Leserundenarchiv > Horst Eckert – Königsallee
Prolog + Teil I - Alarmsignale (Seite 7 - 94)
Miramis:
Hier könnt ihr eure Eindrücke zum Prolog und zu Teil I Alarmsignale (Seite 7 - 94) posten und diskutieren. Spoilermarkierungen sind nicht vorgesehen.
sandhofer:
Hallo zusammen!
Dann begrüsse ich mal alle recht herzlich in dieser Leserunde! Speziell begrüsst sei der Autor, Horst Eckert. Ich habe im Thread zu "617 Grad Celsius" gesehen, dass wir Sie jeweils gesiezt haben, nehme also an, wir bleiben dabei.
Persönlich kann ich im Moment nur sagen: Mein erster Krimi seit langem. (Und: mein Buch ist noch nicht da - im Gegensatz zu andern hier habe ich also noch nicht anfangen können ... :()
Grüsse
sandhofer
HoldenCaulfield:
Hallo, wie ich sehe bin ich wohl die einzige die heute schon richtig zum lesen kam^^
Hallo auch an Herr Eckert, schön das es wieder eine Leserunde zu einem ihrer Bücher gibt!
Ich bin schon mitten in der Geschichte.
Das Prolog macht einen ja schonmal recht neugierig auf die eigentliche Handlung und ihren Bezug darauf. Also genau das, was ein Prolog schaffen sollte, wie ich finde. :)
Die bisherigen Figuren sind mir recht sympathisch, gerade Jan Reuter mag ich ganz gerne. Mit Scholz kann ich eher weniger anfangen, irgendwie ist er mir zu verbittert, auch wenn ich seine Gründe durchaus verstehe. Was mir hier wieder positiv auffällt sind die recht realistischen Charaktere. Hier wird nichts geschöhnt und keiner der Polizeibeamten ist ein braver Saubermann, das gefällt mir. Die Figuren kommen einem so vor als ob es sie so ähnlich geben könnte und das macht für den Inhalt eine Menge aus. Bisher ist ja noch nicht viel passiert aber ich lese gerne weiter und da der Stil sich recht flüssig liest macht das auch viel Spaß!
Olima:
Nö, du bist nicht die einzige ;D
Bis jetzt sind mir die Zusammenhänge zwischen den einzelnen Personen noch nicht klar, soll ja aber wohl so sein.
Der Anfang ist für mich sehr duster, besonders das Gemälde lässt mir die Haare hochstehen, wer klaut denn sowas.
Auf Simone Becks Vergangenheit bin ich gespannt, wer weiß wer da noch so auftaucht. Dagobert Kroll ist mir natürlich unsympatisch, aber wer schon Dagobert heißt.............. ;)
Eine kleine Unstimmigkeit habe ich aber auch gefunden. Auf Seite 41 findet Benedikt Engel ein Salbeibonbon in der Türablage seines Golf, ein paar Zeilen später parkt Herr Engel seinen Porsche ein...nennt mich pingelig, aber vielleicht hat Herr Engel auch zwei Autos, eins für die Bonbons und eins für............... ;D
Dank Maramis Tipp habe ich jetzt auch wieder den Überblick über die verschiedenen Personen.
:winken:
Olima
Miramis:
Hallo zusammen,
ein herzlicher Gruß in die Runde und natürlich willkommen, Herr Eckert! Ich freue mich sehr, dass diese Leserunde zustande gekommen ist - gerade zur rechten Zeit, denn nach etlichen Fantasy-Leserunden bin ich regelrecht ausgehungert nach einem standesgemäßen Krimi, und dass bei Horst Eckert auch die Politik immer mit im Spiel ist, macht seine Krimis umso reizvoller für mich.
Der Prolog ist schon mal vielversprechend; da haben also einiges schräge Vögel aus Transnistrien Deutschland ins Visier genommen. Die erste Überraschung ist schon mal, dass es dieses Transnistrien tatsächlich gibt, einschliesslich Tiraspol. Ich habe das noch nie gehört... :-[
Dafür zähle ich eins und eins zusammen und behaupte mal, dass die Truppe nirgendwo anders als in Düsseldorf aufschlagen wird. Da gibts sogar ein Fussballstadion. ;D
Die drei Zeitungsartikel zu Beginn des nächsten Kapitels scheinen im ersten Moment in keinerlei Zusammenhang zu stehen, aber sollte mich wundern, wenn nicht früher oder später Verknüpfungen zwischen den Berichten aufgedeckt werden.
Jan Reuter scheint diesmal unser Mann zu sein; er wird ziemlich ausführlich eingeführt. Aufstrebender Nachwuchskriminaler, auch schon im Führungsstab gewesen, private Probleme wie fast jeder erfolgreiche Kriminalbeamte (zumindest in Büchern ;)). Aber sympathisch bis jetzt.
Der Oberbürgermeister, der macht mir Spaß! ;D Der wird mit Sicherheit meine Lieblingsfigur, weil er so krass gezeichnet ist - und dennoch nicht unbedingt realitätsfern. Am besten finde ich die Szene gleich am Anfang, als er den Fortuna-Schal für die Aufsichtsratssitzung anzieht - einfach nur klasse! ;D Simone Beck ist auch eine interessante Figur, hat aber das Potential zum Bauernopfer. Wenn mal etwas schief läuft, sind es doch meistens Leute wie sie, die unter die Räder kommen *spekulier*.
So, und schon fangen die Verknüpfungen an: der Bilderraub, der von Jan Reuter aufgeklärt werden sollte, aber von seinem Bruder "rückabgewickelt" wird - das ist ein starkes Stück. Und Engel macht es sich leicht; lässt Reuter weiter ermitteln, um vor dem neuen Chef gut dazustehen und den Staatsanwalt auszuschmieren, steht aber nicht hinter ihm, falls etwas schiefgeht. Das könnt noch richtig Schwierigkeiten geben.
Mir gefällt der Einstieg jedenfalls richtig gut und ich bin schon gespannt, wie es weitergeht.
Viele liebe Grüße :winken:
Miramis
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