Hallo liebe Mitleser!
Nun bin ich auch mit den ersten 65 Seiten durch.
Eigentlich war ich erstaunt, dass in der "Zwischenzeit" von der Wanderhure zur Kastellanin schon 10 Jahre vergangen waren. Marie war im ersten Teil für mich immer eine sehr positiv besetzte Figur. Dieses Gefühl hatte ich auch sofort in diesem Buch wieder. Schade, dass es noch keine Kinder gab. Mit 33 Jahren ist sie ja zu der damaligen Zeit in einem Alter, in dem die biologische Uhr lauter tickt. Wenn ich aber vom Klappentext ausgehe, sollte da ja noch etwas passieren.

(besser gesagt passiert sein)
Michel wird es sicher nicht leicht haben. Er wird als Wirtbursche bezeichnet, ich habe mir hier noch die freundlichste Bezeichnung gesucht, weil ich ihn mag. Seine Reaktion als er den Wein ausschenkte fand ich allerdings klasse. Ein Wirt verkauft den Wein natürlich. Aber in dem schlechten Verhältnis insbesondere zu Falko von Hettenheim und den ihm nahestehenden Ritter liegt für die nächsten Kapitel sicher noch viel Zündstoff.
Schön zu lesen, das es auch Hiltrud und ihrer Familie so gut geht und sie noch regen Kontakt mit ihrer Weggefährtin und Freundin Marie
unterhält.
Hier hat mir die Antwort an die Tochter sehr gut gefallen :"Nun wir sind von Markt zu Markt gezogen und haben dort unsere Waren feilgeboten."
Clever gemacht, da nicht gelogen. Sie scheint eine tolle Mutter zu sein.
Ja, das war wirklich die beste aller Antworten.
Gestern habe ich gelacht, als eine Bekannte mir erzählte, ihr neues Pferd hieße Franziska,

, aber Häschen toppt alles. Herrlich. Da ich auch nicht reiten kann und vor Pferden mordsmäßigen Respekt habe, da die so groß sind, ist mir Marie's nicht-reiten-können sehr sympathisch. Aber das hat mir auch schon in der Wanderhure gefallen, die Protagonisten sind nicht sie Superhelden. Sie haben auch ihre Schwächen.
Falko ist wirklich ein Antiheld. So war es wohl auch geplant. Ich wüsste nicht, was mir an ihm sympatisch sein sollte. Ich hätte nichts dagegen, wenn er auf den nächsten Seiten vom Gaul stürzen und sich einen Splitterbruch im Oberschenkel zuziehen würde. So müsste er im Hinterland bleiben und könnte keine Ränke schmieden. Die erwarte ich nämlich von ihm.
Eine Frage habe ich aber noch: Ist Würzwein so etwas wie Glühwein?
Nun schnell noch ein paar Seiten lesen, ich habe schließlich Nachholebedarf.
