Hallo zusammen,
auch der dritte Abschnitt begeistert duch Spannung.
Während Michel mit seinen neuen Freunden in der Höhle haust, zieht erneut Gefahr auf,
welche er zu meistern vermag.
Dann der kräftezehrende Aufbruch mitten durch den schweren Winter, gelangen sie zur
Burg, wo sie erst einmal um Einlass betteln müsse,
Ich finde es sehr gut beschrieben, wie Michel immer wieder mit bekannten "Gefühlen" aus der
Vergangenheit konfrontiert wird, die dann bei der Auspeitschung ihren momentanen Höhepunkt
erreichen.
Super, und gar nicht so unplausiebel fand ich auch den Austausch zwischen Marie und Michel
während der Geburt ihrer kleinen Tochter. Schön beschrieben ohne lange darau herum zu reiten.
Bei der Szene als Michel mit dem Bären kämpfte, hatte ich die Bilder so unglaublich plastisch vor Augen.
Das Marie im Turm von den neuen Burgherren fast ausgehungert wird und die Umstände unter denen
sie zu ihrer Freundin Hiltrud fliehen muss, geht schon unter die Haut.
Als sie dann endlich vor Hiltruds Türe stand und diese geöffnet wurde, hatte ich schon ein wenig mit
den Tränen zu kämpfen.
"
Sie hatte sich noch nie kampflos in ihr Schiksal gefügt, wie es so viele andere Frauen taten, und würde ich
auch diesmal nicht aufgeben." .... Da ist sie wieder, unsere Marie.
Graf Sokolny scheint nicht nur ein gerechter, sondern auch ein sehr aufmerksamer Beobachter zu sein.
Er erkennt etwas in Michel, kann es aber noch nicht richtig zuordnen.
Aber seine Gastfreundschaftlichkeit wird ja dann auch noch belohnt.
Ich ahne aber schon "böses", wenn Michel noch länger auf der Burg bleiben wird, denn Janka hat bereits
ein sehnliches Auge auf ihn geworfen.
@Gheron, der große Bärenhund, das müsste doch die heutige Rasse "Ihrischer Wolfshund" sein, oder?
Auch bei dem Begriff "Fidibus" musste ich auch erst kurz überlegen, doch wie schon zuvor werden solche
Ausdrücke immer fast auf dem Fuss erklärt.
Heute habe ich wahrlich das Gefühl mit dem Lesen nicht mehr aufhören zu können.
Grüssle
Marion
