Autor Thema: 03 - Prognosticon 2 (Seite 105 bis 152)  (Gelesen 1444 mal)

Offline nimue

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03 - Prognosticon 2 (Seite 105 bis 152)
« am: 19. Juni 2007, 20:22:04 »
Hier könnt Ihr zu Prognosticon 2 (Seite 105 bis 152)  schreiben.

Spoilermarkierungen sind aufgrund der Seitenbeschränkung nicht vorgesehen.
Wenn Du keinen Menschen töten kannst - gut; kannst Du kein Vieh und keine Vögel töten - noch besser; keine Fische und Insekten - noch besser. Bemüh Dich, soweit wie möglich zu kommen. Grüble nicht, was möglich ist und was nicht. Tu, was Du mit Deinen Kräften zustande bringst. Darauf kommt alles an. (Leo Tolstoi)

Offline Aeria

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Re: 03 - Prognosticon 2 (Seite 105 bis 152)
« Antwort #1 am: 23. Juni 2007, 15:55:43 »
Der Anfang dieses Abschnitts hat mich mächtig verwirrt. Die Seite 105 ist ein komplettes Rätsel, das ich noch nicht habe lösen können. Die ist wie ein Moderne-Kunst-Gemälde, nur Farben (in diesem Fall: Buchstaben) ohne klar erkennbares Muster (Handlung). Oder: Wie ein Schmierzettel, der dem Papierkorb entkommen ist  :P .

Ich bin mit diesem Teil fertig. Der elektrische Stuhl, ein dämonischer Virus, die Jagd nach dem Dämon - das war fast schon ein wenig zu abgefahren für meinen Geschmack. Ich war dann aber doch sehr neugierig, wie Hiob es schaffen würde, den Dämon zu erledigen, und habe den ganzen Abschnitt in einem Ruck gelesen. Die Lösung hat mir gut gefallen. Da zeigt sich mal wieder: Das Böse ist doch wirklich nicht das allerschlaueste  ;) .
Ganz begeistert war ich von der "gespaltenen Zunge" des infizierten Hiob. Diese Sätze musste ich mehrmals lesen, zum einen, weil sie beim ersten Mal nicht zu verstehen waren, zum anderen, weil sie einfach klasse fand!

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sillesoeren

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Re: 03 - Prognosticon 2 (Seite 105 bis 152)
« Antwort #2 am: 25. Juni 2007, 19:58:13 »
Der Anfang dieses Abschnitts hat mich mächtig verwirrt. Die Seite 105 ist ein komplettes Rätsel, das ich noch nicht habe lösen können. Die ist wie ein Moderne-Kunst-Gemälde, nur Farben (in diesem Fall: Buchstaben) ohne klar erkennbares Muster (Handlung). Oder: Wie ein Schmierzettel, der dem Papierkorb entkommen ist  :P .

Solche Stellen im Buch lösen bei mir eine Mischung aus Faszination und dem Wunsch, das Buch doch vielleicht verstehen zu können, aus. Genauso wüsste ich gerne, was mir der Autor mir den drei Bonus-Tracks sagen will.

Ganz begeistert war ich von der "gespaltenen Zunge" des infizierten Hiob. Diese Sätze musste ich mehrmals lesen, zum einen, weil sie beim ersten Mal nicht zu verstehen waren, zum anderen, weil sie einfach klasse fand!

Ja, das kann ich nur unterschreiben. Diese Sätze waren einfach klasse!

Die Geschichte mit dem elektrischen Stuhl ist wirklich zielich schräg, am Ende aber in sich schlüssig. Mir gefällt, wie pfiffig sich Hiob und der Doc dem miesen Otts entgegen stellen. Damit hätte er nicht gerechnet! Das ist für mich ohnehin ein beeindruckendes, wenn auch in seinem Ansatz noch nicht ganz verstandenes Phänomen in diesem Buch: Hiob wirkt auf langen Strecken wie ein normaler Mensch, dann wie ein trickreicher und ebenbürtiger Gegenspieler, dann aber auch eher hilflos und so, als kenne er die Regeln gar nicht in dem Spiel, das sogar seinen Namen trägt.  Warum ist ihm z.B. die Gefährlichkeit von Ingless nicht bewusst? Sonst hätte er ihn erst getötet und dann angesprochen... Naja, macht ihn menschlicher und in all dem Grauen sympathischer.

Habe ich mich jetzt eigentlich schon an die Brutalität gewöhnt, oder war der erste Leseabschnitt bislang mit deutlichem Vorsprung der krasseste?

Offline Aeria

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Re: 03 - Prognosticon 2 (Seite 105 bis 152)
« Antwort #3 am: 25. Juni 2007, 22:47:43 »
Die Geschichte mit dem elektrischen Stuhl ist wirklich zielich schräg, am Ende aber in sich schlüssig. Mir gefällt, wie pfiffig sich Hiob und der Doc dem miesen Otts entgegen stellen. Damit hätte er nicht gerechnet! Das ist für mich ohnehin ein beeindruckendes, wenn auch in seinem Ansatz noch nicht ganz verstandenes Phänomen in diesem Buch: Hiob wirkt auf langen Strecken wie ein normaler Mensch, dann wie ein trickreicher und ebenbürtiger Gegenspieler, dann aber auch eher hilflos und so, als kenne er die Regeln gar nicht in dem Spiel, das sogar seinen Namen trägt.

Ich empfinde Hiob manchmal als Psychopathen, manchmal als normalen Menschen (die Geburtstagsparty), seltener als Magier. Deshalb überraschen mich seine Handlungen und Tricks oft sehr. Die Sache mit dem Diktiergerät z. B. fand ich genial! Auch wenn man ihm das so gar nicht ansieht, Hiob ist doch ein schlaues Kerlchen.

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Offline illy

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Re: 03 - Prognosticon 2 (Seite 105 bis 152)
« Antwort #4 am: 26. Juni 2007, 17:30:16 »
Die gespaltene Zunge war klasse, da stimme ich mit meinen Vorschreibern überein,  allerdings hätte die Szene auch nicht länger sein dürfen, ich war bereits ganz stark versucht, es teilweise zu überlesen, weil mir dieses doppelt lesen zu anstrengend war.  :-[

eine Formulierung in diesem Kapitel ist mir etwas blöd aufgestoßen: ein... Geweihvogel von 4 Schritten Höhe (S. 125) Das klingt irgendwie wie ein missglückter Amerikanismus. Ansonsten bin ich eher fasziniert von der Wortwahl und auch den Wortneuschöpfungen wie "Elektrokutionskammer" (wunderbares Wort)

@Tobias: Ist an der Massai-Sprungtechnik zum Dämonenaustreiben eigentlich was dran?  :freu:
Solche Kleinigkeiten faszinieren mich immer wieder, wie Hiobs Magie völlig weltumspannend ist und sämtliche Kulturen vermengt.

Der Dämon war tatsächlich recht dämlich und Hiob hat die Sache ziemlich cool gemeistert, auch wenn ich zuerst nicht durchschaut hatte, was  er vor hatte. Bei Ingless hingegen hat er sich reichlich blöde angestellt, auch wenn er annähernd unsterblich ist, kann er sich doch denken, dass er sich ohne Gelaber vor dem Töten eine Menge Unannehmlichkeiten ersparen kann. Obwohl andererseits scheint es ja möglich zu sein, dass Ingless tatsächlich durch das Wunder der Unsterblichkeit geläutert ist. Er überlegt sich, ob er sich nicht vielleicht zur Ruhe setzen sollte (zwar mit dem Gedanken, dass es einen Nachfolger - Hiob- gibt, der nicht nur mordet sondern sehr schwer zu töten ist, aber immerhin....)

 :winken:
illy

Offline Loomis

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Re: 03 - Prognosticon 2 (Seite 105 bis 152)
« Antwort #5 am: 27. Juni 2007, 23:49:41 »
So, ich bin nun auch mit Teil 3 durch. Hat leider etwas länger gedauert, da ich zur Zeit viel um die Ohren hatte (allerdings coole Sachen: Rockfestival und Kino). Den Anfang dieses Kapitels fand ich sehr unverständlich und anstrengend. Auf Dauer würde mir das schon etwas die Lust am Lesen mindern. Aber später hat es mir gut gefallen. Die Idee, wie sie Dämotts ( ;)) zur Strecke bringen fand ich auch cool.  :lesen:

Offline Tobias O. Meißner

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Re: 03 - Prognosticon 2 (Seite 105 bis 152)
« Antwort #6 am: 29. Juni 2007, 19:08:45 »
@Illy: Ja, das mit den Massai stimmt. (Achtung: kleiner, aber nichts kaputtmachender Spoiler:  Auch König Munsa von den Mangbattu Niam-Niam von S. 178 ff.  ist - man mag es kaum glauben  - tatsächlich eine historische Persönlichkeit...) 
teilweise gebildet: Tobias

Offline Bianca

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Re: 03 - Prognosticon 2 (Seite 105 bis 152)
« Antwort #7 am: 01. Juli 2007, 12:28:19 »
Hallo,

hier war es wieder richtig temporeich  8).

Die gespaltene Zunge war witzig, aber länger hätte ich das nicht ausgehalten. Ich gehöre zu der Kategorie "Schnellleser" und solche Sätze wirken auf mich eher schlauchend.

Zitat von: Aeria
Ich empfinde Hiob manchmal als Psychopathen, manchmal als normalen Menschen (die Geburtstagsparty), seltener als Magier. Deshalb überraschen mich seine Handlungen und Tricks oft sehr. Die Sache mit dem Diktiergerät z. B. fand ich genial! Auch wenn man ihm das so gar nicht ansieht, Hiob ist doch ein schlaues Kerlchen.

Stimmt, er bzw. seine Handlungen sind nicht abschätzbar.

Die Massai-Sprungtechnik war witzig zu lesen  :D - und dann auch noch so hilfreich  ;).

Mir hat übrigens in diesem Teil der philippinische Pathologe am besten gefallen  8). Ich finde es klasse, wie er Hiob hilfreich zur Seite steht und sich dabei von keiner noch so seltsamen Begebenheit aus der Ruhe bringen läßt.

Liebe Grüße
Bianca
Liebe Grüße,

Bianca

sillesoeren

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Re: 03 - Prognosticon 2 (Seite 105 bis 152)
« Antwort #8 am: 01. Juli 2007, 18:23:53 »
Mir hat übrigens in diesem Teil der philippinische Pathologe am besten gefallen  8). Ich finde es klasse, wie er Hiob hilfreich zur Seite steht und sich dabei von keiner noch so seltsamen Begebenheit aus der Ruhe bringen läßt.

Ja, solche Gelassenheit beeindruckt mich auch! Gut, dass du es erwähnst.