Na, ganz so ruhig finde ich diesen Abschnitt nun nicht - wie Flor meinte.
Falko hat Marie erkannt, das ist bereits schon ganz schön brenzlich für sie geworden.
Um so schlimmer, das Michi seine neuen "Freunde" ausgerechnet bei von Losen gefunden hat.
Wobei ich ja sehr der Meinung bin, das von Losen bzw. Falko das absichtlich so eingefädelt haben
könnte um Marie noch besser in "Abschussposition" zu bringen.
Denn ich denke mal so schnell gibt ein Falko von Hittenheim nicht auf, wie man ja auch im Zelt des
Kaisers nachspüren kann.
Zu schade, das Marie ihr Messer nicht gleich ein bischen herzhafter benutzt hat.

In diesem Abschnitt lernen wir auch das alltägliche Miteinander in solch einem Heereszug besser kennen.
Zum Glück ist das ja für Marie nicht alles so unbekannt.
Doch verplappert sie sich beinahe, als ihr die entscheidenen Worte über Hulda und den Kräutertrank beinahe
falsch heraus sprudeln.
Den Ausdruck:
in seiner erborgten Wichtigkeit ,fand ich echt gut.

(Seite 279)
Mit der Wette am Rande der Ritterspiele, war Marie für meine Begriffe recht leichtsinnig.
Aber gerade das machte die Geschichte ja auch wieder spannend.
Man hat manchmal das Gefühl, das die schwarze Eva nicht nur viel weiß sondern oftmals schon den Ausgang der
Dinge vorhersehen kann.
Das Marie Timo gefunden hat, hat mich doch dann sehr gefreut.
Zumindest weiß sie jetzt noch ein bischen mehr.
Ob Michel wohl noch lange auf Burg Falkenhain bleiben wird?
Ich denke nicht, denn auch da bahnt sich politisch einiges an.
Hoffentlich verläßt er nicht gerade ein paar Stunden zu früh die Burg und verpasst Marie wohl auch noch.

Anderer seits bin ich Pragnatikerin.
Ich sehe mir also das Buch an und stelle fest, das wir gerade einmal die Hälfte der Geschichte hinter uns haben.
Meine Güte, da wird wohl noch so einiges passieren.

Die Namen Hinz und Kunz für die beiden Ochsen fand ich sowas von klasse.....

Hat sich auf Seite 300 ein kleiner Fehler eingeschlichen oder bin ich verkehrt?
Das steht:
"Beiden war jedoch der Erfolg vergönnt. Während ihre Gegner aus den Sätteln kippten, verließen sie unversehrt das Getümmel"Dann ist es doch das Gegenteil von gegönnt? Ist vergönnt nicht das Gegenteil? Glaube ich bin falsch, oder?

Na, ich bin schon sehr gespannt wie es weiter geht.
Ich sehe auch gerade das eine von euch auch gerade etwas geschrieben hat.
Das muss ich jetzt erst einmal ganz neugierig lesen.
Grüssle
Marion