Leserundenarchiv > Susanne Tschirner – Lasra und der Herr der Inseln

05 - Buch 2, bis Kapitel 30 (Seite 344)

(1/6) > >>

Seychella:
Hier könnt ihr eure Eindrücke zu Kapitel 25 (Seite 276) bis einschliesslich Kapitel 30 (Seite 344) posten.

Seychella:
Yarbro überrascht mich, nicht nur in seiner Sorge um Ard und den Nachwuchs - sondern auch, dass er so offen zu Lasra ist. Er geht sogar so weit, zu sagen dass "es gibt ihn nicht und hat ihn nie gegeben" eine gute Wahl getroffen hat. Und er erzählt ihr etwas von Jechilo. Er wird mir viel sympathischer, auch wenn mir klar ist dass er vor der Sippe wieder den Stierleutemann hervorholen wird. Aber im Grunde seines Herzens ist er anders, und es wäre interessant zu wissen, was ihm so im Kopf herumspukt.
Was ihn mit Ard verbindet, ist mir immer noch ein Rätsel. Ich habe öfter den Eindruck, dass er sich in sie verguckt hat. Frage mich aber auch, ob er nicht von Jonbro den Auftrag bekommen haben könnte, sie zu beschützen. Ard hängt ja noch an Sihrus, ist Yarbro vielleicht nur ein Freund oder ein treuer Gefolgsmann ihres Mannes?

Den Mohn gibt es also gar nicht auf den Inseln! Dann muss ihn Nomak oder ein anderer Reisender mitgebracht haben. Als neue Errungenschaft oder bereits mit einem Plan? So wie ich Nomak einschätze... Als Mittel, um sein Ziel zu erreichen.

Es wird immer deutlicher, dass Jechilo eine wichtige Rolle spielt. Und mir wird er immer unheimlicher. Er bezeichnet sich selbst als Priester, und findet durch seine Reden Anhänger voller Eifer. Ein Berater Jonbros scheint er auch zu sein. Er wird also auf verschiedenen Wegen immer mächtiger. Ob er sich mit Sternenseher zusammengetan hat? Oder verfolgt er seine eigenen Ziele?
Ich hatte auch die Befürchtung, dass er einfach aus dem Nichts auftaucht, als Lasra auf "seiner" Insel herumgeschnüffelt hat. Und was ist dieses Ding, das Lasra mitgenommen hat? Eine Art Gußform für Metall?

Die Szene, als sich Lasra auf den Weg gemacht und an Errill gedacht hat, fand ich total süß. Erst ist sie stolz und denkt liebevoll an ihn, um dann festzustellen dass sie noch viel zu lernen hat.  :)
Das Dorf der Forellenleute ist ja grauenhaft! Wozu dient die Schutzmauer, welches Übel soll vom Festland kommen? Bisher hatte ich immer an neues Wissen und Machtgier gedacht, dagegen wäre so eine Mauer aber nutzlos... Sind die Festlandbewohner vielleicht auf die Inseln aufmerksam geworden und wollen sie erobern oder Beutezüge machen? Wer weiß, was Nomak so verbreitet hat...
Und erst das Haus der Ahnen!  :o Mich interessiert irgendwie zwar schon, welcher Glaube dahintersteckt, aber mich entsetzt diese Vorstellung. Das empfinde ich persönlich als respektlos den Toten gegenüber, sie einfach da liegen zu lassen bis Alako sie zu sich holt. Sie werden da einfach reingeschoben, es kümmert sich keiner - alles liegt bei Alako.

Mich freut, dass Mirko und Lasra wieder zueinander gefunden haben. Auch wenn deutlich wird, dass Mirko wohl nicht vor hat, wieder zu den Adlerleuten zu gehen. Sein Vorhaben hat mich erschreckt, ist aber gleichzeitig sehr mutig. Ist es vielleicht Zeit für einen Umbruch, eine größere Veränderung? Hat der Wildkatzengeist dies vielleicht gespürt, und deshalb so deutliche Zeichen beim Tiersohn hinterlassen?
Und dann ist da die unscheinbare Warib. Durch ihre Freundlichkeit hat Lasra also vielleicht eine neue Freundin, auf jeden Fall aber eine neue Informantin gefunden. Zudem scheint sie etwas für Mirko übrig zu haben.
Die Verbindung zwischen Allib und Nomak finde ich ja sehr interessant, ich bin gespannt wie sie sich verhält - jetzt wo Kes ihre "Strafe" antritt. Ich würde ja darauf tippen, dass sie sich nicht weiter um sie kümmert, und sie einfach nur ein Werkzeug war. Von Allib werden wir sicher noch hören, was sie wohl aus Machtgier noch tun wird?

sillesoeren:
Ein tolles Buch, danke Susanne!  :anbet: Ich habe Schwierigkeiten, mich um Bügelwäsche, Einkäufe und andere Hausarbeiten zu kümmern bei diesem Buch. Ich muss mich zwingen, es beiseite zu legen. Hinreißend! Die Beschreibungen sind so lebendig, dass ich mir aus meinen Erinnerungen an die Orkneys und Susannes Erklärungen ein so plastisches Bild der Szenen malen kann, dass mir der Wind durch die Haare fährt, ich beim Angeln des Paddels das kalte Wasser an den Armen spüre und beim Abstieg zur Höhle Gischt im Gesicht spüren. Und in dem stinkenden Kaff der Forellenleute möchte ich ja nicht einmal tot übern Zaun hängen.  :o So, kurz 'mal die feinen Gischt-Tröpfchen von der Brille putzen, nun gehts ins Detail:

Mirko: Wie Seychella bin ich froh, dass sich die Geschwister wieder vertragen. Bei der Wanderung von Mirko und Lasra wurde mir ganz warm ums Herz. Aber, sagt 'mal, wenn Kälbchen der Sohn von Ela ist, müsste Mirko doch dessen Onkel sein, oder? Dann nimmt er auf Seite 304 doch nicht seinen kleinen Vetter, sondern seinen kleinen Neffen auf den Arm, oder?

Ela ist ein interessanter Charakter. Sie verschließt die Augen vor der Wahrheit (den Gefühlen Ihres Mannes zu Ard), um ihr Leben besser zu ertragen. Wird sie wirklich durch das gemeinsame Stillen der Zwillinge zu Ards Freundin oder macht sie nur gute Miene zu einer für sie unabwendbaren Situation?

Ard: Sag mal, Susanne. Wie kamst du auf Ard? Bei der Überlegung, eine der Frauen Zdf zu nennen und der Feststellung, dass sich das nur schlecht aussprechen lässt?  ;D

Ards Tochter - wie wird sie wohl heißen - trägt Sihrus' Feuermal. Wie schön, zumindest wird es keine Diskussion über die Vaterschaft geben und die gute Ard kann sich auf Genesung, Stillen und Babypflege konzentrieren

Ich stoße mich nicht an Jonbros Verhalten. Angesichts seiner Stellung, seiner Vergangenheit und seines Gesundheitszustands war das doch nicht nur o.k., sondern geradezu herzlich.

Nomak war also mehr als einen Monat bei den Stierleuten und hat mit Allib angebändelt. Aha, gut zu wissen, wird in den Ermittlungsakten zu Lasten des Hauptverdächtigen vermerkt! Er war also vollkommen ausgeruht und erholt, als er in die Hochzeit platzte, der üble Betrüger und Schuft! Wieso ist die Torfnase nicht einfach bei Allib geblieben und hat Lasra in Frieden mit Errill leben lassen? Das fragt sich nicht nur Lasra, ich frage mich das auch.  Und selbst, wenn er Lasra schikanieren wollte, wie kann er das seiner Mutter Lin antun?

Jechilo ist für mich ohne Zweifel Nomak. So wie er sein Gesicht verbirgt, sich versteckt, besonders vor Lasra und anderen, die ihn wiedererkennen könnten, ist es für mich eindeutig. Die Beinnadeln mit den dunklen Spitzen hat er bestimmt zum Tätowieren seines Gesichts verwendet. Der von Lasra mitgenommene Stein ist bestimmt eine Form zum Metallgießen, die er aus dem Süden mitbrachte.

@ Susanne: Wo genau liegt denn das Dorf der Fuchsleute von Seite 325? In den Karten ist es nicht eingezeichnet.

Seychella:

--- Zitat von: sillesoeren am 03. November 2007, 20:19:24 ---Ard: Sag mal, Susanne. Wie kamst du auf Ard? Bei der Überlegung, eine der Frauen Zdf zu nennen und der Feststellung, dass sich das nur schlecht aussprechen lässt?  ;D
--- Ende Zitat ---

Oh, dazu habe ich ganz andere Gedanken... Ich muss bei Ard nämlich immer an Urd denken, eine der Nornen in der germanischen Mythologie. Da sie für die Vergangenheit steht, passt das für mich irgendwie.  :-[

sillesoeren:

--- Zitat von: Seychella am 03. November 2007, 20:40:28 ---
--- Zitat von: sillesoeren am 03. November 2007, 20:19:24 ---Ard: Sag mal, Susanne. Wie kamst du auf Ard? Bei der Überlegung, eine der Frauen Zdf zu nennen und der Feststellung, dass sich das nur schlecht aussprechen lässt?  ;D
--- Ende Zitat ---

Oh, dazu habe ich ganz andere Gedanken... Ich muss bei Ard nämlich immer an Urd denken, eine der Nornen in der germanischen Mythologie. Da sie für die Vergangenheit steht, passt das für mich irgendwie.  :-[

--- Ende Zitat ---

Ist auch irgendwie wahrscheinlicher  ;D

Navigation

[0] Themen-Index

[#] Nächste Seite

Zur normalen Ansicht wechseln