1.) Wo ist denn das schöne Lesebändchen geblieben, das ich beim ersten Teil so schätzte? Ist es einer Sparmaßnahme im Verlag zum Opfer gefallen?
2.) Wie kommt es, dass die Karten am Buchende voneinander abweichen? Der Hummer hatte doch im ersten Band noch eine Landverbindung zur Südlichen.
3.) Hast du die Siedlungsorte auf den Inseln willkürlich gewählt oder anhand von archäologischen Funden? (Ich kann mich an eine Reise nach Papa Westray / Das kleine Nordlicht 1996 erinnern, bei der wir nur wenig südlich des von dir eingezeichneten Lagers der Hirschleute ein 6000 (?) Jahre altes Dorf besichtigt haben)
4.) Wie bist du auf die Namen der Charaktere gekommen?
Guten Abend alle Leserundenteilnehmer! Ich freue mich auf den Gedankenaustausch, der ja, ein erster optischer Eindruck, viel stringenter geordnet erscheint als beim ersten Mal. Ich werde mich bemühen, die richtigen Knöpfe zu drücken.
1.) Ja, jetzt wo du es sagst ...
2.) Und das war grundfalsch. Wie man sich denken kann, sind die Churchill Barriers, die Verbindung zwischen den Südinseln, erst von Winston (im 1. Weltkrieg) gebaut worden. Ich war die exzellente Kartenaufbereitung meines Reisebuchverlags gewohnt, und ... nun. Jetzt im 2. Band konnte ich denn korrigieren. (Gut beobachtet, da erkennt man den Reiseautor.)
3.) Die Orte entsprechen den historischen Funden, wobei insgesamt bis jetzt auf den Inseln mehr Gräber als Dörfer entdeckt sind. Auf Papa Westray hast du wahrscheinlich Knap of Knowar gesehen, das älteste noch stehende Haus Nordeuropas von ca. 3600 v.Chr. , das ich als Landmarke für das Dorf gewählt habe, obwohl diese ältesten Häuser Einzelgehöfte und keine Dörfer waren. Aber auf Orkney finden noch Generationen von Ausgräbern Arbeit.
4.) Ich habe vielfältige Anregungen genutzt und in mein Konzept umgesetzt, das mit einfachen Vokalen und teils stimmhaften Konsonanten funktioniert. Witwen berühmter Rockdrogentote haben mich dabei ebenso inspiriert wie KFZ-Kennzeichen auf langen Autobahnfahrten.