Autor Thema: 07 - Siebte Umdrehung (Seite 245 bis 298)  (Gelesen 2523 mal)

Offline Ingroscha

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Re: 07 - Siebte Umdrehung (Seite 245 bis 298)
« Antwort #15 am: 21. September 2008, 19:51:26 »
Tatsächlich! Die vorige Umdrehung war keine Eintagsfliege. Auch diese Umdrehung hat mir wieder gefallen.

Es freut mich zu sehen, dass das Buch es doch zu schaffen scheint  ;)

Der Betrüger:
Ich kann mich zwar für Mintens in jeder Umdrehung obligatorische Schlägerei/Kämpferei immer noch nicht begeistern, freue mich aber umso mehr über das Wiedersehen mit Taisser! Ich hatte die Hoffnung fast schon aufgegeben, Mintens Gefängniskumpanen noch einmal zu sehen, aber hier ist er wieder!

Und da musste ich tatsächlich direkt daran denken, dass du sein Wiederauftauchen bereits prophezeit hattest.

So habe ich nur mal wieder die Augen verdreht, als er noch einen weiteren Sturz überlebt, noch dazu ohne Knochenbrüche, obwohl ich widerwillig zugeben muss, dass seine mörtelbedeckte Erscheinung schon was hat. Dennoch überwiegt die Freude darüber, dass sein Selbstmord auf Anhieb geklappt hat, er also doch nicht unkaputtbar war. Endlich ist er weg!

Derart gefreut habe ich mich über Benesands Tod nicht. Für mich ist er weiterhin eine der tragischsten Personen des Buches. Lustig fand ich ihn auch nicht, hätte auch an keiner Stelle so richtig über ihn lachen wollen. Merkwürdig fand ich ihn allerdings von Beginn an. In ein komisches Buch würde er m. E. überhaupt nicht passen. Benesand tut mir leid, ich trauere um ihn - wenn es sonst schon niemand im Land Orison tut.

@Tobias: durftest oder wolltest Du das Schw... -Wort nicht ausschreiben.  ;)

Ich habe es zumindest ausgeschrieben gelesen  ;D  Und sollte vermutlich doch mal zu Hiobs Spiel greifen...

Minten und Taisser sind ja so ein Gespann. Eigentlich war ja abzusehen, dass sie mit ihrer Betrügerei nicht auf Dauer durchkommen. Aber sehr sympathisch.

So sympathisch sie sein mögen, so dumm sind sie auch. Aber diese "Dummheit" sieht man ja immer wieder bei uns Menschen. Wir wissen wir sollten das ein oder andere besser nicht tun, da wir Gefahr laufen entdeckt zu werden und trotzdem... wird es ausgereizt bis zum Letzten. Hätten Minten und Taisser sich anders verhalten, wäre es mir vermutlich komisch vorgekommen.

Benesand empfand ich irgendwie gar nicht so zum Lachen. Für mich war er eine der tragischsten Figuren mit einem mehr als dazu passenden Ende. Ich glaube, er hat sich umgebracht, weil er sah, dass seine ganze Besessenheit nicht mehr als eine Illusion war (denn die Baronin entsprach nackt ja gar nicht seinen vollkommenen Vorstellungen).

Haha, lustig - das lese ich jetzt erst, nachdem ich meinen Teil dazu in diesem Beitrag schon getippt habe :D  Wir ticken wirklich sehr ähnlich nimue, in dieser Leserunde ist mir das besonders deutlich bei fast allen deiner Postings aufgefallen. :jakka:


Noch ein paar Worte zu Irathindur und Gäus: Ihr Konflikt im Gramwald und Iranthidurs egoistisches, kindisches Verhalten war überraschend für mich. Ich hatte nicht damit gerechnet, dass Irathindur derart schnell und in kürzester Zeit die Geschehnisse so erheblich ändert. Intelligenz scheint ihm nicht zu fehlen, die Achtung vor der Natur, dem Leben, der Lebenskraft allerdings schon. Ich deute es so, dass Gäus dies besonders negativ aufstößt und er ihm daher auch nichts Abgeben möchte - ihn nicht stärken möchte.
Liebe Grüße
Ingroscha

Offline Tobias O. Meißner

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Re: 07 - Siebte Umdrehung (Seite 245 bis 298)
« Antwort #16 am: 23. September 2008, 14:34:13 »
Freut mich, dass sich doch noch ein paar Trauergäste zu Benesands Beerdigung einfinden.
In Band 2 wird der Mythos von Benesand kuriose Früchte tragen: Erstens war er für kurze Zeit ein ordensdekorierter Kriegsheld der belagerten Hauptstadt, und zweitens hat ja niemand mitbekommen, dass er tot ist (er ist vollkommen unerkannt gestorben und zu Grabe getragen worden).
noch nicht zuviel verraten dürfend: Tobias

Offline nimue

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Re: 07 - Siebte Umdrehung (Seite 245 bis 298)
« Antwort #17 am: 24. September 2008, 08:00:26 »
Guten Morgen!

Dadurch, dass er Irathindur aber den Zugang zum Gramwald verweigert, zwingt er ihn doch praktisch dazu, auch die letzten Gebiete noch anzugreifen.

Hm, ich denke nicht, dass Gäus ihn zwingt, Krieg zu führen. Schuld ist für mich immer derjenige, der die Waffe führt und auslöst. Vielleicht nehme ich Gäus da aber auch zu sehr in Schutz.

Haha, lustig - das lese ich jetzt erst, nachdem ich meinen Teil dazu in diesem Beitrag schon getippt habe :D  Wir ticken wirklich sehr ähnlich nimue, in dieser Leserunde ist mir das besonders deutlich bei fast allen deiner Postings aufgefallen. :jakka:

Das ist ja echt witzig! Zwei Dumme, ein Gedanke. Ich glaube, ich muss jetzt mal noch mehr Augenmerk auf Deine Buchtipps werfen  :-*

Ich hatte nicht damit gerechnet, dass Irathindur derart schnell und in kürzester Zeit die Geschehnisse so erheblich ändert. Intelligenz scheint ihm nicht zu fehlen, die Achtung vor der Natur, dem Leben, der Lebenskraft allerdings schon.

Er kommt mir vor wie in einem Rausch. Vielleicht ist die Lebenskraft ja sein Heroin?

Freut mich, dass sich doch noch ein paar Trauergäste zu Benesands Beerdigung einfinden.
In Band 2 wird der Mythos von Benesand kuriose Früchte tragen: Erstens war er für kurze Zeit ein ordensdekorierter Kriegsheld der belagerten Hauptstadt, und zweitens hat ja niemand mitbekommen, dass er tot ist (er ist vollkommen unerkannt gestorben und zu Grabe getragen worden). noch nicht zuviel verraten dürfend: Tobias

Das macht natürlich wieder seeeehr neugierig :winken:

Liebe Grüße
nimue
Wenn Du keinen Menschen töten kannst - gut; kannst Du kein Vieh und keine Vögel töten - noch besser; keine Fische und Insekten - noch besser. Bemüh Dich, soweit wie möglich zu kommen. Grüble nicht, was möglich ist und was nicht. Tu, was Du mit Deinen Kräften zustande bringst. Darauf kommt alles an. (Leo Tolstoi)