@Aurian
Wie klasse! Dann sind wir ja zwei Anfänger

Was du schreibst über das konzentrierte und langsamere Lesen ist bei mir auch so. Manche Sätze oder Abschnitte lese ich auch zwei- oder dreimal.
Danke euch wieder für die Erklärungen. Ich finde das Thema Sonnensysteme und Co. immer interessanter und auch die Geschichte hier. Aber ich würde nie in ein Schiff einsteigen wollen, um zu einem anderen Stern zu fahren, und meine Ururururenkel kommen erst an
Die Chronologie habe ich ja auch vorher schon gelesen und schaue auch immer wieder mal nach. Ich glaube sonst würde ich noch weniger die Zusammenhänge verstehen. Dass innerhalb der Geschichte jetzt auch Zeitsprünge (Jetzt und das Kennenlernen der beiden) sind macht es ja nicht einfacher.
Als die Kultur der La-Kimesch beschrieben wird, haben mich die Zahlen etwas erschlagen. Sie haben Jahrmillionen gelebt und fast
50.000 Planeten besiedelt. Da komme ich mir als Mensch schon sehr klein vor. 
Ja,die Mengen sind schwer zu greifen. Ich habe ganz fassunglos die Stelle gelesen mit den
87 Lichtjahren tief in unserem Einflussbereich Wie groß ist dieses Konsortium?

Vorne im Buch die Karte zeigt 20000 Lichtjahre. Ich konnte mir noch nie Lichtjahre vorstellen. Und so viele schon gar nicht. Ich komme mir auch so was von winzig vor...
Ich bin sehr froh über die Karten vorne im Buch. Die Geschichte spielt ja auf verschiedenen Planeten in verschiedenen Systemen und wenigstens habe ich eine Vorstellung, wo dieses Systeme liegen. Ich glaube ich male mir noch eine Karte dazu, auf der die einzelnen Planeten zugeordnet werden. Andreas, hast du dir eine Karte gemacht oder wie hast du den Überblick behalten?
Zum Planeten Orinja: Der hat eine heiße Oberfläche mit Metallseen. Die Minenstädte können ja wohl nicht auf dieser Oberfläche gebaut sein, oder? Sind sie auf den Schollen? (In meiner Vorstellung schwebt die Stadt irgendwie).
Datenbanken, die durch Implantate, direkt mit dem Gehirn gekoppelt sind, haben was für sich. Meine Tochter wäre begeistert, so ungern wie sie im Moment für die Schule lernt.

So langsam bekomme ich jetzt ein besseres Gefühl für die Sache mit der Zeit, dem Zeitkrieg und dem Zeitstrom. In dem Abschnitt ist ja wieder die Rede von den Temporalen und nach einigem Blättern in der Chronologie glaube ich, es besser zu verstehen. Die Zeitportale sind schon faszinierend, wenn man da einfach so durchmarschieren kann. Auch die "Reparatur" der Anomalien mit der
kondensierenden und verdampfenden Zeit ist ein tolles Bild. Den Abschnitt "Null" habe ich dann aber zweimal gelesen, um es zu greifen. Nur die Sache mit den Kantaki, die teilweise neben dem Zeitstrom sind, macht mich noch etwas schwindelig. Dieses „teilweise“, heißt das, dass sie hin- und herpendeln, mal rein mal raus? Und Vater Groh sagt, sie müssen auch irgendwann sterben. Was heißt dann relativ unsterblich? Einfach, dass es fast unendlich lange dauert, bis es bei ihnen soweit ist, oder kommt es vielleicht darauf an, ob sie in den Zeitstrom reingehen? Hat das überhaupt Einfluss auf sie? Oder mache ich mir schon wieder zu viele Gedanken? Gibt es eigentlich Kantakikinder?
Überhaupt fand ich den Kontakt mit Vater Groh ein seltsames Gefühl in diesem multidimensionalen waberndem Raum außerhalb des Zeitstroms (das kann ich mir sogar vorstellen, mit dem Raum der innen größer ist als außen

)
Valdorian ist mir bisher auch ziemlich unsympathisch. Ein typisch egoistischer "Unternehmer" für den nur sein Leben zählt.
Zeit manipuliert man nicht, das weiß jedes Kind. Und ich auch seit "Hyperion". 
Ich mag ihn auch nicht so besonders. Er interessiert sich ja für nichts so richtig, was um ihn herum passiert. Nur für sich selbst. Aber Lidia finde ich sympathisch bisher.