Autor Thema: Viola Alvarez - Die Nebel des Morgens (Anfang bis Seite 78)  (Gelesen 4950 mal)

Offline sandhofer

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Re: Viola Alvarez - Die Nebel des Morgens (Anfang bis Seite 78)
« Antwort #30 am: 02. April 2007, 19:04:34 »
Hallo!

Lesen sollte ja immer noch Spaß machen

*seufz* Ja. Und das Organsieren von Leserunden auch ...  ;)

vermutlich bekomme ich jetzt wieder  "Ärger"

Wenn Du damit meinst, dass wir Dich bis auf weiteres bei den Leserunden-Anmeldungen nur als "unsichere Teilnehmerin" betrachten können: ja.

Grüsse

Sandhofer

Offline Viola Alvarez

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Lesehemmung
« Antwort #31 am: 03. April 2007, 09:40:48 »
Ich kann gut verstehen, dass es schwer ist, sich auf die Einschübe einzulassen.

Viele LeserInnen haben mir gesagt oder geschrieben, dass sich die ersten drei Erinnerungen wie ein Hindernis-Parcours angefühlt haben, dass sie sie später aber immer besser verstehen konnten und dass sie dann zur Freude - nicht zum Leseleid beigetragen haben.

Es tut mir Leid, wenn einige das Gefühl haben, es baut sich keine Stimmung auf, das ist natürlich das Wichtigste an einem Buch und ich hätte vermutlich auch keine Lust, dann weiterzumachen.

Meine persönliche Vorgehensweise ist es, jedem Buch bis zur Seite 100 eine Chance zu geben - danach entscheide ich. Wenn mich keine Frage weiter beschäftigt, keine Figur interessiert, dann fort damit.

In diesem Sinne,

Viola Alvarez

Offline Seychella

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Re: Lesehemmung
« Antwort #32 am: 03. April 2007, 20:49:51 »
Meine pers?nliche Vorgehensweise ist es, jedem Buch bis zur Seite 100 eine Chance zu geben - danach entscheide ich. Wenn mich keine Frage weiter besch?ftigt, keine Figur interessiert, dann fort damit.

Das mache ich auch so, da muss irgend etwas dran sein. Manchmal mache ich zwar Ausnahmen und kämpfe mich weiter - aber meistens umsonst. Es gab bei mir nur ein Buch, bei dem sich das Durchhalten wenigstens etwas gelohnt hat.

Bei diesem Buch gibt es das Problem aber nicht, irgendwie hat es mich gleich gefesselt. Der etwas distanzierte Schreibstil ist zwar schon anders, aber für mich persönlich passt das zum Aufbau der Geschichte. Wenn ich schlimme Ereignisse erlebt hätte und mich entschieden hätte, über diese zu berichten - da wäre es für mich recht normal, die Dinge mit etwas Abstand zu erzählen. Oder es zumindest versuchen. Durch das Erzählen werden die Ereignisse ja wieder lebendiger, man wird wieder verletzlicher - und auf diese Weise bleibt das Risiko, sich selbst zu "verletzen", eben möglichst gering. Außerdem ist es auch möglich, dass man diesen Abstand benötigt um die ganze Geschichte erzählen zu können.

Offline Weratundrina

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Re: Viola Alvarez - Die Nebel des Morgens (Anfang bis Seite 78)
« Antwort #33 am: 03. April 2007, 22:02:26 »
Vermutlich erwarte ich einfach andere Dinge von einem historischen Roman.

Natürlich auch keinen Kitsch und eine zu blumige Sprache, aber doch etwas mehr Atmosphäre;  so liest es sich einfach wie ein nüchterner Bericht.  :-\

Ich habe für die 60 Seiten, die ich gelesen habe eine Woche gebraucht. Ich denke, die Tatsache allein sagt aus, dass es einfach nicht "meins" ist, normalerweise gehöre ich eher zu den Buchverschlingern, gerade bei historischen Romanen (wie Rebecca Gable oder Vermeulen) plane ich selten mehr als zwei oder drei Tage pro Buch ein.

Der Funke ist einfach nicht übergesprungen.

Dass ich weiterhin als  "unsicherer Teilnehmer" aufgeführt werde, stört mich nicht weiter - hier waren oft genug die Unsicheren die aktiveren Teilnehmer an Leserunden.  :P So what...
Greetz,
Weratundrina

...alll I ever wanted, all I ever needed - is here in my arms... DM

Offline Seychella

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Re: Viola Alvarez - Die Nebel des Morgens (Anfang bis Seite 78)
« Antwort #34 am: 04. April 2007, 05:43:24 »
Vermutlich erwarte ich einfach andere Dinge von einem historischen Roman.

Natürlich auch keinen Kitsch und eine zu blumige Sprache, aber doch etwas mehr Atmosphäre;  so liest es sich einfach wie ein nüchterner Bericht.  :-\

Für mich hat der Roman Atmosphäre, aber das liegt im Auge des Betrachters - jeder empfindet das ja anders.
Vielleicht fesselt dich die Geschichte bei einem zweiten Versuch ja mehr, manchmal erwischt man einfach die falsche Zeit für ein Buch.

Dass ich weiterhin als  "unsicherer Teilnehmer" aufgeführt werde, stört mich nicht weiter - hier waren oft genug die Unsicheren die aktiveren Teilnehmer an Leserunden.  :P So what...

Aha. Da sag ich jetzt erstmal nichts zu. So früh am morgen möchte ich die Götter noch nicht amüsieren.  ::)

Offline Kara

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Re: Viola Alvarez - Die Nebel des Morgens (Anfang bis Seite 78)
« Antwort #35 am: 04. April 2007, 12:39:38 »
Und wenn es doch die Götter sind, die dich dazu anlassen sie zu amüsieren? Du weißt doch, den Göttern wird manchmal langweilig und dann beginnen sie mit uns zu spielen.

Zu der Atmosphäre: Ich musste mich auch erst an die Erzählerform gewöhnen, denn bei den Büchern, die ich bis dato gelesen habe, war es meist eine fremde Person, die die Geschichte erzählt hat. Trotzdem finde ich, dass das Buch eine ganz eigene Athmosphäre hat. Allein durch die vielen Anspielungen am Anfang und die Erklärungen, wird man langsam an alles herangeführt. Auch wenn man nicht in die nordische Mythologie eingeweiht ist, versteht man das Buch.  Ich persönlich kann für mich sagen, dass mich die Art des Buches gefangen hat und ich mich ärgere, im Moment so wenig Zeit zum Lesen habe. Denn ansonsten hätte ich es schon durchgelesen.
Rettet die Erde, sie ist der einzige Planet mit Schokolade

Offline Viola Alvarez

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Vorwärts gelesen...
« Antwort #36 am: 05. April 2007, 09:54:11 »
...und rückwärts verstanden. Das ist mir bei meinen Büchern oft gerade da wichtig, wo es vielleicht auf Kosten der Lesegeschwindigkeit geht.
Ich bin gespannt auf die abschließenden Beurteilungen von Bryndt "Nüchternheit". ;)

Viola Alvarez

Offline Kathrin

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Re: Viola Alvarez - Die Nebel des Morgens (Anfang bis Seite 78)
« Antwort #37 am: 07. April 2007, 19:04:27 »
so, ich bin unverletzt aus dem Urlaub zurück und finde es schon interessant, dass so viele einem Buch bis Seite 100 eine Chance geben und wenn es dann nicht passt weglegen. So geht's mir auch. Sich zu einem Buch zwingen bringt nichts, auch wenn ich versuche zumindest bei LR-Büchern noch ein wenig länger dran zu bleiben. Nur leider steigere ich mich dann gerne in meine negative Meinung zu dem entsprechend Buch hinein und dann kann ich ganz schön knatschig werden  ;D
Letztlich heißt zur Seite legen heißt ja nicht, dass man das Buch nie wieder in die Hand nimmt. Wie Seychella denke ich auch, dass die Zeit einfach reif sein muss für ein Buch, was natürlich total gegen meine LR-Planung spricht, aber gut, so bin ich halt  ::). Ich hab erst neulich ein Buch zum vierten oder fünften Mal angefangen und auf einmal gings an mich und ich habs in wenigen Tagen durch gehabt und war ziemlich von den Socken, dass ich es so gut fand.

Vielleicht klappt es ja irgendwann nochmal Weratundrina mit Dir und dem Buch.

lg
kathrin