Ich muss zu meiner Schande gestehen, dass ich die Fragen hier ganz übersehen habe
Frage 1: Im Epilog auf Seite 361 heißt es "Gestern war in der Weststadt unweit der Straße nach Aldava ein Haus abgebrannt und hatte die Stadt mit Qualm und Düsternis überzogen." Da wir ja schon lange nicht mehr in Warchaim waren - was für ein Haus könnte das wohl sein?
Im ersten Moment habe ich ehrlich gesagt auch an das Haus des Mammuts gedacht (und natürlich gehofft, dass dem nicht so war, schließlich sind Naenn und Cajin ja immer noch dort.)
Es stimmt aber natürlich, dass das nach dem Epilog nicht mehr sehr naheliegend ist, deshalb muss es wohl doch ein anderes gewesen sein. Das Haus des Stoffhändlers wäre für mich auch die naheliegendste Lösung, da er immerhin recht massiv bedroht wurde, aber natürlich ist auch möglich, dass es etwas ist, was wir jetzt noch nicht wirklich erkennen können.
Das einzige andere Haus, das mir jetzt noch einfällt, ist das dieses reichen Adligen, bei dem Bestars Angebetete arbeitet, doch wenn das abgebrannt wäre, wären die Reaktionen wohl noch etwas extremer ausgefallen, nehme ich an.
Frage 2: Auf S. 336 sagt Udin Ganija zu Eljazokad: "Du weißt nichts von meiner Welt" und beschreibt dann eine Welt, die tatsächlich ganz anders ist, als Eljazokad die Provinzen wahrgenommen hat. Wie habt Ihr das interpretiert?
Das habe ich auch so verstanden, dass die Persönlichkeit der Besucher in den Provinzen auf irgendeine Art und Weise Einfluss auf die Erlebnisse nimmt, die er dort hat.
Diesen Eindruck hatte ich auch beim Lesen schon bei einigen Kapiteln, aber besonders Eljazokdas Begegnung mit dem Stadtschiff, die ja im Vergleich zu seiner langen Angst doch recht glimpflich abgelaufen ist, erweckt bei mir irgendwie den Eindruck, dass sich diese Welt für ihn auf eine bestimmte Art und Weise dargestellt hat.
Besonders, weil Eljazokad ja jetzt scheinbar sein Leben erfüllt hat, ich mir aber eigentlich nicht vorstellen kann, dass dies wirklich und tatsächlich schon der Fall ist. Da denke ich eher, dass diese Erlebnisse symbolischer Natur waren und so ist es natürlich gut möglich, dass sich diese Welt für "Einheimische" ganz anders darstellt.
Frage 3: Auf den Seiten 318 und 319: Wer sind diese drei, nach Hagebutten duftenden Zerstörer mit den silbernen Augen? Ein Mann, eine Frau und ein Knabe? Sind wir denen nicht schon einmal begegnet? Oder zumindest so ähnlich?
Diese Personen waren für mich auch sehr rätselhaft, wobei ich aber sagen muss, dass sie auf mich keinen absolut feindseligen und bedrohlichen Eindruck gemacht haben. Besonders auch diese Beschreibung des Hagenbuttenduftes erweckte bei mir eigentlich eher positive Assoziationen, wobei das aber natürlich auch ein Trick des Autors sein kann.
Schließlich gibt es böse Geschöpfe, die nach Verwesung stinken ja schon zuhauf, so dass die sicher nichts Originelles sind.
Nach den Erlebnissen in der Riesenhöhle frage ich mich natürlich, ob es sich dabei um die berühmten/berüchtigten Tsekoh handelt und ob sie vielleicht doch auch nicht nur negative Seiten haben.
Nach Udins "Wandlung" frage ich mich nämlich langsam, ob man in dieser Buchreihe an irgendwelche durch und durch bösen Geschöpfe glauben kann. Wobei es mir überhaupt nichts ausmacht, wenn dem nicht so wäre.
Und zu guter Letzt Frage 4: Ist einem von Euch das merkwürdige Insekt auf Seite 359 aufgefallen?
Da kann ich natürlich auch nur wenig originell sagen, dass einen dieses Insekt an den Bienenmagier und sein unerklärlisches Leiden erinnert.
Wir erfahren ja, dass dieses Insekt nicht lange lebt, deswegen frage ich mich, ob das nicht auch bedeutet, dass sich der Bienenmagier irgendwo in der Nähe von Eljazokad befinden müsste.
Wir wissen aber ja auch, dass jemand ihn für seine Zwecke eingespannt hat und dass er sich selbst nicht mehr kontrollieren kann, deswegen finde ich diese Situation alles andere als beruhigend, auch wenn ich dem Bienenmagier selbst keine schlechten Absichten unterstelle.
Mehr Informationen über seine Gabe würden mich aber sehr interessieren.
Jetzt hoffe ich, dass bald der Titel des fünften Bandes veröffentlich wird.
