Dieser Teil fängt ja beinahe besinnlich an - mit einer Geburtstagsparty.
Sieh' mal einer an: Hiob hat Freunde! (Sogar welche, die über seine Aktivitäten Bescheid wissen.) Das hätte ich nicht vermutet. Auf mich wirkt er die meiste Zeit wie ein Psychopath, wer will so einen schon im Freundeskreis haben.
Du schreibst mir aus der Seele! Dass Hiob Freunde hat, hätte ich auch nicht vermutet. Süß finde ich die Szene, in der er auf den Lippenstift am Kinn aufmerksam gemacht wird.

Die Szene in der Bäckerei kennt in abgeschwächter Form wohl jeder. Hach, tut es gut, zu sehen, dass Hiob auf diese Art symbolisch all die Szenen gerächt hat, in denen wir mit gemütlich plauschenden Leuten zu tun hatten, als wie es eilig hatten und mit unfähigen Tierhaltern. Aber Hiob würde ich ja (um auf Tobias' Bemerkung aus dem Prognosticon 1 zu sprechen zu kommen) nicht einmal einen Stein anvertrauen

Im weiteren Verlauf liest sich der Abschnitt relativ lässig, es scheint bewusst ungrausames Vorgeplänkel für den kommenden Abschnitt zu sein, wenn "nur" ein Hund zu Tode kommt. Interessant dabei ist, dass es neben Prognosticons auch Manifetationen gibt, mit denen Hiob anders punkten kann. Die Spielregeln scheinen gut durchdacht zu sein mit einem Quantum Gerechtigkeit.
Die bayrische Familie ist mir eindeutig zu geschwätzig (ich verstehe die Sätze nur beim zweiten Lesen oder wenn ich sie laut ausspreche - und das kommt im Bus nicht so gut

) Die wirtschaftliche und politische Situation der Landbevölkerung am Ende des 1. Weltkriegs wird gut in Erinnerung gerufen.
Und dass ihm bei einer Zeitreise auch noch Ausflügler auf der Treppe entgegenkommen, die ihn fast aus dem Takt bringen, ist eine der netten kleinen eingestreuten Details, die ich an diesem Buch so mag.