergessen! Danke fürs Auffrischen!

@Tobias
Der Gedanke, die Kartenlegerin könnte sich die Karte selbst gebastelt haben, ist mir auch gekommen.
Du hast also ein Tarotdeck, legst du auch die Karten? Oder diente es nur den Recherchezwecken für "Traumtänzer"?

Gefallen hat mir wie immer die Sprache:
"ganzkörperbehaarte Wer-Marianne Rosenberg"  :D

Hier habe ich auch gegrinst  ;D .
Manche Wortkombinationen und Sätze sind einfach genial. So wusste ich zum Bleistift nicht, dass der Eigensinn der Katzen erotisch sein kann. Hat aber was, ich werde mal in Ruhe darüber nachdenken.

Ich konnte mich so richtig in Hiob hineinversetzen, als er auf der Flucht vor den Hunden war. Bin mal von einem durchgedrehten Schäferhundmischling gebissen worden und habe seitdem eine Abneigung gegen große Hunde. Brr, mir sind Katzen auf jeden Fall auch lieber.

***
Aeria, die sich die Wohnung mit einer Stubentigerin teilt
« Letzte Änderung: 03. Oktober 2008, 13:41:39 von Aeria »
Realität ist nur etwas für Menschen mit zu wenig Phantasie.

Offline Tobias O. Meißner

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Ich lege Tarot-Karten eigentlich immer nur zu Storytellingzwecken (siehe auch: IM ZEICHEN DES MAMMUTS: BRÜCKE DER BRENNENDEN BLUMEN, wo die Interpretationsmöglichkeiten der Karten noch sehr viel uneindeutiger und rätselhafter waren als bei HIOBS SPIEL, und die Helden dadurch mehr in Verwirrung gestürzt wurden, als dass es ihnen konkret weitergeholfen hat.)
Ich besitze allerdings noch das wunderschöne Vertigo-Tarot-Deck, das in den 90er Jahren von Dave McKean designt wurde, dem Titelbildgestalter der SANDMAN-Comics.
Da HIOBS SPIEL ziemlich viel mit dem Tarot zu tun hat (78 Punkte, 78 Karten), wird es in diesem Rahmen noch öfters erwähnt werden.

P.S.: Nur eine kleine Korrektur @chillhase: Der Weltrekord liegt bei 17 Punkten, nicht bei 18. Nicht, dass Ihr hinterher zur Beisitzerin rennt, weil Ihr verwirrt seid.
stets beisitzend: Tobias

sillesoeren

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An erster Stelle muss ich sagen, dass ich diese außergewöhnliche Darstellung mit den unterschiedlichen Schriftarten und Satzung super finde. Ungewöhnliche und einzigartige Geschichten werden optisch entsprechend verpackt; hervorragend!

Ja, allein das Querblättern vor dem Lesen ist immer ein Erlebnis für mich! Und das Muster auf dem Buch will uns bestimmt im weiteren Verlauf noch etwas sagen...

Mit dem Hunde-Alptraum habe ich vielleicht noch größere (!) Probleme als ihr: Ich lebe mit einem Neufundländer zusammen!  :o  :o  :o Aber wenn das kein rasanter Einstieg in den zweiten Band ist?! Ich war vollkommen schweißgebadet beim Lesen.

Offline Eisenzwitter

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Hab auch nochmal bis Seite 41 gelesen. Ich muss sagen, immer, wenn Hiob von seiner Abneigung gegen Hunde spricht, bekomme ich das Gefühl, dass da der Autor zu uns spricht.. Aber vielleicht liege ich da ja auch falsch?  ;D
Das Vorspiel versetzt einen wirklich gleich in die richtige Stimmung. Jeder Gedanke an falsche Ästhetik wird im Keim erstickt, sehr passend..
Die Tod des Hudes ist dann gleich ziemlich makaber,  eine gute Überleitung zu dem, was da noch kommt. Das Prognosticon selbst ist dann mal wieder ganz anders als die bisherigen, und das gefällt mir an Hiob auch so gut: Es gibt kein Schema F, nachdem sich alle Prognostica aufbauen, sondern man bekommt immer etwas neues vorgesetzt, ohne am Anfang die eigentliche Aufgabe erahnen zu können. Finde ich auch sehr gut durch die verschiedenen Layouts ausgedrückt,  die gehören einfach dazu (bleibt zu hoffen, dass Ian Werner auch beim dritten Band ins Spiel kommt...). Die kleinen "Berichte" in den Klammern sind allesamt ziemlich grausam, erstaunlicherweise ist die Geschichte ansich aber verhältnismäßig unblutig. Mal sehen, wie sich das entwickelt..
Meine Lieblingsstelle ist die, bei der Hiob die Hunde mit der Uzi niedermäht und sich danach mächtig cool vorkommt. "Ich mag Katzen" - ich liebe diesen trashigen Humor.
Den letzten Abschnitt fand ich auch sehr spannend, obwohl ich Tarot nicht kenne. Habe mich beim Lesen mehrmals gefragt, ob diese Karten wirklich genauso existieren, denn sie passen ja schon überraschend genau auf die Prognostica. Bleibt nurnoch zu erwarten, was die weiße Karte bedeutet..
Gruß David

Offline Aeria

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Habe mich beim Lesen mehrmals gefragt, ob diese Karten wirklich genauso existieren, denn sie passen ja schon überraschend genau auf die Prognostica. Bleibt nurnoch zu erwarten, was die weiße Karte bedeutet..

Na klar, die Karten existieren genauso. Hier zum Beispiel DIE LIEBENDEN, eine der Karten des Großen Arkanums. Sie bedeutet - manchmal - die große Liebe, aber eben nicht immer. Manchmal steht sie auch für wohlüberlegte Entscheidung, die den weiteren Lebensweg beeinflusst.

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Aeria
Realität ist nur etwas für Menschen mit zu wenig Phantasie.