Autor Thema: Die Legenden des Abendsterns - Forlane, Passacaglia, Menuett (bis S. 185)  (Gelesen 4549 mal)

Offline nimue

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Hier könnt Ihr zu den den Kapiteln Forlane, Passacaglia, Menuett (bis Seite 185) schreiben.

Spoilermarkierungen sind aufgrund der Seitenbeschränkung nicht vorgesehen.
Wenn Du keinen Menschen töten kannst - gut; kannst Du kein Vieh und keine Vögel töten - noch besser; keine Fische und Insekten - noch besser. Bemüh Dich, soweit wie möglich zu kommen. Grüble nicht, was möglich ist und was nicht. Tu, was Du mit Deinen Kräften zustande bringst. Darauf kommt alles an. (Leo Tolstoi)

Offline Heimfinderin

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Hallo zusammen,

Ich habe die Forlane gestern beendet. Margarete und ihre Nichte Rebecca bringen ja ein bisschen Unordnung in Wraithe  Hall. Was ist denn Rebecca für eine?! Verwöhnt und ganz schön gerissen, verführerisch und im nächsten Moment wieder naiv und kindisch (dieses Spiel erinnerte mich stark an Kindergeburtstag)  und verletzlich. Und im nächsten Moment eine fluchende Furie, die dann am Ende Christopher aufs Kreuz legt. Hilfe!!! Wenn sie sich jedes Mal auf diese Weise an die Männer ranmacht, wird das aber auf die Dauer anstrengend.  ;D Mal gespannt, was sie noch für eine Rolle spielt. 

Duncans Anstrengung beim Lesen des Briefes hab ich gespürt. Hab ich schon mal geschrieben, dass auch die Emotionen der Personen gut spürbar sind? Wenn nicht tut ich es hiermit.  :)  Das finde ich nämlich immer gut, wenn man die Personen auch "fühlt".

Dieser Text ist ja sehr rätselhaft. Ich mag ja solche Rätsel. Allerdings hab ich es bestimmt drei oder viermal gelesen und bin so schlau wie vorher. Eine kurze Ahnung wie Duncan hatte ich leider nicht (oder besser glücklicherweise nicht  :o ). . .Die Kirche scheint logisch. Dann ist Belebe was ohne Atem ist vielleicht ein Toter in der Gruft. Die Pforten die man verschließt indem man sie öffnet? Hmm . .  oder drei für dich, vier mit mir? Noch rätselhafter. Mal gespannt, wie und ob sich das noch auflöst.

Auf Seite 133 war ich dann aber doch mal irritiert. Unmittelbar nach seinem Erlebnis in seiner Kammer schlenderte Duncan die Straßen entlang? Schlendern ist bei mir doch eher sehr entspannt und fröhlich. Und das nach dem grausigen Erlebnis? Da könnte ich nicht mehr schlendern.  :o  ;D

Und wieder kommen neue Personen ins Spiel, wenn auch nur kurz. Das Wesen in der Kutsche erscheint fast magisch (ziemlicher Kontrast zu Rebecca …). Was bedeutet der italienische Satz? Hat er eine besondere Bedeutung?

Jetzt wird es wieder unheimlich in einer Kirche. Es ist schon seltsam. Obwohl Kirchen ja für die Gläubigen ein Schutz sind, sind sie auf der anderen Seite auch immer wieder Orte des Grauens.

So, endlich habe ich heute Abend Zeit noch etwas weiter zu lesen. Muss doch wissen, wer die dunkle Gestalt in der Kirche ist...

Liebe Grüße
Heimfinderin

Offline Ascan von Bargen

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Und schon geht es hier nahtlos weiter!

Was ist denn Rebecca für eine?!
Willst du das wirklich wissen?  ;D Rebecca ... tja ... sie ist ... sagen wir mal: "launisch". Sie ist ein schwieriger Mensch, manchmal eher kindisch, dann eher wieder kapriziöse junge Dame. (Vermutlich im Sternzeichen "Jungfrau" geboren. Und bedauerlicherweise überdurchschnittlich gut aussehend, soweit das die Forschung belegen kann.) ;)

Hab ich schon mal geschrieben, dass auch die Emotionen der Personen gut spürbar sind? Wenn nicht tut ich es hiermit.  :)  Das finde ich nämlich immer gut, wenn man die Personen auch "fühlt".
Ich bin mir nicht sicher, ob du das so schon mal erwähnt hattest. Aber das ist mir natürlich absolut wichtig, dass es auch so "rüberkommt". Ein Walsingham fühlt sich anders, als ein Christopher. Und natürlich sollte er sich dementsprechend auch für den Leser / die Leserin ganz anders "anfühlen". Super, wenn du das so nachempfinden kannst!

Dieser Text ist ja sehr rätselhaft. Ich mag ja solche Rätsel. Allerdings hab ich es bestimmt drei oder viermal gelesen und bin so schlau wie vorher. [...] Mal gespannt, wie und ob sich das noch auflöst.
Naja ... sagen wir's mal so: Solche Rätsel aufzuwerfen und sie dann später NICHT aufzulösen ... oh-oh ... ich weiß nicht, ob mir das irgendjemand jemals verzeihen würde! *Lach!*

Was das "Schlendern" angeht: Es sollte eigentlich heißen, dass er sich jetzt mal dringend die Beine vertreten wollte. Noch länger in der Kammer wäre ja nicht auszuhalten gewesen. ;o)))

Und wieder kommen neue Personen ins Spiel, wenn auch nur kurz. Das Wesen in der Kutsche erscheint fast magisch (ziemlicher Kontrast zu Rebecca …). Was bedeutet der italienische Satz? Hat er eine besondere Bedeutung?
Der italienische Satz? (Da sind doch drei italienische Sätze, wenn ich mich nicht irre ...)
Ja, sind denn die nicht im Anhang übersetzt? -- Hmm ... dann musst du wohl mal mit dem Buch in die nächste Pizzeria spazieren und den Chef fragen, was-

Na gut, na gut ... ich übersetze:

 "Testa di cazzo" ist ein witziger Ausdruck, der wörtlich übersetzt soviel wie, Pardon, "Schwanzkopf" bedeutet. Es wird allerdings eher wie das deutsche, erneut Pardon, "Arschloch" verwendet. (Leah, du schreibst fleißig mit, ne?) Das Wort ist also an und für sich lustig, aber nur solange du es niemals ernsthaft verwendest! Denn danach kann ich nicht direkt dafür garantieren, dass deine Gesundheit weiterhin ... nun ja, lassen wir das ...

"Ma guarda che cretino!" = "Jetzt schau dir diesen Idioten an!" / "Jetzt schau sich einer diesen Idioten an!"

"Porca Madonna ..." Das ist, wie man schon erahnen kann, ein religiös gefärbter Fluch, wie er im südlichen (katholischen) Europa eher mal gerne zu finden ist. Ein Doppelfluch eigentlich gegen die Madonna und die Mutter des Beschimpften. Wörtlich übersetzt:
"Schweinemadonna und diese Hure von Mutter, die dich geboren/groß gezogen hat!"

Nicht ausgesprochen davor muss man sich natürlich immer noch, (Achtung Leah - ich diktiere), ein kleines "Verflucht sei die..." denken. Im normalen Sprachgebrauch werden gewisse "Fluch-Formeln" ja gerne mal abgekürzt, wie z.B. "Du kannst mich mal ..."
Jeder weiß, wie der berühmte Spruch des Herrn Götz von Berlichingen weitergeht, daher kürzt man's einfach mal ab. So funktioniert das auch in anderen Sprachen.

Dieses Kapitel scheint ja für "Maledictologen" [Schimpfwortforscher] recht interessant zu sein. (Maledictio = Schmähung, Fluch, Verwünschung bzw. sexuelle Praktik der "Verbalerotik" > "dirty talk")

Jetzt wird es wieder unheimlich in einer Kirche. Es ist schon seltsam. Obwohl Kirchen ja für die Gläubigen ein Schutz sind, sind sie auf der anderen Seite auch immer wieder Orte des Grauens.

So, endlich habe ich heute Abend Zeit noch etwas weiter zu lesen. Muss doch wissen, wer die dunkle Gestalt in der Kirche ist...

Ich hoffe, ich konnte dir wieder gut weiterhelfen!

Bin gespannt, was du über die dunkle Gestalt sagen wirst ...! *Smile!*

Viele Grüße!
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Offline Leah B. Natan

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Also Ascan, du willst mich wohl aergern, hm?   ;D Es ist ja nicht so dass ich alle Schimpfwoerter begeistert aufschreibe, das tue ich ausschliesslich mit netten neuen Begriffen - nicht nur Faekalsprache - die mir auf irgendeine Weise interessant vorkommen und die ich noch nicht kannte. Oder die ich kannte, aber die mir im Eifer des Gefechts nicht immer einfallen.

However, schoen brav sein. Sonst muessen wir mal vor die Tuer gehen :D
« Letzte Änderung: 20. März 2007, 08:33:47 von Leah B. Natan »
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Offline Heimfinderin

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Mein Dank geht an DIKBA für die Informationen und den aufschlussreichen Sprachunterricht und danke, dass ich nicht in die Pizzeria meines Vertrauens gehen musste, ich wäre ungern ein letztes Mal dort gewesen. Ihr Angebot, mir eine Kirche zu bauen, muss ich dagegen leider ablehnen...  ;D

Dieser Text ist ja sehr rätselhaft. Ich mag ja solche Rätsel. Allerdings hab ich es bestimmt drei oder viermal gelesen und bin so schlau wie vorher. [...] Mal gespannt, wie und ob sich das noch auflöst.
Naja ... sagen wir's mal so: Solche Rätsel aufzuwerfen und sie dann später NICHT aufzulösen ... oh-oh ... ich weiß nicht, ob mir das irgendjemand jemals verzeihen würde! *Lach!*

Ich nicht  ;D

Ich habe Passacaglia beendet. Der erste Satz ließ mich gleich Übles ahnen. Schauplatz Friedhof...der faulige Geruch stieg mir gleich in die Nase. Da du ja so toll bildlich beschreibst steigerte sich kurzzeitig mein Lesetempo mal wieder. So genau wollte ich dem Coroner nicht über die Schulter gucken.  :o Gut dass er den Toten bald wieder wegpacken ließ. Hat leider auch nicht mehr geholfen. Was für ein Tod für den Coroner! Und dann dieser Kontrast: das kleine süße Mädchen! Unheimlich...

Aha, die dunkle Gestalt ist gar kein unheimliches Wesen. Da hast du uns mal ausgetrickst  ;) Der Marquis Nevers ist also wieder aufgetaucht. An ihn habe ich gar nicht mehr gedacht. Aber stimmt, auf Duncans Liste war er ja nur vermisst und nicht tot. Und jetzt gehts auch schon ans rätseln. Ich liebe solche Rätselauflösungen. Ist es eigentlich schwierig, ein Rätsel, von dem du ja als Autor die Lösung weißt, so aufzubauen,  dass du nicht zu viel oder zu wenig verrätst und es dabei für den Leser spannend bleibt.  Ich habe mir die Frage schon öfter gestellt, denn wenn man selbst die Lösung weiß ist man ja mit Wissen vorbelastet und kann nicht mehr ahnungslos darangehen, wenn du weißt was ich meine.

Übrigens scheint es dir Spaß zu machen, "Sachen" an Decken "schweben" zu lassen  ;)
Ich bin dann auch ziemlich erschrocken, als die Lanze plötzlich geflogen kam. So wie ein plötzlicher Schreckmoment im Film, wenn z. B. plötzlich was ins Bild kommt und man vor Schreck zusammenzuckt. Ich war noch voll konzentriert (oder eingelullt  ;) ) wegen der Rätselei und nicht darauf gefasst. Aber das hast du ja bestimmt so gewollt. Und dann verschwinden die auch noch im Boden. Oh je, wo werden sie da landen?

Auf der anderen Seite der Opernbesuch. War mir klar, dass man in der Geschichte nicht entspannt die Oper besuchen kann. Ambrose ist ja sowieso schon ziemlich fertig. Hoffentlich vertraut er sich seinem Sohn bald an, nicht dass ihm vorher noch was zustößt.
Kastrate! Gab's das wirklich? Ich befürchte es fast!
Klasse Erkenntnis von Rebecca, dass man doch Frauen das Singen auf der Bühne erlauben sollte.  Ihre emanziperte Seite?  ;D
Und was ist denn mit Christopher los? Der genießt das Leben ja wirklich nach allen Seiten. ;D

So, ein bisschen will ich heute noch lesen...
Liebe Grüße
Heimfinderin

Offline Ascan von Bargen

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Forlane ... Passacaglia und Menuett ... du rast ja förmlich durch das Buch! Respekt!

Bevor ich mir das jetzt aber alles zur Brust nehme, muss ich mal eben Leah was verraten:
However, schoen brav sein.
Was' n das jetzt wieder für 'ne abgedrehte Idee? Brav? Ascan von Bargen - brav?

Sonst muessen wir mal vor die Tuer gehen :D
Und ich weiß gar nicht mal so genau, ob die Tür das gut finden würde ... ;D

Was für ein Tod für den Coroner! Und dann dieser Kontrast: das kleine süße Mädchen! Unheimlich...
Und wie unangenehm erst für die Zuschauer ...!

Der Marquis Nevers ist also wieder aufgetaucht.
Oh-oh ... *flüstereiligwaszu* "Der Marquis de Nevers!"
Da ist der gute Mann ziemlich eigen ...!

Und jetzt gehts auch schon ans rätseln. Ich liebe solche Rätselauflösungen. Ist es eigentlich schwierig, ein Rätsel, von dem du ja als Autor die Lösung weißt, so aufzubauen,  dass du nicht zu viel oder zu wenig verrätst und es dabei für den Leser spannend bleibt.  Ich habe mir die Frage schon öfter gestellt, denn wenn man selbst die Lösung weiß ist man ja mit Wissen vorbelastet und kann nicht mehr ahnungslos darangehen, wenn du weißt was ich meine.
Nein, es ist total bekloppt, sich auf solche Rätsel einzulassen, um ehrlich zu sein. Denn ich kann ja mal niemanden fragen, was das denn da bedeuten soll. Lösungsheft oder so gibt es ja nicht.

Es ist nämlich so, dass mir auch der Brief quasi spontan "diktiert" worden ist. Ich habe da so eine merkwürdige Arbeitsauffassung - ich glaube nämlich, dass ein Buch oder ein Musikstück, oder was auch immer im GEIST schon existent ist. Es ist schon komplett fertig und man muss es quasi nur noch in die Realität "downloaden". Also schreibe ich einfach und plötzlich liest Duncan diesen Brief. Toll. Und ich sitze da und denke: "Ach? Und was soll das jetzt wieder bedeuten, hä?!"

Was ich sagen will: Ich kenne die Lösung am Anfang ja auch nicht. Aber ... "die da oben", die kennen sie schon. Ich lass die dann immer machen. Passt schon. -- Dann, irgendwann, kenne ich natürlich die Lösung und verpacke sie auf eine gewisse dramaturgische Weise, damit der Leser mit klopfendem Herzen der Spur der kleinen Häppchen folgt, die ich für ihn ausstreue ...  ;)

Ich bin dann auch ziemlich erschrocken, als die Lanze plötzlich geflogen kam. So wie ein plötzlicher Schreckmoment im Film, wenn z. B. plötzlich was ins Bild kommt und man vor Schreck zusammenzuckt.
Jippieh! Genauso sollte es sein! Schön, dass das bei dir schon mal funktioniert hat! (Kein Witz! Man will ja hier und da eine Wirkung erzielen - das ist wirklich großartig, dass es hingehauen hat!)

Und dann verschwinden die auch noch im Boden. Oh je, wo werden sie da landen?
Verdammte Cliffhanger ... die rauben einem noch den letzten Nerv ...!  :D

Auf der anderen Seite der Opernbesuch. War mir klar, dass man in der Geschichte nicht entspannt die Oper besuchen kann. Ambrose ist ja sowieso schon ziemlich fertig. Hoffentlich vertraut er sich seinem Sohn bald an, nicht dass ihm vorher noch was zustößt.
Kastrate! Gab's das wirklich? Ich befürchte es fast!
Klasse Erkenntnis von Rebecca, dass man doch Frauen das Singen auf der Bühne erlauben sollte.  Ihre emanziperte Seite?  ;D
Nee, das ist natürlich logisch. Sie lesen einen Roman von Ascan von Bargen. Da geht niemand entspannt in eine Oper, anschließend spazieren und dann in die Heia. (Aber das will ja auch niemand wirklich lesen, sowas, oder?)

Kastrate? Eine herrliche Erfindung! Gerade erst gestern lief auf VOX eine Dokumentation über Hoden, deren Funktion und Befindlichkeit. (Nein, es wurden diesmal ausnahmsweise keine spanischen Kochrezepte in diesem Zusammenhang präsentiert ...)

Na, jedenfalls - die "Herr"schaften Kastraten waren damals D I E  S T A R S überhaupt!
 
Danke, Apostel Paulus. Denn ohne Paule keine Kastraten.

Der Held kam nämlich auf die bahnbrechende Idee, irgendwo in der Bibel zu notieren, dass das Weib in der Kirchengemeinde bitteschön die Klappe zu halten habe. Daraus haben dann später irgendwelche Kirchenstrategen abgeleitet, dass Gott offenbar keine weiblichen Stimmen hören mag. Zumindest nicht in Kirchen. Und schon gar nicht im Kirchenchor, weil die immer so quietschen.

Ergo: Männer müssen singen, Frauen haben gefälligst Auftrittsverbot. (Zu Shakespeares Zeiten wurden ja auch die Frauenrollen von Männern gespielt!)

Wenn nun aber da ein Riesenchor mit Bässen und Tenören steht, dann kann dieses ewige Subwoofer-Gebrumme auch nicht sooo völlig gottgefällig sein, befand man irgendwann gelangweilt. Wie also hohe Gesangsstimmen herbeizaubern, ohne lästige quietschende Frauen beanspruchen zu müssen? --
 
Richtöööch: Wozu gibt es Knaben?
 
Und da man irgendwie schon wusste, dass die formschönen Testoteron-Liferanten zwischen den Oberschenkeln irgendwann den Stimmbruch einleiten und die angenehmen Singstimmen ruinieren - was natürlich geschäftsschädigend war - hat man kurzerhand zur Schere gegriffen und den Jungen *schnipp! schnipp!* die kleinen Piemontkirschen einfach abgeschnitten.

(Ist euch eigentlich auch mal aufgefallen, dass manche von diesen dunklen eingelegten spanischen Oliven irgendwie ... komisch schmecken? Ich vermute, dass ... ähem ... *räusper* ... ich hab nichts gesagt ...)

Nein, hat damals wirklich nicht jeder Junge überlebt. Viele sind einfach stur verblutet, weil sie partout keine Gesangskarriere angestrebt hatten.  (Danke Paule, ne? Nächstes Mal denken wir erst mal über die Konsequenzen unserer Handlungen nach, ehe wir hier kluge Gemeinderegeln aufstellen und behaupten Gottes Willen in Bezug auf den Klang von Frauenstimmen (update v2.0) zu verkünden, ne?)

Die meisten dieser Kastraten wurden tatsächlich in der Gegend von Amalfi und Neapel ... äh ... "designt". Einer der größten und berühmtesten damals war natürlich Carlo Broschi, genannt FARINELLI. Händel & Co. haben wahnsinnig gern und viel für Kastraten komponiert. Arien noch und nöcher. Auch bei Hofe hat man die Jungs gerne gehabt, da sie nämlich interessanterweise erektionstechnisch zu 100% einsatzbereit waren. Da aber die lästige Sorge ungewollter Schwangerschaften bei ihnen naturgemäß entfiel, freuten sich meist die Damen bei Hofe sehr über netten Kastratenbesuch bei Kaffee und Kuchen. Aber nicht nur die.

Und was ist denn mit Christopher los? Der genießt das Leben ja wirklich nach allen Seiten. ;D
Christopher vertritt die pragmatische Ansicht, dass man eine Versuchung nur loswird, indem man ihr nachgibt. (Er hatte natürlich damals noch nicht ahnen können, dass diese Ansicht später mal durch ein Bonmot von Oscar Wilde berühmt werden würde ...)

Puh ... diesmal hatte ich aber viel zu schreiben ... jetzt erst mal inne Kur.
Wir sehen uns dann. In ein paar Wochen, dann können wir hier direkt weitermachen, ne?

Viele Grüße!
A
« Letzte Änderung: 21. März 2007, 00:17:36 von Ascan von Bargen »
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Offline Leah B. Natan

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Kur? Kur ist gut. Und in diesem Zusammenhang muss ich leider bekannt geben, dass ich mich erst ab kommende Woche Dienstag wieder an den Rest des Buches stürzen kann. Die nächstes Tage sind bei mir vollkommen verplant, und von Freitag bis Montag abend bin ich komplett entschwunden *dramatisch verpuff* Leider habe ich nicht den etwas ungünstigen Zeitpunkt bedacht, als ich mich für die Leserunden anmeldete, aber ich werde es wie gesagt zeitnah nachholen. Ich denke mal, dass auch noch Dienstag hier einiges abgehen wird, dort schließe ich mich dann wieder an. Gibts meine Meinung halt als Nachtisch,fg

@Ascan: du musst wirklich mal vorbeikommen. Zum...reden  :P
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Offline Heimfinderin

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Forlane ... Passacaglia und Menuett ... du rast ja förmlich durch das Buch! Respekt!
Muss am Buch liegen  :) Eigentlich hab ich gar nicht so viel Zeit im Moment, wie ich fürs Lesen gerne hätte, sonst wär ich vielleicht schon weiter. Aber das ist ganz gut so, denn so darf ich die Spannung länger ertragen.  ;D

Was für ein Tod für den Coroner! Und dann dieser Kontrast: das kleine süße Mädchen! Unheimlich...
Und wie unangenehm erst für die Zuschauer ...!
Ja, die Ärmsten. Ich selbst bin ja auch immer noch geblendet. Zum Glück weiß ICH aber noch, wer ich bin.

Der Marquis Nevers ist also wieder aufgetaucht.
Oh-oh ... *flüstereiligwaszu* "Der Marquis de Nevers!"
Da ist der gute Mann ziemlich eigen ...!
Oh nein, pardon lieber Marquis de Nevers! Wie konnte ich nur so unaufmerksam sein (und bitte nehmen Sie die Augenbraue wieder runter)

Es ist nämlich so, dass mir auch der Brief quasi spontan "diktiert" worden ist. Ich habe da so eine merkwürdige Arbeitsauffassung - ich glaube nämlich, dass ein Buch oder ein Musikstück, oder was auch immer im GEIST schon existent ist. Es ist schon komplett fertig und man muss es quasi nur noch in die Realität "downloaden". Also schreibe ich einfach und plötzlich liest Duncan diesen Brief. Toll. Und ich sitze da und denke: "Ach? Und was soll das jetzt wieder bedeuten, hä?!"

Wie klasse!   :D  So hätte ich mir das jetzt nicht vorgestellt. Aber es funktioniert ja gut.

Ach ja, deine Cliffhanger, die können einen wirklich fertig machen...

Danke für den amüsanten und anschaulichen Unterricht über Kastrate  *ambodenkringel* . Wie genial! Hast du schon mal daran gedacht, lustige Bücher zu schreiben? Und danke, dass ich ab jetzt Oliven mit anderen Augen essen werde (und ich habe bis jetzt immer gerne Oliven gegessen) ... Hast du eigentlich lange recherchiert für die historischen Details?

Puh ... diesmal hatte ich aber viel zu schreiben ... jetzt erst mal inne Kur.
Wir sehen uns dann. In ein paar Wochen, dann können wir hier direkt weitermachen, ne?

In ein paar Wochen  :o Nee, so lange halte ich die Spannung nicht aus, die Geschichte hat sich eh schon im Kopf festgesetzt und lässt nicht los. So lange können wir hier nicht auf dich verzichten  ;) Aber gut, so eine kleine Kur wird schon gehen...Hauptsache du kommst wieder

Bis dann...
Liebe Grüße
Heimfinderin

Offline Ascan von Bargen

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Oh ... habe ich in einem leidenschaftlichen Anfall von Sekundenschlaf tatsächlich behauptet, ich wäre in einigen Wochen wieder zurück? -- Ich kleines Dummerle.

"MONATE" sollte das natürlich heißen.  ;D

Aber ihr seid ja schon groß; kommt sicher eine Weile ohne mich aus, ne?  ;)

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Offline Nenya

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So, bin auch so gut wie durch und muß nun ein wenig drauf achten das ich nichts aus den anderen Teilen aufschreibe.

Als erstes habe ich mich mal über die italienischen Flüche gefreut, die waren richtig klasse :D

Tja, die Sache mit Christopher und Rebecca ist ja schon ziemlich anstrengend aber ich war erst von Christopher genervt, da er dieses Hände berühren so ernst genommen hat, darauf hat er ja zuerst eine absolut filmreife Macho-Szene abgelegt. Tja, leider war dann Rebeccas Reaktion im Zimmer auch mehr als sonderlich, einigen wir uns darauf das beide einen an der Klatsche haben  ;)

Oh, der Swanson kehrt zurück, das find ich ja schön. Zwar ist er nicht mehr wirklich lebendig aber immerhin und verwandeln kann er sich auch, spannende Sache.

Der Vergleich Santa und Satan ist köstlich  8)

Das Chaos bei dem Kastratengesang fand ich richtig gut erzählt, nun ja das man dabei Ohrenbluten bekommen kann ist ja nun jetzt auch nicht so abwegig ;D

Langsam brauch ich mehr Aufklärung in dem ganzen spektakel...
Wer mit beiden Beinen fest am Boden steht kommt keinen Schritt weiter.

Offline Nenya

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Es ist nämlich so, dass mir auch der Brief quasi spontan "diktiert" worden ist. Ich habe da so eine merkwürdige Arbeitsauffassung - ich glaube nämlich, dass ein Buch oder ein Musikstück, oder was auch immer im GEIST schon existent ist. Es ist schon komplett fertig und man muss es quasi nur noch in die Realität "downloaden". Also schreibe ich einfach und plötzlich liest Duncan diesen Brief. Toll. Und ich sitze da und denke: "Ach? Und was soll das jetzt wieder bedeuten, hä?!"

Was ich sagen will: Ich kenne die Lösung am Anfang ja auch nicht. Aber ... "die da oben", die kennen sie schon. Ich lass die dann immer machen. Passt schon. -- Dann, irgendwann, kenne ich natürlich die Lösung und verpacke sie auf eine gewisse dramaturgische Weise, damit der Leser mit klopfendem Herzen der Spur der kleinen Häppchen folgt, die ich für ihn ausstreue ...  ;)

Das finde ich ja eine interessante Sache, also wußtest du da auch noch nicht bewußt wie das das aufklären solltest?
Ist es dann nicht schwer sich zu verstricken und in einer Sackgasse zu gelangen?


Und dann verschwinden die auch noch im Boden. Oh je, wo werden sie da landen?
Verdammte Cliffhanger ... die rauben einem noch den letzten Nerv ...! 

Dem kann ich nur zustimmen ;)

(Ist euch eigentlich auch mal aufgefallen, dass manche von diesen dunklen eingelegten spanischen Oliven irgendwie ... komisch schmecken? Ich vermute, dass ... ähem ... *räusper* ... ich hab nichts gesagt ...)

Uaaah, ich habe bisher Oliven mit Genuß gegessen :o ;D
Hab grad mal bei Wiki nachgeschaut, der letzte bekannten Kastrat starb 1922!! (Alessandro Moreschi) von dem gibts auch Tonaufnahmen...gruselig

Wer mit beiden Beinen fest am Boden steht kommt keinen Schritt weiter.

Offline Curly

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Forlane
Mit Rebecca und der Comtesse kommen jetzt auch noch zwei Frauen ins Spiel. Was für eine Bedeutung sie noch haben... Ich lasse mich überraschen.
So wie es aussieht, steht Duncan kurz vor der Lösung des Rätsels. Hoffentlich will ich meinen, ich selbst tappe immer noch so ziemlich im Dunkeln und bin sehr gespannt.  ;)
Hat die Hinrichtungsszene mit diesem Father Morecraft eigentlich wirklich etwas mit der Geschichte zu tun? Spielt er später noch eine Rolle? Bis jetzt kann ich da keine Verbindung zu den anderen Handlungssträngen entdecken.
Rebecca ist übrigens eine sehr zwiespältige Person. Einerseits noch ein kleines Mädchen, andererseits dann wieder die eiskalte Verführerin. Ihr Aussehen muß ja wirklich überragend gut sein. Welcher Mann würde sich sonst dermaßen verkloppen lassen und dann ins Bett zerren. Ach halt, ich vergaß: Männer sind da ja anders gestrickt  ;)

Passacaglia
Die Untersuchung von Swansons Leiche war ja mal wieder ganz schön gruselig. Vor allem als er wieder zum Leben erwacht. Wäre ich von Beruf Gerichtsmediziner, oder so was ähnliches, wäre das wohl die Horrorvorstellung schlechthin.  ;D
Jetzt weiß man auch warum die Leichen keine Augen mehr haben. Manchmal ist es vielleicht besser, wenn man nicht alles weiß...  ;D
Und wenn der alte Briden noch einmal unterbrochen wird, krieg ich einen Schreikrampf  >:(
Mit de Nevers ist jetzt noch jemand aufgetaucht, der Licht ins Dunkel bringen "könnte"! Mit dem Schauspiel in der Kirche hatte ich ein wenig Probleme. Warum schraubt de Nevers an den Statuen rum? Ich habe nicht so ganz begriffen, was er damit erreichen will. Oder kommt das noch?  ???
Dass Christopher sexuell nicht so ganz festgelegt ist, wissen wir dann jetzt auch. Sonst würde er wohl nicht das gute Aussehen des Bediensteten in der Oper bemerken, geschweige denn, wie sich dessen Hinterteil im Gehrock wölbt  ;D

Es geht spannend weiter...

Grüßle Curly

Offline Heimfinderin

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Hab grad mal bei Wiki nachgeschaut, der letzte bekannten Kastrat starb 1922!! (Alessandro Moreschi) von dem gibts auch Tonaufnahmen...gruselig

Das hab ich mir jetzt auch mal angehört :o  ;D
Liebe Grüße
Heimfinderin

Offline Ascan von Bargen

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Kur? Kur ist gut. Und in diesem Zusammenhang muss ich leider bekannt geben, dass ich mich erst ab kommende Woche Dienstag wieder an den Rest des Buches st?rzen kann. Die n?chstes Tage sind bei mir vollkommen verplant, und von Freitag bis Montag abend bin ich komplett entschwunden *dramatisch verpuff* Leider habe ich nicht den etwas ung?nstigen Zeitpunkt bedacht, als ich mich f?r die Leserunden anmeldete, aber ich werde es wie gesagt zeitnah nachholen. Ich denke mal, dass auch noch Dienstag hier einiges abgehen wird, dort schlie?e ich mich dann wieder an. Gibts meine Meinung halt als Nachtisch,fg
Wieso? Wo bissendu?  -  ;D - Egal, Nachtisch ist auch gut!

@Ascan: du musst wirklich mal vorbeikommen. Zum...reden  :P
Ich weiß, was die Leute hinter meinem Rücken über mich sagen. -- Aber im Grunde bin ich gar nicht so einer, der sich so einfach mit jungen Damen trifft, um zu ... reden ... ;) Aber ich schau mal, was sich da machen lässt!

Oh nein, pardon lieber Marquis de Nevers! Wie konnte ich nur so unaufmerksam sein (und bitte nehmen Sie die Augenbraue wieder runter)
*SMILE!* Woher wusstest du, dass de Nevers in Wirklichkeit Sean Connery ist?

Ach ja, deine Cliffhanger, die können einen wirklich fertig machen...
Dafür habe ich die engagiert!

Und danke, dass ich ab jetzt Oliven mit anderen Augen essen werde (und ich habe bis jetzt immer gerne Oliven gegessen)
Ich bin völlig schockiert! Du isst Oliven ... MIT DEN AUGEN??!!! *stopf!* *schiebrein!*

Danke für den amüsanten und anschaulichen Unterricht über Kastrate  *ambodenkringel* . Wie genial! Hast du schon mal daran gedacht, lustige Bücher zu schreiben?
  ;D Ganz ehrlich? Das ist wahnsinnig gefährlich. Denn man "schlüpft" da schnell in so einen ironischen Erzählton, den man nur schwer wieder abstreifen kann, wenn man sich darin so wohlfühlt, wie ich. Und wenn du dann wieder etwas Ernsthaftes, vielleicht sogar Spannendes schreiben willst ... dann liegen hinterher alle am Boden und sagen: "Nö, spannend und gruselig war das nicht. Ich habe mich totgelacht!" -- Davor habe ich ein bisschen Angst. (Vielleicht wäre das ein Beitrag für diese "Der absolute Horror"-Thematik, die Leah da angekurbelt hat ...?)

Hast du eigentlich lange recherchiert für die historischen Details?
Ja, allerdings. Ich habe Dutzende TV-Dokumentationen verschlungen, Historische Romane gelesen, Sachbücher über die damaligen politischen Umstände, über die damalige Mode/Architektur, etc, etc,  gewälzt, das Internet abgegrast und-und-und ... Das hat gedauert. Und der schwierigste Teil, nach dem Sondieren der wichtigen Infos, ist natürlich, dass man dann nicht anfängt Vorträge zu halten, sondern nur hier und da ein paar Infos einbaut. Das ist nicht ganz so leicht, und hinterher muss man eh wieder 50% des Geschriebenen streichen.

So lange können wir hier nicht auf dich verzichten [...] Hauptsache du kommst wieder
:-* Vielen Dank dafür!

Als erstes habe ich mich mal über die italienischen Flüche gefreut, die waren richtig klasse :D
*verneig* Soltanto per te ...

Tja, die Sache mit Christopher und Rebecca ist ja schon ziemlich anstrengend aber ich war erst von Christopher genervt, da er dieses Hände berühren so ernst genommen hat, darauf hat er ja zuerst eine absolut filmreife Macho-Szene abgelegt. Tja, leider war dann Rebeccas Reaktion im Zimmer auch mehr als sonderlich, einigen wir uns darauf das beide einen an der Klatsche haben  ;)
*Lach!* Hervorragend kommentiert! Wichtig ist, dass diese Leute Reaktionen hervorrufen, denn dann sind sie echt und lebendig. Und die beiden, die da einen an der Klatsche haben, die sind scheinbar ziemlich echt! *Lach!*

Oh, der Swanson kehrt zurück, das find ich ja schön. Zwar ist er nicht mehr wirklich lebendig aber immerhin und verwandeln kann er sich auch, spannende Sache.
Ähem ... *räusper* ... nicht direkt ...

Der Vergleich Santa und Satan ist köstlich
*Freu!* Das ist z.B. sowas, das kann man nicht planen. Das fällt einem in einer ruhigen Minute ein, während man sich gerade die Haare wäscht oder während man gerade nette Ambroses umbringt ...

Das Chaos bei dem Kastratengesang fand ich richtig gut erzählt, nun ja das man dabei Ohrenbluten bekommen kann ist ja nun jetzt auch nicht so abwegig
Verdammt ... naja, meine humoristische Ader lässt sich wohl nicht zu 100% ausblenden ...

Das finde ich ja eine interessante Sache, also wußtest du da auch noch nicht bewußt wie das das aufklären solltest?
Ist es dann nicht schwer sich zu verstricken und in einer Sackgasse zu gelangen?
Nein, eigentlich nicht. Denn dann muss man "dem schöpferischen Prozess" vertrauen. Als ich angefangen hatte, das Buch zu schreiben, z.B., gab es den Ubooks Verlag noch gar nicht. Aber ich darauf vertraut, dass es - wenn das Buch fertig ist - einen passenden Verlag geben wird, der es veröffentlicht. Das ist auch mit diesen Rätseldingen so. Du schreibst, kapierst selbst nicht, was da gerade passiert ... und dann fällt dir ein Buch über Geheimschriften und -codes in die Finger, oder man sieht eine interessante TV-Sendung ... und dann macht es "Klick!" ... und plötzlich schließt sich der Kreis.

Uaaah, ich habe bisher Oliven mit Genuß gegessen
Ich bekomme hier wirklich 1A - Gagvorlagen geliefert ... aber manchmal übe ich mich lieber in der Kunst des Schweigens ...  ;D

Hab grad mal bei Wiki nachgeschaut, der letzte bekannten Kastrat starb 1922!! (Alessandro Moreschi) von dem gibts auch Tonaufnahmen...gruselig
Danke für diesen Tip! Ich habe mir das auch mal angehört. Leider ist die Tonqualität der Aufnahme nicht so besonders ...  Außerdem, fürchte ich, kommt er nicht an Farinelli ran.

Übrigens: Es gibt auch heute noch Kastraten, allerdings nicht aufgrund dieser musikalischen Sache. Aber in Indien, z.B., laufen ganz viele von denen rum, die sich allerdings die komplette .... äh ... "Dreifaltigkeit" da unten abrasieren und nicht nur die beiden "Oliven" ( :D :D :D) , auch aus religiösen Gründen übrigens ...

(Wieso lassen Menschen sich eigentlich aus "religiösen Gründen" auf einen Schwachsinn nach dem anderen ein?)

Hat die Hinrichtungsszene mit diesem Father Morecraft eigentlich wirklich etwas mit der Geschichte zu tun? Spielt er später noch eine Rolle? Bis jetzt kann ich da keine Verbindung zu den anderen Handlungssträngen entdecken.
Doch, allerdings. Das hat der gute Kirchenmensch. Kleiner Gedankenanstoß: Ist es nicht schon des öfteren erwähnt worden, dass es eine Art "Mordserie" gibt, dass sich die Opfer aber etwas unterscheiden? Es gibt unter ihnen welche, die nicht diese merkwürdigen Muster auf/in der Haut tragen, nicht wahr?

Ach halt, ich vergaß: Männer sind da ja anders gestrickt
Äh ... ja.

Und wenn der alte Briden noch einmal unterbrochen wird, krieg ich einen Schreikrampf  >:(
Mit de Nevers ist jetzt noch jemand aufgetaucht, der Licht ins Dunkel bringen "könnte"! Mit dem Schauspiel in der Kirche hatte ich ein wenig Probleme. Warum schraubt de Nevers an den Statuen rum? Ich habe nicht so ganz begriffen, was er damit erreichen will. Oder kommt das noch?  ???
Dass Christopher sexuell nicht so ganz festgelegt ist, wissen wir dann jetzt auch. Sonst würde er wohl nicht das gute Aussehen des Bediensteten in der Oper bemerken, geschweige denn, wie sich dessen Hinterteil im Gehrock wölbt  ;D

Es geht spannend weiter...
Ich weiß nicht, wie weit du mittlerweile in dem Roman bist. An und für sich wird es doch direkt noch vor Ort erklärt, weshalb de Nevers anfängt "an den Statuen rumzuschrauben", oder? Beziehungsweise - das Resultat erfolgt doch direkt im Anschluss, oder nicht? -- Christopher ... ja, der hat manchmal außergewöhnliche ... Ansichten ...  ;)

Viel Spaß beim Weiterlesen!

Liebe Grüße!
A
"Eine mächtige Flamme entsteht aus einem winzigen Funken." - Dante Alighieri -

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Offline Curly

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Hat die Hinrichtungsszene mit diesem Father Morecraft eigentlich wirklich etwas mit der Geschichte zu tun? Spielt er später noch eine Rolle? Bis jetzt kann ich da keine Verbindung zu den anderen Handlungssträngen entdecken.
Doch, allerdings. Das hat der gute Kirchenmensch. Kleiner Gedankenanstoß: Ist es nicht schon des öfteren erwähnt worden, dass es eine Art "Mordserie" gibt, dass sich die Opfer aber etwas unterscheiden? Es gibt unter ihnen welche, die nicht diese merkwürdigen Muster auf/in der Haut tragen, nicht wahr?

Aaah ja. Na dann bin ich mal gespannt!
 
Ich weiß nicht, wie weit du mittlerweile in dem Roman bist. An und für sich wird es doch direkt noch vor Ort erklärt, weshalb de Nevers anfängt "an den Statuen rumzuschrauben", oder? Beziehungsweise - das Resultat erfolgt doch direkt im Anschluss, oder nicht?

Ich habe das Kapitel "Menuett" noch nicht gelesen. Liegt es vielleicht daran? Ich lese jetzt übers Wochenende noch fleißig weiter und wenn ich es am Montag immer noch kapiert habe, frage ich nochmal nach  :)

LG Curly