Autor Thema: Irgendwo bellte ein Hund.  (Gelesen 5734 mal)

Offline Borz

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Irgendwo bellte ein Hund.
« am: 30. September 2008, 16:32:12 »
Ich hasse diesen Satz! Wirklich. In jedem dritten Buch taucht er auf, dieser doofe Köter, der irgendwo in der Nähe der Handlung bellt. Spätestens wenn dieser Hund auftaucht, lege ich das jeweilige Buch beiseite und frage mich, was dieser vermaledeite Vierbeiner denn da verloren hat. Wie auch immer, für mich gehört dieses Tier eingefangen und weggesperrt, denn er zerstört meine Leselust sofort. Nur das dürfte natürlich ziemlich schwierig werden, taucht er doch in so unglaublich vielen Büchern auf. Und warum muss es denn immer ein Hund sein? Warum darf denn ein Rabe nicht irgendwo dramatisch krächzen, ein Kater nicht unheimlich miauen, eine Taube nicht knisternd gurren oder eine Eule nicht einsam uhuhen? Was hat dieser Hund, was andere Tiere nicht haben? Oder: was macht das Bellen so atmosphärisch? Also mich nervt es nur, und ich stelle mir den Hund etwa so vor:



Ich fordere euch nun auf, nach diesem Hund Ausschau zu halten, und wenn ihr ihn hört, das entsprechende Buch hier zu listen. Ich wette, da kommen einige zusammen. ich mache mal den Anfang (also die Bücher, die mir jetzt mal so spontan einfallen):

-Tintenherz (und das schon im ersten Abschnitt!!!)
-Messias
-Der Kindersammler

Viele liebe Grüße

Borz

Offline Borz

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Re: Irgendwo bellte ein Hund.
« Antwort #1 am: 03. Oktober 2008, 14:56:40 »
Ich präsentiere euch hier mein rasch gebasteltes Gütesiegel, das man - wenn man möchte - gerne für hundegebellfreie Lektüre verwenden darf. Bin schon gespannt, ob das Siegel in dem einen oder anderen Threat auch tatsächlich auftaucht und Verwirrung stiftet. :)

Viele liebe Grüße

Borz


Offline Kiala

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Re: Irgendwo bellte ein Hund.
« Antwort #2 am: 20. Oktober 2008, 16:19:12 »
 ;D Jetzt weiß ich wenigstens, was es mit diesem Gütesiegel auf sich hat! Ich hatte mich wirklich schon gewundert!

Und warum muss es denn immer ein Hund sein? Warum darf denn ein Rabe nicht irgendwo dramatisch krächzen, ein Kater nicht unheimlich miauen, eine Taube nicht knisternd gurren oder eine Eule nicht einsam uhuhen? Was hat dieser Hund, was andere Tiere nicht haben? Oder: was macht das Bellen so atmosphärisch?
Hunde gibt es nun mal überall. Man wird in einer sonst eher stillen Wohngegend eher einen Hund bellen hören als andere Geräusche. Zumindest bei mir in der Umgebung.
Raben oder Krähen hört man vorallem in der Dämmerung, sonst eher selten. Katzen miauen selten und wenn dann leise, außer bei Rolligkeit und nächtlichen Prügeleien. Und dann kann man nicht mehr wirklich von Miauen reden. Tauben gibt es zwar genug, aber auch ihr Gurren dürfte wohl eher ein Geräusch sein, das man nicht besonders weit hört. Eulen sind selten, aber uhuen doch des Öfteren in diversen Waldszenen.

Hundebellen ist nun mal das Normaltse der Welt und kann für alles mögliche verwendelt werden. Entweder um den normalen Alltag der Szenerie zu beschreiben oder um Spannung zu wecken. Warum bellt der Hund? Was hat ihn aufgeschreckt?

Von mir aus kann der Hund also ruhig weiterbellen, solange er es nicht in meinem Nachbargarten tut!

Offline Dirk Bernemann

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Re: Irgendwo bellte ein Hund.
« Antwort #3 am: 20. Oktober 2008, 20:37:33 »
Geile Idee. Ich vermeide Hunde auch. Bei mir sterben nur Katzen. Werden vergiftet oder geschält und schwimmen geschickt.

Das Gütesiegel find ich gut. Is da schon Patent drauf?

Garantiert ohne Hund,

Dirk  8)
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Offline Borz

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Re: Irgendwo bellte ein Hund.
« Antwort #4 am: 21. Oktober 2008, 09:05:21 »
@Kiala: Ja, ich bin Hunden ja nicht abgeneigt, aber langsam kann ich bei gewissen Szenen förmlich schon spüren, dass demnächst ein Hund irgendwo rumkläfft. So kürzlich geschehen bei "Das Tal der Geheimnisse" und "Gnadenlos". :)

@Dirk Bernemann: Patent ist keines drauf, aber ich mache noch eines mit: "Achtung! Lektüre beinhaltet Hundegebell!" :)

Viele liebe Grüße

Borz

Offline Dirk Bernemann

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Re: Irgendwo bellte ein Hund.
« Antwort #5 am: 24. Oktober 2008, 18:21:25 »
Ja, genau: Vorsicht Buch bellt.  :P

Es gibt ja auch Autoren (gut das ich keinen kenne) die schreiben 20 Seiten über Zimmerpflanzen. Auch davor sollte gewarnt werden: Vorsicht Pflanzendepp am Start.

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Offline Borz

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Re: Irgendwo bellte ein Hund.
« Antwort #6 am: 26. Oktober 2008, 14:41:15 »
Zimmerpflanzen. Dieses Wort sprüht ja nicht unbedingt großartige Inspiration aus, demnach ist es vielleicht sogar eine bemerkenswerte Leistung, 20 Seiten lang darüber zu schreiben :).

Viele liebe Grüße

Borz

Offline sandhofer

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Re: Irgendwo bellte ein Hund.
« Antwort #7 am: 26. Oktober 2008, 16:08:01 »
Zimmerpflanzen. Dieses Wort sprüht ja nicht unbedingt großartige Inspiration aus, demnach ist es vielleicht sogar eine bemerkenswerte Leistung, 20 Seiten lang darüber zu schreiben :).

Wie man's nimmt ... es gibt sogar eine Zimmerpflanze mit eigenem Blog im Internet: Midori-San ...  ;D

Offline Borz

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Re: Irgendwo bellte ein Hund.
« Antwort #8 am: 27. Oktober 2008, 14:42:37 »
Dann hat's ja was originelles. Ein Hund isses eben nicht :).

Viele liebe Grüße

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Offline Jeanne

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Re: Irgendwo bellte ein Hund.
« Antwort #9 am: 03. November 2008, 02:35:50 »
hunde würden mir gar nicht so unangenehm auffallen, aber katzen ...  *buch zuklapp*  :lesen:
oder gar schafe. im wahren leben durchaus akzeptabel, bringen mich feline oder widerkäuende protagonisten garantiert zum heulen  :'(
"Die Sternseherin" - Ein Vampire&Feen-Roman (Teil II)

Offline Dirk Bernemann

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Re: Irgendwo bellte ein Hund.
« Antwort #10 am: 04. November 2008, 14:10:20 »
Auf jeden Fall tu ich jetzt mal so als wär ich intolerant:

Hundegebell raus aus deutscher Literatur.
Kein Fußbreit den kläffenden,  sabbernden, vor der Metzgerei wartenden Vierbeinern.


Das mit den Zimmerpflanzen hab ich auch mal gemacht, allerdings ging es da um einen Kaktus, der wegen einer Drogendepression des Protagonisten ein Gespräch mit selbigem begann und so hatte auch der Kaktus seine Chance auf der Sympathieleiter ein bis drei Stufen nach oben zu gehen.  Leider hat das nie jemand veröffentlicht.  Jochen hieß der Kaktus und er ist einer meiner engsten Vertrauten,  ach was erzähl ich hier eigentlich.

 ;) :) ;)

d.
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Offline mohan

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Re: Irgendwo bellte ein Hund.
« Antwort #11 am: 13. November 2008, 18:17:38 »
Vielleicht bellen sie so häufig, damit sie nicht beißen müssen. Das wäre weitaus unangenehmer, oder?

Es gibt sogar ein Buch, in dem sie nicht nur irgendwo mittendrin bellen, sondern bereits im Titel:



Vermutlich keine Weihnachtsempfehlung für den Hundehasser...

Grüße, mohan

Offline Dirk Bernemann

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Re: Irgendwo bellte ein Hund.
« Antwort #12 am: 15. November 2008, 14:47:29 »
hab letztens auch noch ein schönes Buch gesehen über Hunde, auch sehr, sehr süß die Sache

das hieß: die schönsten Rezepte aus Pudelwelpen, ein Festessen für die ganze Familie

Höhepunkt der Sache hielt sich aus Seite 43 auf, wo es ein sog. "Klötengoulasch" gab, klang alles sehr vielversprechend.

 ;D ;D ;D ;D ;D ;D ;D ;D ;D ;D :-[ ;D ;D ;D ;D ;D ;D ;D
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Offline Borz

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Re: Irgendwo bellte ein Hund.
« Antwort #13 am: 04. Februar 2009, 10:25:52 »
So geht es eben diesen irgendwo lustlos bellenden Hunden. Tja! So ist das HUndeleben. :)

Ich hatte allerdings Glück in letzter Zeit; keine Hunde, nix. Der Threat nutzt also was :D!

Viele liebe Grüße

Borz

Offline Restitutus

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Re: Irgendwo bellte ein Hund.
« Antwort #14 am: 07. Mai 2009, 09:19:55 »
Oje, oje! In meinem ersten Roman habe ich sogar die Hunde eines ganzen Dorfs bellen lassen...

Mea culpa, mea culpa!
 :P

Ad Astra,

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