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Teil V - Dossiers (Seite 395 - 409)

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Miramis:
Hier könnt ihr eure Eindrücke zu Teil V Dossiers (Seite 395 - 409) posten und abschliessend über "Königsallee" diskutieren. Spoilermarkierung sind nicht vorgesehen.

Miramis:
In diesem Teil werden noch ein paar Fragen beantwortet, die im Raum stehen. Ich finde es immer sehr gut, wenn ein Krimi nicht zu abrupt endet, sondern der Leser auch nach der Auflösung des Falles noch ein wenig auf dem laufenden gehalten wird.

Jan Reuter macht also Schluss mit Katja, ohne dass die beiden jemals miteinander richtig gesprochen haben. Hoffentlich bereut er das nicht irgendwann. Kochs Witwe verschafft er das Geld aus dem Kunstraub - die Liste seiner Verbrechen wird immer länger. Und zum Schluss lässt er sich auch noch von Andermatt kaufen, mit Zustimmung des Kriminalchefs. Wah, was ist das nur für ein korrupter Haufen!

Bei Scholz sieht es dagegen nach Friede-Freude-Eierkuchen aus; er ist zwar noch nicht auf den Beinen, aber seine Exfrau hat wieder angebissen, und ich könnte mir vorstellen, dass sie zu ihm zurückkehrt. Und was seine dienstliche Degradierung betrifft, die scheint auch aufgehoben zu sein und er wird künftig mit Reuter zusammenarbeiten. Ha! Vielleicht entlarvt er ihn ja eines Tages...  ;D

Simone soll Geschäftsführerin beim HCC werden - eine praktische Marionette für Kroll und die Russen. Aber mittlerweile werden die Gerüchte immer lauter und Kroll hat keinen so leichten Stand mehr, trotz der gelungenen Präsentation. Wie heisst es so schön: Die Ratten verlassen das sinkende Schiff....  Simone tut recht daran, dass sie dem OB den Rücken kehrt. Ob sie nun ausgerechnet bei Lohmar in Mallorca Zuflucht suchen soll, bleibt dahingestellt. Mir hätte es mehr imponiert, wenn sie gekündigt hätte und sich einen neuen Job gesucht hätte. Ich hoffe ja, dass wir ihr in einem künftigen Krimi von Horst Eckert wieder begegnen (vielleicht als Teilhaberin eine Unternehmensberatung? Lohmar & Beck, klingt doch nicht schlecht, oder?  ;))

HoldenCaulfield:

--- Zitat von: Miramis am 24. September 2007, 20:57:06 ---In diesem Teil werden noch ein paar Fragen beantwortet, die im Raum stehen. Ich finde es immer sehr gut, wenn ein Krimi nicht zu abrupt endet, sondern der Leser auch nach der Auflösung des Falles noch ein wenig auf dem laufenden gehalten wird.
--- Ende Zitat ---

Stimmt das find ich auch nicht schlecht. Wobei es auch zum Buch passen muss. Und hier passt es einfach richtig gut.


--- Zitat von: Miramis am 24. September 2007, 20:57:06 ---Jan Reuter macht also Schluss mit Katja, ohne dass die beiden jemals miteinander richtig gesprochen haben. Hoffentlich bereut er das nicht irgendwann. Kochs Witwe verschafft er das Geld aus dem Kunstraub - die Liste seiner Verbrechen wird immer länger. Und zum Schluss lässt er sich auch noch von Andermatt kaufen, mit Zustimmung des Kriminalchefs. Wah, was ist das nur für ein korrupter Haufen!
--- Ende Zitat ---

Das Jan Schluss macht ohne mit Katja nochmal geredet zu haben passt irgendwie zu ihm und seine Handlungen im Roman. Irgendwie wundert mich bei ihm gar nix mehr. Das er sich kaufen lässt ist da irgendwie nur noch ein weiterer Schritt. Für mich hat er sich entgültig auf dieselbe Stufe gestellt wie Kroll und Co.


--- Zitat von: Miramis am 24. September 2007, 20:57:06 ---Bei Scholz sieht es dagegen nach Friede-Freude-Eierkuchen aus; er ist zwar noch nicht auf den Beinen, aber seine Exfrau hat wieder angebissen, und ich könnte mir vorstellen, dass sie zu ihm zurückkehrt. Und was seine dienstliche Degradierung betrifft, die scheint auch aufgehoben zu sein und er wird künftig mit Reuter zusammenarbeiten. Ha! Vielleicht entlarvt er ihn ja eines Tages...  ;D
--- Ende Zitat ---

Also so wie ich das verstanden habe wird Scholl wohl nie wieder einen Fall bearbeiten...


--- Zitat von: Miramis am 24. September 2007, 20:57:06 ---Simone soll Geschäftsführerin beim HCC werden - eine praktische Marionette für Kroll und die Russen. Aber mittlerweile werden die Gerüchte immer lauter und Kroll hat keinen so leichten Stand mehr, trotz der gelungenen Präsentation. Wie heisst es so schön: Die Ratten verlassen das sinkende Schiff....  Simone tut recht daran, dass sie dem OB den Rücken kehrt. Ob sie nun ausgerechnet bei Lohmar in Mallorca Zuflucht suchen soll, bleibt dahingestellt. Mir hätte es mehr imponiert, wenn sie gekündigt hätte und sich einen neuen Job gesucht hätte. Ich hoffe ja, dass wir ihr in einem künftigen Krimi von Horst Eckert wieder begegnen (vielleicht als Teilhaberin eine Unternehmensberatung? Lohmar & Beck, klingt doch nicht schlecht, oder?  ;))

--- Ende Zitat ---

Das Simone sich für Mallorca entschieden hat passt wie ich finde zu ihrer bisherigen Laufbahn. Letztendlich geht sie denke ich mal auch gerne den einfacheren Weg. Wenn sie die Insel dann Satt hat kommt sie ja vielleicht wieder. ^^

Alles in allem ein gelungener Abschluss für den Roman!

Miramis:
Noch ein Nachtrag:

Was ich total heftig fand, ist der Tod des Babys. Dass ausgerechnet der Kleine bei dem ganzen Drama ums Leben kam, fand ich eigentlich den schlimmsten Aspekt an der ganzen Geschichte. Er war wohl der einzig Unschuldige in der ganzen Reihe der Figuren.

@Holden: ja, Simone ist sich trotz allem selbst treu geblieben und sucht sich den für sie bequemsten und erfolgversprechendsten Weg aus. Sie ist letztendlich doch raffinierter, als ich sie zu Anfang eingeschätzt hatte.   ;)

HoldenCaulfield:
@Miramis
Stimmt der Tod des Babys war schon recht krass. Aber eigentlich hat das nur unterstrichen wie kaputt Julia eigentlich war. Sonst hätte sie ihr eigenes Kind nicht getötet. Und es unterstreicht auch ihre eigenen wohl teilweise schlimmen erfahrungen.

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