Hallo Ihr Lieben,
Hagen versucht seine "Sünde" zu büßen! Die Art und Weise ist wirklich sehr brutal! Interessant ist, dass er anscheinend auch eine gewisse Immunität gegen das Pulver bekommt. Ich finde seine Selbstgeißelung zwar äußerst brutal, aber ich denke, dass er fast immun gegen das Pulver wird, wird noch von Vorteil sein, sobald er und Albrecht sich mal wieder gegenüber stehen! Kann nicht schaden, wenn Hagen da richtig abgehärtet ist.
Dass Ulda mehr für Hagen empfindet, war mir ja schon sehr früh klar. Aber war auch klar, dass das Hagen nicht so bewusst ist!

Aber Ulda stammt ja anscheinend von der Hildegard von Bingen ab, oder? Nachdem Hagen's Name in dem Stammbaum in der Gegenwart erscheint, heißt das vllt. doch, dass er und Ulda vllt. doch noch was miteinander haben? Obwohl Ulda in ihren Visionen ja eine andere Frau an Hagen's Seite sieht, oder?

Die Visionen von Ulda finde ich auch sehr mysteriös. Zu der Zeit war das v. a. ein ganz schöner Balance-Akt, ob diese Anfälle als von Gott gegeben angesehen oder als teuflisch betrachtet werden, oder? Freut mich aber für Ulda, dass sie in Klostern Zuflucht findet und nicht als Hexe gejagt wird! Obwohl sich für mich das Ganze auch v. a. nach Epilepsie anhört...

Hagen begibt sich jetzt also auf Pilgerreise und findet dabei tatsächlich seinen Frieden wenigstens halbwegs wieder. Ja, da bewahrheitet sich wirklich der Spruch: "Der Weg ist das Ziel"!

Und v. a. wird klar, dass es nicht gut ist, wenn man versucht Dinge zu verdrängen, sondern man muss sie verarbeiten! Das ist echt eine schöne Lehre, die man da mit ziehen kann!

Albrecht wird also wirklich zum Verräter. War ja nur eine Frage der Zeit, bis er seinen Schwur bricht und doch noch die Geheimnisse der Wariwulf ausplaudert. Schade, dass er nicht gleich vom Blitz erschlagen wird oder so, aber so viel göttliche Gerechtigkeit werden wir wohl nicht lesen dürfen!

Jetzt ist die Inquisition den Wariwulf auf der Spur! Ich ahne nichts Gutes!

Und wenn ich da so an die Szenen in der Gegenwart denke, kann das ja nichts mehr werden!

Die Szene in der sich Hagen für die jüdische Familie einsetzt, fand ich super! Auch sehr interessant, wie er sich dann Gedanken darüber macht, wo denn überhaupt der Unterschied zwischen Christen und Juden liegt und dass den Juden ja die gleichen Vorurteile entgegen gebracht werden, wie den Wariwulf. Trotzdem kommt auch Hagen schwer gegen seine anerzogenen Vorurteile an! Aber eine sehr interessante Zwickmühle! Und sehr schön dargestellt, wie Hagen da mit sich ringt!

Liebe Grüße
Tammy