Leserundenarchiv > Christoph Marzi – Fabula
01 - bis Kapitel 2 (Seite 109)
Seychella:
Hallo ihr Lieben, :winken:
nun ist es soweit, wir können uns auf den Weg nach Schottland machen - und von Geschichten lesen, die Wirklichkeit werden. Ich begrüße dazu alle TeilnehmerInnen und ganz besonders Christoph Marzi, der uns bei der Leserunde begleiten wird. Schön, dass Du mit dabei bist! :)
Hier könnt Ihr vom Anfang bis einschließlich Kapitel 2 (Seite 109) schreiben. Spoilermarkierungen sind aufgrund der Seitenbeschränkung nicht vorgesehen.
Bitte lest euch kurz vorher nochmal die Leserunden-FAQ durch. Postet hier bitte erst, wenn ihr angefangen habt und etwas zu dem Buch zu sagen oder fragen habt. Die Beiträge "Buch liegt bereit, ich fange heute Abend an" ziehen das ganze zu sehr in die Länge und passen besser in den Buchvorschlag.
Fragen, Wünsche und Anregungen im Zusammenhang mit der Leserunde dürft ihr natürlich gerne an mich richten.
Ich wünsche uns allen viel Spaß! ;D
Viele liebe Grüße
Seychella
Christoph Marzi:
Hallo und guten Morgen,
und gleich vorweg meine offizielle "Früher-Vogel-fängt-den-Wurm-Begrüßung" zur Leserunde. Ich wünsche allen viel Spaß mit "Fabula" (hoffe jedenfalls, dass ihr Spaß damit habt) und bin, wie immer, gepannt auf Fragen, Anregungen, was-auch-immer.
Jetzt erst einmal: Espresso!!!
&
liebe Grüße,
Christoph.
:lesen:
Taschimaus:
Hallo Christoph und ein Hallo an den Rest der Leserunde.. Endlich geht’s los *freu* :)
Zu Beginn möchte ich gerne sagen, dass mir die Aufmachung des Buches sehr gut gefällt. Das geheimnisvolle Haus auf dem Umschlag passt gut zu den Beschreibungen, die im Buch gemacht werden. Durch den eingeprägten, goldenen Titel passt es natürlich sehr gut ins Regal zu den anderen Büchern von Christoph. ;)
Gelungen finde ich die kurzen „Zusammenfassungen“ vor dem Kapitel. Sie machen neugierig auf das was folgt und ich musste darüber schmunzeln, weil es vom Schreibstil sehr originell war.
Nun zu Kapitel 1:
Ich hab mich ehrlichgesagt zuerst etwas schwer getan den Einstieg zu finden. Die Einführung der Figuren ging ziemlich ruckartig vonstatten und es hat ein paar Seiten gedauert, bis ich mir einen Überblick verschaffen konnte. Dennoch hatte ich sehr schnell eine Vorstellung von der Hauptperson Colin Darcy. Hier konnte ich eine Anlehnung an eine sehr bekannte Person finden (Mr. Darcy aus Stolz und Vorurteil) und als ich gelesen habe, wie er äußerlich beschrieben wird (dunkle Locken, buschige Koteletten), musste ich sofort an Colin Firth denken, der ja Mr. Darcy in einer der Verfilmungen spielt (und natürlich drängt sich diese Assoziation auch wegen dem Vornamen der Hauptperson auf). Sehr amüsant fand ich daher den Ausspruch von Shila: „Manchmal siehst du aus wie jemand, der in einem Buch von Jane Austen gelebt hat.“ ;D
Shila fand ich nervig, ich hoffe mal, dass sie nicht noch öfter vorkommt bzw. dass sie falls sie doch noch vorkommen sollte, anders rüberkommt, als im ersten Kapitel. Colins Mutter Helen ist auf ihre Art interessant und ich möchte gerne mehr über sie erfahren. Bin auf jeden Fall neugierig, wie es mir ihr und auch mit Colins Bruder weitergeht.
Außerdem ist mir aufgefallen, dass auch in diesem Buch wieder z.T. sehr poetische Beschreibungen vorkommen. In Erinnerung geblieben ist mir der folgende Satz: „Erinnerungen sind lebendige Wesen, die oftmals schweigen und dann, meist aus einer unbändigen Laune heraus, zu reden beginnen, als hätten sie niemals zu schweigen gelernt.“ Schöööööööööööön!!! Ich mag diese poetische Sprache und die Mischung mit den direkten, kurzen Einschüben, die auch oft vorhanden sind.
Ich bin gespannt, was es mit der Dschinni auf sich hat und mit der Oase, die bei Colins Geburt zu sehen war und was Colin durch den Stirnkuss mitbekommen hat, daher werde ich jetzt mal weiterlesen. Bin gespannt auf die Eindrücke der anderen.
Liebe Grüße,
Natascha :lesen:
*Sternenstauner*:
Hallo liebe Leserunde,
ich habe heute bereits den ersten Abschnitt gelesen, komme jetzt aber leider nicht mehr dazu, einen umfassenden Beitrag zu schreiben, weil es für mich gleich nach Frankfurt geht und von dort dann morgen gleich nach Köln. Daher kann ich mich auch erst wieder am Freitag hier melden, werde das Buch aber auf jeden Fall mitnehmen und unterwegs weiterlesen.
Meine ersten Eindrücke möchte ich Euch aber nicht vorenthalten. Zur Aufmachung hatte ich ja bereits im Vorschlag-Thread schon meine Begeisterung kundgetan. Die ist nämlich - wie immer - fantastisch! :herz:
In die Geschichte bin ich etwas langsam reingekommen, weil das Moderne im ersten Moment etwas überraschend/ungewohnt für mich war. Spätestens mit der längsten Sturzgeburt ever war ich aber voll drin. Die Charaktere sind interessant, da sie (zumindest mir) nicht gleich absolut sympathisch sind. Aber dazu später dann noch mehr.
Übrigens, Danke Christoph, dass du mir heute einen Ohrwurm verpasst hast! ;) Ich kannte 'Tie a yellow ribbon round the old oak tree' nämlich nicht und musste es mir dann bei YouTube immer und immer wieder anhören.
Jetzt wünsche ich allen erstmal einen guten Start in die Runde und ganz viel Spaß! :winken:
Bis Freitag dann,
**stauner
Kathrin:
Hallo zusammen,
ich hab den ersten Abschnitt auch schon beendet...man, ich wollte gestern abend eigentlich nur mal in das Buch reinschnuppern, irgendwann auf Seite 78 oder so hab ich es dann doch zugeschlagen, sonst wär ich gar nicht mehr ins Bettchen gekommen.
Die Aufmachung des Buches gefällt mir auch sehr gut, zumal es dann wirklich super zu den Emily-Büchern passt. Aber ich finde ja, dass die Schrift schon ziemlich groß ist. Ich meine, dass Buch ist vermutlich eh schon viel zu dünn, mit knapp 500 Seiten und dann noch so ne große Schrift...das hat man ja ruckizucki weggelesen (wenn man Zeit hat). Aber wir haben wieder eine schöne Karte von der Gegend rund um Portpatrick und Stranrear, das ist klasse!!! Warst Du eigentlich in Schottland für das Buch, Christoph, um das Meer und die Gegend dort "riechen" zu können? Ich war im September kurz davor, Dich irgendwie zu kontaktieren, wo man denn hin muss, um vorab schon mal Fabula-Luft schnuppern zu können, ich war nämlich in Schottland im September und hätte dann versucht schon mal ein wenig Atmosphäre zu tanken bis zum Start der LR, aber ich hatte es verschwitzt und SO WEIT IM SÜDEN waren wir nicht...wir waren an der Nordküste und den Highlands...bis zu den Rhinns of Galloway hätten wir es gar nicht geschafft.
--- Zitat von: *Sternenstauner* am 21. November 2007, 16:07:14 ---In die Geschichte bin ich etwas langsam reingekommen, weil das Moderne im ersten Moment etwas überraschend/ungewohnt für mich war. Spätestens mit der längsten Sturzgeburt ever war ich aber voll drin. Die Charaktere sind interessant, da sie (zumindest mir) nicht gleich absolut sympathisch sind. Aber dazu später dann noch mehr.
--- Ende Zitat ---
War es für mich schwer, in die Geschichte reinzukommen??? Hm, nee nur bedingt, denn die Seiten blättern sich ja wieder von selbst um und es liest sich weg wie nix. Aber es stimmt schon was Du schreibst, Sternenstauner, das Moderne ist ungewohnt und damit hab ich auch nicht gerechnet. Auch was Du hinsichtlich der Sympathie für die Charaktere ansprichst, kann ich bislang unterschreiben. Colin wirkt so gleichgültig und so gefühlskalt, auch wie er mit Shila umgeht oder auch die Kellnerin anblafft, aber was Shila angeht...ich schätze, sie würde mich auch arg auf den Geist gehen und so wirklich nachvollziehen, warum er mit ihr zusammen war, kann ich nicht. Colin ist mir auch zu theoretisch in seiner Denkweise, aber das mag an seinem Beruf und auch an meinem eigenen Beruf liegen. Solche Typen (Mathematiker, Analysten und Simulations-Durchführer ;D) hab ich bei mir auch sitzen, und wenn ich Variablen und Simulationen nur hör, renn ich schreiend weg... Allerdings gewinnt Colin, wenn wir mit ihm in seinen Erinnerungen wühlen dürfen, wie er sich um seinen kleinen Bruder gekümmert hat und dass er Geschichten-Erzähler werden wollte, das macht ihn mir dann doch wieder sympathischer. Schade, dass dann so ein Theoretiker aus ihm geworden ist. Aber das mag auch direkt schon ein Wegrennen vor der alten Leben in Schottland gewesen sein. Er lebt jetzt nicht nur in England, sondern er hat auch einen völlig anderen Beruf als er mal erträumt hat und wirkt auch komplett umgekrempelt. Was mag da nur passiert sein, dass beide Kinder möglichst weit weg sein wollen von ihrer Mutter. Mir fällt da übrigens grad auf, wo ich Nataschas Posting lese, dass mein Colin Darcy interessanterweise gar nicht so aussieht wie der Mr. Darcy aus der Jane-Austen-Verfilmung, auch wenn es so scheint, als ob er so aussehen soll, aber so ein Aussehen passt grad gar net in meine Vorstellung eines Wissenschaftlers, der Simulationen und so macht...wobei, ich hätte ja nix dagegen, wenn wir so was im Büro hätten... ;D. Trotzdem ist mein Colin grad irgendwie blond...aber vielleicht gibt sich das ja noch ;)
--- Zitat von: *Sternenstauner* am 21. November 2007, 16:07:14 ---Übrigens, Danke Christoph, dass du mir heute einen Ohrwurm verpasst hast! ;) Ich kannte 'Tie a yellow ribbon round the old oak tree' nämlich nicht und musste es mir dann bei YouTube immer und immer wieder anhören.
--- Ende Zitat ---
Ach, ja, das Lied...nun, ich denke ein Ohrwurm wird es bei mir nicht... ich hab's einmal gehört vorhin und hab mir dann gedacht, dass mir "Cheek to cheek" (Heaven I'm in heaven) doch viel besser gefällt und schwup, schon haben die singenden Engel meinen Gehörgang okkupiert. Allerdings frag ich mich ja doch, was es mit dem Lied auf sich hat, warum hasst Helen es so und warum steht sie doch irgendwie unter seinem Bann.
--- Zitat von: Taschimaus am 21. November 2007, 11:52:58 ---Außerdem ist mir aufgefallen, dass auch in diesem Buch wieder z.T. sehr poetische Beschreibungen vorkommen. In Erinnerung geblieben ist mir der folgende Satz: „Erinnerungen sind lebendige Wesen, die oftmals schweigen und dann, meist aus einer unbändigen Laune heraus, zu reden beginnen, als hätten sie niemals zu schweigen gelernt.“ Schöööööööööööön!!! Ich mag diese poetische Sprache und die Mischung mit den direkten, kurzen Einschüben, die auch oft vorhanden sind.
--- Ende Zitat ---
Das ist toll, gell? Den Satz hab ich mir auch direkt mit Postit markiert...das ist wieder so ein Satz zum schwelgen!
--- Zitat von: Taschimaus am 21. November 2007, 11:52:58 ---Ich bin gespannt, was es mit der Dschinni auf sich hat und mit der Oase, die bei Colins Geburt zu sehen war und was Colin durch den Stirnkuss mitbekommen hat, daher werde ich jetzt mal weiterlesen. Bin gespannt auf die Eindrücke der anderen.
--- Ende Zitat ---
Ja, bei der Geburt von Colin hab ich auch nicht schlecht gestaunt und da war auf alle Fälle zum ersten Mal einer leicht WAH-Effekt :o zu spüren, den ich bei Christophs Büchern eigentlich immer irgendwann verspüre. Zum zweiten Mal und dann auch wesentlich heftiger hatte ich diesen Effekt im zweiten Kapitel, als der Polizist Colin erzählt, dass im Unfallwagen von Arthur Sedgwick viele bunte, exotische Vogelfedern waren, da hab ich net schlecht gestaunt. Ach und dann wird auch noch erzählt, dass für Colins Vater ein Sarg beerdigt wurde, obwohl seine Leiche nie gefunden wurde...ob er wirklich tot ist? Oder ist er vielleicht, genau wie Helen und Danny jetzt auch "nur" verschwunden?
Tja und dann noch Helens Geschichten: erst die von dem Hund und seinem Herrchen in Indien, was sich dann mit Bonnie Prince Charlie bewahrheitet und später dann die Geschichte, wo Danny keinen Mund hat, weil Helen die Geschichte vom Nachbarsjungen erzählt hat, der nicht essen wollte undd dessen Lippen dann zusammengewachsen sind. Da frag ich mich doch auch, ob Helen und vielleicht auch Colin Geschichten wahr werden lassen können. Von Helen wird das ja schon im Umklapp-Klappentext des Buches angedeutet. Vielleicht nehmen ja grad die Figuren aus Helens (und Colins?) Geschichten die Zügel in die Hand. Der bunte Vogel könnte ja auch aus so einer Geschichte stammen. Vielleicht sind Helen und Danny ja wirklich in einer dieser Geschichten verschwunden? Aber warum? Hat sie da jemand reinerzählt, oder rächen sich vielleicht die Figuren an Helen, weil ihre Geschichten vielleicht nicht immer so schön waren. Oder aber Danny kann auch Geschichten wahr werden lassen, vielleicht auch Lieder...
Nun ja, dass sich Danny so kurz nach Helens Verschwinden bei ihr meldet (nach all der Zeit), KANN kein Zufall sein, denn es gibt keine Zufälle!!! :D Aber vielleicht sollten wir auch einfach nicht fragen ;)
So, das war's fürs erste.
lg
kathrin
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