Autor Thema: 05 - Kapitel 13 bis 14 (bis Seite 309)  (Gelesen 1849 mal)

Offline nimue

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05 - Kapitel 13 bis 14 (bis Seite 309)
« am: 09. Dezember 2007, 16:24:00 »
Hier könnt ihr zu den Kapiteln 13 bis 14 (bis Seite 309) schreiben. Spoilermarkierungen sind aufgrund der Seitenbeschränkung nicht vorgesehen.
Wenn Du keinen Menschen töten kannst - gut; kannst Du kein Vieh und keine Vögel töten - noch besser; keine Fische und Insekten - noch besser. Bemüh Dich, soweit wie möglich zu kommen. Grüble nicht, was möglich ist und was nicht. Tu, was Du mit Deinen Kräften zustande bringst. Darauf kommt alles an. (Leo Tolstoi)

Offline Loomis

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Re: 05 - Kapitel 13 bis 14 (bis Seite 309)
« Antwort #1 am: 17. Dezember 2007, 21:13:11 »
Wieder einmal ist in nur zwei Kapiteln so viel passiert, dass ich gar nicht recht weiß, worüber ich zuerst schreiben soll.

Unsere drei Helden erreichen also Melronia - die "Rote Wand".

Die Stadt in ihren fast wahnsinnigen Ausmaßen erinnerte mich an den Turmbau zu Babel:
http://www.herner-netz.de/Herner-Feuilleton/Koldewey-Babylon/breughel-400.jpg

Witzig waren die drei Diener(innen) ohne Hosen. Was war denn da der Hintergrund? Sollten das Lustsklaven sein? Slanja war ja recht fleißig, was das anging, wobei ihre "Arbeit" bei Eljazokad natürlich auch auf fruchtbaren Boden fielen.

Enschen war bei Tjarka da weniger erfolgreich. Wie spricht man den eigentlich aus? En-schen oder Ens-chien?

Die Zeit in Melronia war einerseits aufschlussreich, da Eljazokad so einiges in der Bibliothek herausfinden konnte, andererseits aber auch gefährlich, denn zum einen lässt das Mammut sich gehen und vergisst so langsam den Auftrag, zum anderen scheint Eljazokad Anflüge von Größenwahn zu bekommen, als er an der Spitze (fast könnte man sagen am Gipfel) von Melronia steht.

Wobei sich Eljaz ja aber auch die Frage stellt, ob die Erkenntnisse überhaupt wirklich in der Bibliothek stehen, oder ob er nur das liest was er sich in dieser Traumwelt(?) selbst nur einbildet.

Gerade noch schafft es das Mammut, dem mörderischen Angriff von Arevaun zu entgehen, als Tjarka Martelas Drei auslöst. Aber Belohnung gibt es dafür keine?

Danach müssen sie Melronia verlassen. Schade, denn ich hätte schon gerne König Melron kennen gelernt. Terzel Melron nannte sich auf dem Kontinent also Melron von der roten Wand. Klar, damit ist Melronia gemeint. Aber ist er dann auf dem Kontinent überhaupt wirklich adlig? Wusste Ryot davon, dass Terzel zwischen den Welten springen kann? Hier wird wieder die unterschiedlich schnelle Zeit bewusst: Während Terzel auf dem Kontinent der Vater von Ryot ist (berichtigt mich bitte, falls das nicht stimmt), so ist in den Provinzen die Zeit viel schneller vergangen und dort herrscht bereits ein Melron mehrere Generationen später.

Genauso Galin von Asteria, der doch anscheinend im Auftrag der Königin das Land der Affenmenschen erforscht. Dort gilt er als verschollen. Ist er das wirklich oder ist er nur wieder in die Provinz Asteria zurückgekehrt?

Etridti Djuzul existiert also auch wirklich (sofern man vin den Provinzen überhaupt von Wirklichkeit sprechen kann). Aber was erhofft Eljaz sich dort?

Später schreibe ich dann noch was zu Kapitel 14.

Edit sandhofer: Hallo Loomis! Ich habe die Direktverlinkung zum Bild in eine Linkadresse umgewandelt. Es gibt u.U. sonst Probleme mit dem sog. "Traffic-Klau". Oder ist Herner-Netz Deine eigene Seite?
Nix für Ungut! - Grüsse - sandhofer
« Letzte Änderung: 18. Dezember 2007, 08:15:26 von sandhofer »

Offline Kiala

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Re: 05 - Kapitel 13 bis 14 (bis Seite 309)
« Antwort #2 am: 18. Dezember 2007, 11:22:50 »
Wieder einmal ist in nur zwei Kapiteln so viel passiert, dass ich gar nicht recht weiß, worüber ich zuerst schreiben soll.
Gut, dass es nicht nur mir so geht.

Witzig waren die drei Diener(innen) ohne Hosen. Was war denn da der Hintergrund? Sollten das Lustsklaven sein?
Davon gehe ich mal aus. Sehr lustig als Tjarka und Bestar den beiden Kleidung verordnen.  ;D

Die Zeit in Melronia war einerseits aufschlussreich, da Eljazokad so einiges in der Bibliothek herausfinden konnte, andererseits aber auch gefährlich, denn zum einen lässt das Mammut sich gehen und vergisst so langsam den Auftrag.
Ja, da war ich auch sehr zwigespalten. Wir erhalten zwar endlich ein paar Antworten und es werden die verschiedensten Zusammenhänge geknüpft durch Eljaz Bibliothekssitzungen, aber er und Bestar scheinen wirklich in so eine Art Trägheit zu verfallen, die sicher sehr gefährlich ist, weil sie damit zu viel Zeit verplempern.

Überhaupt erfahren wir in diesem Abschnitt viel an durchaus handfester Information, selbst wenn Eljaz nicht ganz überzeugt davon ist. Es gibt endlich richtige Hinweise auf Etridti Djuzul, Udin und die verschiedensten Träume und Geschichten.
Das Stadtschiff versorgt also den Krieg mit weiteren Soldaten.
Es gibt andere Reisende, die zwischen der Insel und der Welt hin und her wechseln können. Besucher von der Insel haben in der Welt große Macht, aber mit der schaden sie der Welt. Das Dämmerlicht, von dem wir jetzt wissen was es ist) steht damit wirklich für den Verfall der Welt. Nur was ist wirklich wirklich? Die Insel oder die Welt? Beides?
Wenn die Welt durch Reisende geschädigt wird und Energie über die Brücke der brennenden Blumen verliert, wäre es dann nicht besser diese Verbindung zu kappen? Hat das schon jemand versucht? Und was passiert dann mit der Insel?

Gerade noch schafft es das Mammut, dem mörderischen Angriff von Arevaun zu entgehen, als Tjarka Martelas Drei auslöst. Aber Belohnung gibt es dafür keine?
Vielleicht war die Belohnung der Rausschmiss, weil sie sonst auf Ewig dort festgesessen hätten?
Oder es gab keine, weil Tjarka sie ausgelöst hat?
Es hat mich sowieso gewundert, dass Tjarka das konnte. Und wieso war Cruath ihr Gegner? Als wirklichen Feind hatte ich ihn bisher noch nicht gesehen. Eher als potentiellen, zukünftigen Feind.

Und wie hängt das mit den Karten zusammen? Ist die vorherhergehende immer diejenige, die erfüllt wird?
5 Kelche, Vergangenheit --> 5 Haarjäger
Zukunft, Hohepriesterin --> Cruath und der Hinweis auf den Vater von Naenns ungeborenen Kind?

Aber was sollen die Affenmenschen bedeuten? Das Mammut hat doch gar nichts gegen die Affenmenschen. Wieso tauchen sie als Gegner auf?
Und Tjarka und Bestar sterben in der fremden Welt. :'(
Ich gehe zwar davon aus, dass sie jetzt wieder im Thost aufwachen, aber ein wirklicher Trost ist dieser Gedanke nicht. Und Eljaz ist wieder ganz allein...
Das kann nicht gut sein, wenn er keine Tjarka und keinen Bestar hat, die ihn mal in den Hintern treten und sagen, dass er aufhören muss zu fühlen, aber anfangen soll zu denken!

Den Zwischenfall im Schneesturm mit dem widerlichen Käferangriff werte ich mal als unterhaltsames Zwischenspiel, dem nicht wirklich Bedeutung zukommt.


Offline Seychella

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Re: 05 - Kapitel 13 bis 14 (bis Seite 309)
« Antwort #3 am: 18. Dezember 2007, 14:28:51 »
In diesem Abschnitt gab es mal wieder viel Stoff zum Nachdenken, kein Wunder dass ich oft das Gefühl habe etwas zu übersehen - und mich schon mal selber beim Grübeln ertappe, z.B. beim Aufwachen.  :-[

Etridti Djuzul, das Ziel des Stadtschiffs von Tengan, liegt auch dort und befindet sich im Krieg mit Melronia. Was für eine Rolle könnte Eljaz in diesem Krieg spielen? Könnte er sogar den Ausschlag für Sieg oder Niederlage geben? Das Stadtschiff sucht ihn ja schon lange, und diesen Aufwand halte ich für eine weitere "einfache" Seele für den Krieg unwahrscheinlich. Könnte er Dank der falschen Sonne in Melronia so mächtig werden, um für Etridti Djuzul eine ernsthafte Gefahr zu werden und den Krieg vielleicht sogar zu entscheiden? Er bekommt ja selbst eine Vorstellung davon, wie mächtig dadurch seine Magie werden könnte.

Diese "falsche" Sonne hat mich auch beschäftigt. Sie war ja früher ein Mond. Könnte das der Mond aus der Erzählung des Spaziergängers sein, der verschlungen wurde? Heißt das, dass Dasco für die Magier von Asteria steht? Ist Dasco womöglich eine Erscheinungsform von Galin von Asteria? Und diese Kinder für ihn irgendwann wichtig? Ich kann mir vorstellen, dass sie einen Teil seiner Magie geerbt haben (bei einem Kind, dass an den Lügen der Welt zu sterben droht, kann ich mir das leicht vorstellen), sind das so eine Art Magie-Reserven für ihn? Puh! Seht ihr den Rauch?  ;)

Eljaz hatte ja früher diesen Traum von dem Mädchen, das er retten muss. Könnte es sich dabei um die Tochter von Tiraato handeln? Oder um ein anderes Mädchen in dieser Welt? Auf jeden Fall bin ich gespannt, ob er noch in die Nähe des Geweihwasserdorfes kommt.
Der letzte Kampf und der plötzliche Tod von Bestar und Tjarka hat mich zuerst geschockt, aber vielleicht wartet nun eine Aufgabe auf Eljaz die er nur allein bestreiten kann. Die beiden waren ja irgendwie "nur" seine Gäste in dieser Welt, auch wenn es mich gewundert hat dass Tjarka die Martelaskette rufen konnte. Wurden sie als eine Person gesehen? Dann passt auch der Gegner, ein zukünftiger Feind des Mammuts. Auch wenn ich bei den Affenmenschen überhaupt keine Idee habe, wie diese zukünftige Feindschaft entsteht. Vielleicht ja auch nicht mit dem ganzen Volk der Affenmenschen, sondern nur einer Gruppe die mit einer Tat oder der Entwicklung des Mammuts nicht einverstanden sind. Oder es sind Gegner der Mammuts in dieser Welt.  ???

Aber warum hat der Spiegelritter eingegriffen und Eljaz geschützt? Weiß er dass dieser beim Erwachen auf der Insel so gut wie tot ist? Und ist die Zeit für seinen Tod noch nicht gekommen, vor allem nicht durch diese Leute? Er sagte doch anfangs, dass er Eljaz irgendwann den Tod bringt...

Bezüglich Ryot Melrons habe ich mich geirrt, aber es ist sein Vater der in beide Welten gelangen kann. Aber weshalb gelingt ihm das? Und was für ein Erbe bedeutet das für Naenns Kind? Wurde Naenn als Mutter womöglich gezielt ausgesucht?
Wenn ich es richtig verstanden habe, habe die Götter diese Welt schon wieder verlassen, um sich anderen Welten zuzuwenden und dort "auszutoben". Wieviele Welten gibt es noch? Und kommen die Götter auch mal zu bereits besuchten Welten zurück, oder langweilt sie dies?

Offline Loomis

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Re: 05 - Kapitel 13 bis 14 (bis Seite 309)
« Antwort #4 am: 19. Dezember 2007, 12:02:50 »
Den Zwischenfall im Schneesturm mit dem widerlichen Käferangriff werte ich mal als unterhaltsames Zwischenspiel, dem nicht wirklich Bedeutung zukommt.

Kannst Du Dir das vorstellen? Bei Terry Brooks wäre es sicher denkbar, dass er einfach mal was zusammenhangslos schreibt, das eigentlich nichts zur Sache tut... ;)
Nicht jedoch bei Tobias. Da bin ich mir sicher, dass diese Szene noch etwas zu sagen hat. Was waren die Ledergekleideten für Leute? Wo kamen die her? Wo gingen die beiden Überlebenden hin?

Und was sind das für seltsame Höhlen/Häuser in Form eines riesigen Käfers und wer hat sie erbaut? Und was sind das für seltsame Käfer? Wo kamen die so plötzlich her?

Offline Kiala

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Re: 05 - Kapitel 13 bis 14 (bis Seite 309)
« Antwort #5 am: 19. Dezember 2007, 12:15:56 »
Den Zwischenfall im Schneesturm mit dem widerlichen Käferangriff werte ich mal als unterhaltsames Zwischenspiel, dem nicht wirklich Bedeutung zukommt.
Kannst Du Dir das vorstellen? Bei Terry Brooks wäre es sicher denkbar, dass er einfach mal was zusammenhangslos schreibt, das eigentlich nichts zur Sache tut... ;)
Nicht jedoch bei Tobias. Da bin ich mir sicher, dass diese Szene noch etwas zu sagen hat.
Stöhn! Da könntest du allerdings recht haben!
Zumindest die Ledergekleideten tauchen sicher noch mal auf. Aber manchmal wird es mir schon zuviel, dass alles irgendwie eine Bedeutung hat, man weiß nur nicht welche.  ???

Seychella hatte da noch ein paar gute Ideen!
Etridti Djuzul, das Ziel des Stadtschiffs von Tengan, liegt auch dort und befindet sich im Krieg mit Melronia. Was für eine Rolle könnte Eljaz in diesem Krieg spielen? Könnte er sogar den Ausschlag für Sieg oder Niederlage geben? Das Stadtschiff sucht ihn ja schon lange, und diesen Aufwand halte ich für eine weitere "einfache" Seele für den Krieg unwahrscheinlich. Könnte er Dank der falschen Sonne in Melronia so mächtig werden, um für Etridti Djuzul eine ernsthafte Gefahr zu werden und den Krieg vielleicht sogar zu entscheiden?
Das halte ich für eine brauchbare Theorie! Irgendeinen Grund muss es ja geben, dass das Stadtschiff so auf Eljaz fixiert ist.

Diese "falsche" Sonne hat mich auch beschäftigt. Sie war ja früher ein Mond. Könnte das der Mond aus der Erzählung des Spaziergängers sein, der verschlungen wurde? Heißt das, dass Dasco für die Magier von Asteria steht? Ist Dasco womöglich eine Erscheinungsform von Galin von Asteria? Und diese Kinder für ihn irgendwann wichtig? ... Seht ihr den Rauch?  ;)
Ich sehe den Rauch nicht nur, ich spüre ihn!  ;D
Auf diese Fragen wäre ich selbst nicht gekommen, aber sie klingen plausibel.

Aber warum hat der Spiegelritter eingegriffen und Eljaz geschützt?
Das habe ich mir zwar auch gefragt, aber ich war sicher, dass wir zumindest darauf bald eine Antwort bekommen.
Hoffe ich.

Offline Ingroscha

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Re: 05 - Kapitel 13 bis 14 (bis Seite 309)
« Antwort #6 am: 22. Dezember 2007, 19:23:27 »
... auch wenn es mich gewundert hat dass Tjarka die Martelaskette rufen konnte.

Darüber habe ich mich ebenfalls gewundert. Nachdem auf S. 255 Terzel Melrons Name als König von Melronia fällt, ist mir aufgefallen, dass im Namen Ryot Melron auch schon zwei Assoziationen zu der Farbe rot zu finden sind. Hatte Terzel große Pläne für seinen Sohn, soll er der nächste König von Melronia werden?

S. 279 Blauhaarige Menschen wie Udin Ganija, der Anführer der Wal-, Werwolf- und Mammutjäger, stammen aus Bazuzary... Wenn Udin Ganija ein "Weltenwandler" ist, wenn ich ihn einfach mal so nennen darf, frage ich mich jetzt noch umso mehr, warum er in der für das Mammut realen Welt auf Wale und Werwölfe Jagd macht. Was interessiert ihn an diesen aussterbenden Tieren? Haben ihm die in der fremden Welt ja noch lebenden Mammuts *freu* nicht gereicht? Hat er einen Auftraggeber, welche Interessen stecken dahinter?

In Kapitel 14 verfällt Eljazokad wieder in nächtlichen Notizrausch (S. 292) und versucht scheinbar krampfhaft in die Geschehnisse etwas hineinzuinterpretieren, was so vermutlich aber gar nicht da ist. Verständlich, dass er einen Sinn hinter dem Ganzen ausmachen möchte, aber meines Erachtens verstrickt er sich in falsche Interpretationen. Mir persönlich liegt es übrigens nicht besonders in alles und jedes gleich etwas geheimnisvolles zu sehen und zu versuchen, alles miteinander zu verknüpfen. Ich mag es vielmehr in Geschichten vieles einfach so auf mich einprasseln und wirken zu lassen. Daher lest ihr von mir hier vermutlich nicht so viele Theorien wie von einigen anderen Teilnehmern, das nur mal kurz nebenbei  ;)

Bestar und Tjarka sind tot - das bedeutet vermutlich sie sind zurück im Erdloch :o  Dann werden wir ja hoffentlich bald erfahren, wie es den drei Körpern geht. Das Buch hat nur noch knapp über 60 Seiten und ich finde es jetzt schon wieder sehr schade, dass wir auf die Fortsetzung wieder so lange warten müssen. :'(  Aber jetzt mal schauen, was noch alles aufgelöst wird :lesen:
Liebe Grüße
Ingroscha

Offline Tobias O. Meißner

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Re: 05 - Kapitel 13 bis 14 (bis Seite 309)
« Antwort #7 am: 24. Dezember 2007, 13:26:50 »
Ich finde es sehr wichtig, dass jeder Leser seine eigenen persönlichen Freiheiten beim Lesen wahrnehmen kann.
Wer sich einen Werwolf interpretieren möchte wie Eljazokad, kann das anhand des vorliegenden Romans reichlich tun. Wer aber einfach nur wissen möchte, wie es weitergeht, soll sich ebenfalls geborgen fühlen. Schließlich ist es ja die Aufgabe der Protagonisten und nicht der Leser, sämtliche Rätsel aufzulösen. Andererseits wiederum können Leser manchmal mehr wissen als die Protagonisten, und so den Lösungen näher sein als die Figuren innerhalb der Handlung (z. B. durch Kenntnis der Pro- und Epiloge, die ja jeweils andere Ebenen ins Spiel bringen.)
Loomis vermutet inzwischen, dass nichts im MAMMUT Zufall ist. Das stimmt natürlich, da ich diesen Zyklus ja - anders als DAS PARADIES DER SCHWERTER - nicht auswürfele, sondern ganz bewußt und wohldurchdacht ausgestalte. Aber könnte es nicht dennoch sein, dass ich gerade deshalb Szenen einfüge (wie die Käferhöhlen mit den Ledermännern), die KEINERLEI weitere Bedeutung haben, damit alles ein Stück weit unberechenbarer bleibt?
 >:D: Tobias
 

Offline Bianca

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Re: 05 - Kapitel 13 bis 14 (bis Seite 309)
« Antwort #8 am: 25. Dezember 2007, 19:12:01 »
Der letzte Kampf und der plötzliche Tod von Bestar und Tjarka hat mich zuerst geschockt, aber vielleicht wartet nun eine Aufgabe auf Eljaz die er nur allein bestreiten kann.

Wow, Ihr seid ja angesichts der Tatsachen ziemlich unbeeindruckt - ich bin total geschockt  :o. Bestar ohne Kopf und Tjarka auch noch tot! Dabei ist es mir momentan egal, ob sie wirklich tot sind, ich finde es so schon schlimm genug  :'(.

Zitat von: Ingroscha
Nachdem auf S. 255 Terzel Melrons Name als König von Melronia fällt, ist mir aufgefallen, dass im Namen Ryot Melron auch schon zwei Assoziationen zu der Farbe rot zu finden sind. Hatte Terzel große Pläne für seinen Sohn, soll er der nächste König von Melronia werden?

Das ist mir auch aufgefallen. Zufall ist das jedenfalls sicher nicht!.

Zitat von: Loomis
Witzig waren die drei Diener(innen) ohne Hosen. Was war denn da der Hintergrund? Sollten das Lustsklaven sein?

Sah zumindest so aus und bei Eljazokad kam es ja auch gut an  ;D. Sehr witzig, dass Bestar und Tjarka zuerst einmal Kleidung verordnet haben  :D.

Oje, nur noch ein paar Seiten und noch sooo viel Zeit bis zum nächsten Mammut-Band  :'( :'( :'(

LG
Bianca  :lesen:
Liebe Grüße,

Bianca

Offline nimue

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Re: 05 - Kapitel 13 bis 14 (bis Seite 309)
« Antwort #9 am: 26. Dezember 2007, 09:53:26 »
Hallo,

ich muss mich Bianca anschließen.

Dann starb Bestar.

Ich musste diesen Satz wirklich mehrfach lesen, um ihn wirklich begreifen zu können! TOBIAS!! Du kannst mir doch sowas nicht antun  :'(
Auch wenn Bestar _vielleicht_ nur in dieser seltsamen Welt starb...  :'( (vielleicht deshalb, weil ich dem lieben Autor alles zutraue *grmpf*)
Um Tjarka tut es mir natürlich auch leid.

Tjarka war in diesem Abschnitt überhaupt ein sehr interessanter Charakter. Sie war schließlich die vorantreibende Kraft, nachdem Eljazokad sich sichtlich wohl in Melronia fühlte. Warum ist es für ihn so selbstverständlich, dass die Zeit langsamer als in der "echten" Welt vergeht? Ich hoffe, dass er da keinen Fehler gemacht hat. Er hat sich in den letzten Kapitel ganz schön verändert. Zuerst war er unsicher, hat sich immer an Rodreag orientiert und nun kommt er mir so vor, als ob er mit allen Mitteln "sein Ding durchziehen" will.

Und Bestar war mal wieder sehr niedlich, als er mit seinen Liebesangelegenheiten zu Eljazokad kam  ;D

Wenn Du keinen Menschen töten kannst - gut; kannst Du kein Vieh und keine Vögel töten - noch besser; keine Fische und Insekten - noch besser. Bemüh Dich, soweit wie möglich zu kommen. Grüble nicht, was möglich ist und was nicht. Tu, was Du mit Deinen Kräften zustande bringst. Darauf kommt alles an. (Leo Tolstoi)

Offline Amanita

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Re: 05 - Kapitel 13 bis 14 (bis Seite 309)
« Antwort #10 am: 09. Januar 2008, 21:20:13 »
Ist eigentlich noch jemand da?
Irgendwie stelle ich gerade fest, dass ich hier total den Anschluss verpasst habe.
Im Gegensatz zu den Ländern vorher schien Melronia jetzt doch ein eher angenehmerer Aufenthaltsort zu sein.
Ich benutzte aber absichtlich das Wort "schien", denn irgendwie kann es mir auch nicht so richtig gefallen.
Irgendwie habe ich den Eindruck, dass Melronia ein Ort ist, der den beiden Männern alles bietet, was sie sich in einem angenehmen Leben wünschen, aber ohne richtigen Sinn und ohne, dass sie dabei ein Ziel erreichen.
Sex und Bücher für Eljazokad, viele Kämpfe ohne ernste Gefahr und eine Freundin für Bestar.
Nur Tjarka bleibt bei der ganzen Sache irgendwie außen vor, ihre Wünsche werden aus irgendwelchen Gründen nicht angesprochen, stattdessen fühlt sie sich eingeengt.
Melronia, Ort der Männerfantasien, an dem sich Frauen nicht besonders wohl fühlen?
So kommt es einem irgendwie vor, auch wenn ich nicht weiß, ob das so beabsichtigt ist und wie Tjarka den Eindruck habe, dass es keine wirklich gute Idee für unsere Helden ist, so lange an diesem Ort zu verweilen.

Tjarka sorgt dann ja auch für ein unsanftes Ende dieser Zeit und wenn man liest, was ihnen danach passiert, könnte man meinen, dass sie damit einen Fehler gemacht hat, allerdings glaube ich daran irgendwie nicht wirklich.
Die Käferszene war ehrlich gesagt schon etwas unappetitlich, auch wenn ich eigentlich keine Angst vor Insekten habe, wenn sie nicht gerade Krankheiten übertragen, aber so viele und so groß und so viel Appetit sind dann doch etwas viel.
Ehrlich gesagt kann ich mir aber absolut nicht vorstellen, dass diese Szene überhaupt keine Bedeutung haben soll, auch wenn mir bis jetzt noch nicht klar ist, welche.
Dafür war sie zu ausführlich, eindringlich und detailliert und ich kann mir eigentlich nicht vorstellen, dass man als Autor so etwas einfach nur zum Spaß einbaut. (Wenn doch, tun mir meine voreiligen Schlüsse leid.)

Und dann die Begegnung mit den Affenmenschen.
Ob Bestar und Tjarka jetzt wirklich tot sind, ist schwer zu sagen, ich tendiere aber auch hier eher zu nein, trotzdem ist es für Elkazokad sicher schwer, jetzt wieder in dieser fremden, unvorhersehbaren Welt auf sich allein gestellt zu sein.
Ich frage mich auf jeden Fall, was es mit den Affenmenschen als Gegner auf sich hat.
Bisher hatte ich eigentlich eher den Eindruck, dass sie zwar nicht besonders menschenfreundlich sind, dafür aber auch gute Gründe haben und sicher keine abgrundtief bösen Kreaturen sind.
Davon gehe ich eigentlich auch weiterhin aus und deshalb frage ich mich, warum sie ausgerechnet das Mammut angreifen und so stark dezimieren.
Ist das eventuell im übertragenen Sinn gemeint, dass die Folgen des Krieges gegen die Affenmenschen dem Mammut noch zu schaffen machen, oder werden sie wirklich aus irgendwelchen Gründen zu Gegnern.

Offline Loomis

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Re: 05 - Kapitel 13 bis 14 (bis Seite 309)
« Antwort #11 am: 10. Januar 2008, 00:35:15 »
Ich lese noch mit!  ;)

Also ob und was mit den Käfern noch kommt bin ich auch schon gespannt. Die Szene erinnert mich ein bisschen an Hitchcock's "Die Vögel", wo ja die Vögel wie hier die Käfer durch den Kamin ins Haus gelangen und die Menschen angreift.

Seltsam fand ich, dass Eljaz, Bestar und Tjarka nach dem Angriff der Käfer kein Wort mehr über die getöteten Ledernen verlieren oder versuchen die Überlebenden zu finden. So weit weg können die in den paar Minuten doch nicht geflüchtet sein... ???

Warum die Affenmenschen plötzlich Feinde sein sollen weiß ich auch nicht, ich hatte bisher immer den Eindruck sie wären eher Opfer als Täter. Aber so richtig kennengelernt haben wir sie ja eigentlich auch nicht, vielleicht sind sie ja doch ein böses Volk (glaube ich aber nicht  ;) ).

Offline nimue

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Re: 05 - Kapitel 13 bis 14 (bis Seite 309)
« Antwort #12 am: 10. Januar 2008, 07:41:24 »
Huhu,

Ist eigentlich noch jemand da?

Aber klar doch :winken:

Irgendwie stelle ich gerade fest, dass ich hier total den Anschluss verpasst habe.

Das macht doch nichts - es soll Dir Spaß machen. Das hier ist kein Marathon :-)

Im Gegensatz zu den Ländern vorher schien Melronia jetzt doch ein eher angenehmerer Aufenthaltsort zu sein.
Ich benutzte aber absichtlich das Wort "schien", denn irgendwie kann es mir auch nicht so richtig gefallen.

Da kann ich Dir zustimmen. Mir war Melronia irgendwie zu surreal und dass man kaum auf Menschen traf, deprimierte mich zusätzlich.

Sex und Bücher für Eljazokad, viele Kämpfe ohne ernste Gefahr und eine Freundin für Bestar.

So habe ich das noch gar nicht gesehen... aber Du hast recht!

Bisher hatte ich eigentlich eher den Eindruck, dass sie zwar nicht besonders menschenfreundlich sind, dafür aber auch gute Gründe haben und sicher keine abgrundtief bösen Kreaturen sind.

Genau das denke ich auch über die Affenmenschen. Ich glaube nicht daran, dass sie so böse sind und freue mich schon sehr darauf, mal welche "kennen zu lernen".

Seltsam fand ich, dass Eljaz, Bestar und Tjarka nach dem Angriff der Käfer kein Wort mehr über die getöteten Ledernen verlieren oder versuchen die Überlebenden zu finden. So weit weg können die in den paar Minuten doch nicht geflüchtet sein... ???

Hm, ich denke, es stand fest, dass es keine Überlebenden gab?

Liebe Grüße
nimue
Wenn Du keinen Menschen töten kannst - gut; kannst Du kein Vieh und keine Vögel töten - noch besser; keine Fische und Insekten - noch besser. Bemüh Dich, soweit wie möglich zu kommen. Grüble nicht, was möglich ist und was nicht. Tu, was Du mit Deinen Kräften zustande bringst. Darauf kommt alles an. (Leo Tolstoi)

Offline Amanita

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Re: 05 - Kapitel 13 bis 14 (bis Seite 309)
« Antwort #13 am: 10. Januar 2008, 09:22:56 »
Es freut mich, dass doch noch einige da sind.  :)
Bei den Käfern habe ich mich ehrlich gesagt auch gefragt, warum sie in diesen seltsamen Säcken in die Häuser kommen, statt zum Beispiel durch den Kamin zu fliegen.
Da hatte ich zumindest im ersten Moment schon das Gefühl, da hätte irgendjemand nachgeholfen, auch wenn es da später keine Anhaltspunkte mehr für gab.

Ich fand Melronia aber irgendwie noch weniger surreal als den Rest dieser Welt, auch wenn wirklich einige Dinge etwas seltsam waren.
Irgendwie hatte ich hier aber schon ein bisschen das Gefühl, dass etwas oder jemand die beiden Herren etwas einschläfern und von ihren eigentlichen Aufgaben abbringen wollte, auch wenn mir nicht so ganz klar ist, wer das sein könnte.
Als erstes würde mir natürlich Siusan einfallen, der seine Opfer ruhig stellen will, damit er in Ruhe mit ihnen experimentieren kann, aber andererseits scheint so etwas seinem Charakter nicht wirklich zu entsprechen, außerdem will er sie ja leiden sehen.

Offline Loomis

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Re: 05 - Kapitel 13 bis 14 (bis Seite 309)
« Antwort #14 am: 10. Januar 2008, 12:24:27 »

Seltsam fand ich, dass Eljaz, Bestar und Tjarka nach dem Angriff der Käfer kein Wort mehr über die getöteten Ledernen verlieren oder versuchen die Überlebenden zu finden. So weit weg können die in den paar Minuten doch nicht geflüchtet sein... ???

Hm, ich denke, es stand fest, dass es keine Überlebenden gab?

Liebe Grüße
nimue

Ich dachte zwei der Ledernen wären umgekommen und zwei wären geflohen?