Autor Thema: Gerhard J. Rekel - Der Duft des Kaffees (Seite 159 bis Seite 195)  (Gelesen 4257 mal)

Offline Miramis

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Hier könnt ihr zu den Seiten 159 bis 195 schreiben. Spoilermarkierungen sind aufgrund der Seitenbeschränkung nicht vorgesehen.

Offline Murkxsi

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Re: Gerhard J. Rekel - Der Duft des Kaffees (Seite 159 bis Seite 195)
« Antwort #1 am: 04. März 2007, 13:19:01 »
Diese unfairen Methoden, Brioni heimlich zu filmen, fand ich ziemlich mies und hätte ich von ihr nicht wirklich erwartet. Irgendwie hat es mich dann gefreut, dass dieser geheimnisvolle Rothaarige die Kassetten geklaut hat, auch wenn nicht wirklich klar ist, was er damit vorhat (wahrscheinlich vernichten).

Jakob finde ich einfach klasse. Er zieht sein Ding durch, reagiert extrem cool auf seine "Bodyguards" und hinterlässt bei mir einen reiferen Eindruck als bei seinem Vater.

Das Interview mit Dr. Korb lässt mich vermuten, dass er auch keine näheren Informationen hat und der Verdacht, dass Christine Savoy etwas damit zu tun hat, wird verstärkt.

Die Szene, wo die beiden in diesem Schacht einschlafen, kam für mich etwas unrealistisch rüber und ich konnte nicht wirklich etwas damit anfangen. Ich hätte auf andere Art und Weise versucht, dort herauszukommen.

LG Murkxsi

Karthause

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Re: Gerhard J. Rekel - Der Duft des Kaffees (Seite 159 bis Seite 195)
« Antwort #2 am: 04. März 2007, 15:08:45 »
Diese unfairen Methoden, Brioni heimlich zu filmen, fand ich ziemlich mies und hätte ich von ihr nicht wirklich erwartet. Irgendwie hat es mich dann gefreut, dass dieser geheimnisvolle Rothaarige die Kassetten geklaut hat, auch wenn nicht wirklich klar ist, was er damit vorhat (wahrscheinlich vernichten).

Agathe mag ich immer noch nicht all zu sehr. Aber nicht jeder Protagonist muss dem Leser ans Herz wachsen. Ihr Charakter passt gut in das Buch. Durch die Dialoge meines Brionis und der Agathe kommt doch eine Frische in die Handlung, die es sicher nicht gäbe, wenn Agathe anders gezeichnet worden wäre. Als die Filme entwendet wurden, dachte ich so bei mir, naja, kluge Hühner machen auch ins Nest.   :P Ihre heimlichen Aufnahmen fand ich auch keine gute Idee von ihr.

Als sie aber den Peilsender entdeckten und ihn kurzentschlossen einem Leichenwagen anhefteten, das fand ich wieder klasse. ;D

Offline Heimfinderin

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Re: Gerhard J. Rekel - Der Duft des Kaffees (Seite 159 bis Seite 195)
« Antwort #3 am: 05. März 2007, 11:25:51 »
Hallo,

mich hat Agathes Aktion mit der heimlichen Filmerei genauso enttäuscht wie Brioni. Eigentlich hatte ich so das Gefühl, dass Agathe nicht mehr nur aus reiner Profitgier die Sache zusammen mit Brioni versucht aufzulösen. Ich dachte, sie nähern sich ein bischen an. Die Filmerei hinter Brionis Rücken zeigt wieder ein ganz anderes Bild von ihr. (Allerdings erkannte sie ja zumindest selbst, dass es unfair war). Agathe ist irgendwie doch ziemlich hin und hergerissen. Einerseits findet sie das Verhalten ihrer Kollegen nicht in Ordnung und sie taugt in der Beziehung vielleicht gar nicht zum Beruf einer skrupellosen Jounalistin, andererseits versucht sie immer noch ihrem Chef die Bilder zu liefern, egal wie. Später beim Fernsehinterview ekelte es sie ja sogar an, wie der Reporter die Familie Brionis befragte.
Ansonsten hat sie sich aber ganz schön gesteigert, wie sie so die ganze Organisation und auch die Interviews in die Hand nimmt.
Und klasse fand ich ihr Verhalten gegenüber dem Rothaarigen, als sie ihm im Rückwärtsgang ins Auto fuhr und ihn dann "rund" machte. Nichts mehr von zögerlichem Verhalten zu sehen  ;D

Klasse fand ich auch Jakob, als er von den Reportern befragt wurde. Wie er das Foto der gestopften Gans in die Kamera hielt und sagte. Darüber sollten Sie berichten. Klasse!  ;D . Wie clever er seine Chance für sein Anliegen nutzte, und souverän ignorierte er alle Fragen zu seinem Vater. Ja, mir gefällt Jakob auch sehr gut. Er ist nicht auf den Kopf gefallen. Und ich habe auch nicht das Gefühl, dass er  schlecht über seinen Vater denkt. Er scheint ja fast stolz auf die prinzipielle (S.180) Möglichkeit einer Aktion gegen Industriekaffee zu sein.  Die Sache mit der (neuen) Frau (Agathe) an seiner Seite gefällt ihm vielleicht nicht so, wie es schien. Ist ja wohl oft bei Jugendlichen so.

Das Interview mit Herrn Korb erhärtet den Verdacht, dass Frau Savoy ihre Finger im Spiel hat. Bis jetzt ist die Sache ja immer noch sehr undurchsichtig.
Ansonsten war es für Brioni nicht sehr erbaulich über die Möglichkeit der Herstellung künstlichen Kaffees zu erfahren. Für mich übrigens auch nicht. Immer mehr wird künstlich hergestellt, siehe Aromastoffe, etc. Man kann ja froh sein, wenn man Früchtstücke im Joghurt oder Eis hat, aber ob der Geschmack wirklich daher kommt (oder die Stücke bald auch künstlich sind?) Wer weiß, was noch auf uns zukommt....

Liebe Grüße
Heimfinderin

Offline apassionata

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Re: Gerhard J. Rekel - Der Duft des Kaffees (Seite 159 bis Seite 195)
« Antwort #4 am: 05. März 2007, 20:59:16 »
Diese unfairen Methoden, Brioni heimlich zu filmen, fand ich ziemlich mies .....

da stimme ich dir zu.
Obwohl ich es eher typisch für Agathe mit ihrer sprunghaften Art fand.

Das Jakob beim Interview auf seine ganz eigenen Anliegen ablenkt fand ich schon klasse.
Ach wenn ich persönlich fois gras liebe.
Weniger schön hingegen fand ich aber, das die "Bodyguards" Jakob so gar keinen Spielraum mehr lassen.
Gerade als er auch mal wieder ein Treffen mit Yazmina hat. Wie sie hätte ich auch ein ungutes Gefühl, wenn
ich bei meinem Date ständig unter Beobachtung stände.  :(
Eigentlich sehr schade für die beiden.

Die "Durchbrenner" welche Jalob hingegen mit seinem Freund begeht gefielen mir gut.
Das hätte ich sicher auch so gemacht.  ;D

Dann kam die Szene, wo sich Agathe und Hans trennen.
Ich fand es zunächst sehr schade, da mir die wechselhafte Beziehung der beiden doch sehr gefiel.

Die Beschreibung Brionis im Zug wiederum fand ich gut nachvollziehbar.
Zu schade nur für Hans, das es keinen Kaffee gab.
Irgendwie finde ich das Bildnis Hans Brionis mit dem Kaffeekracher im Rucksack schon sehr
amüsant. Aber wie ja auch schon jemand zuvor schrieb, haben wir ja schließlich alle unsere
Macken und Fetechismen.


Die Szene, wo die beiden in diesem Schacht einschlafen, kam für mich etwas unrealistisch rüber und ich konnte nicht wirklich etwas damit anfangen. Ich hätte auf andere Art und Weise versucht, dort herauszukommen.

das sehe ich ähnlich. Es hat zwar was für sich, das die beiden so lange eng bei einader sind, doch
finde ich es trotzdem nicht ganz so schlüssig.

"Nun mal auf, ihr zwei"..... würde ich am liebsten laut aufrufen.
"Ihr müsst unbedingt diese Christine Savoy finden."

Glaube ich muss heute noch unbedingt fertig lesen.  >:( ;D

"Die Größe und den moralischen Fortschritt einer Nation kann man daran messen, wie sie ihre Tiere behandelt." Mahatma Gandhi

Offline Miramis

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Re: Gerhard J. Rekel - Der Duft des Kaffees (Seite 159 bis Seite 195)
« Antwort #5 am: 05. März 2007, 22:23:28 »
Ich schliesse mich meinen Vorposterinnen an: das ist wirklich gemein von Agathe, dass sie Brioni im Schlaf filmt. Sie tut es allein um der Karriere willen, scheitert aber auch diesmal, sogar zweifach. Zum einen, weil Brioni ihr auf die Schliche kommt und zum anderen, weil sich jemand an den Bändern vergreift - der Rothaarige im weißen Golf vermutlich.

Brioni rächt sich auf seine Weise, er lässt sie in Hannover einfach sitzen. Ob Agathe ihn hätte aufhalten können, das wage ich zu bezweifeln. Aber vielleicht ist es für sie ein besseres Gefühl, wenn sie sich einredet, sie hätte ihn gehen lassen.

Wieder ein bisschen Philosophie, diesmal über das Zugfahren. Dieses Theama verfolgt mich literarisch schon seit einiger Zeit, und ich finde es sehr interesssant, wie das Thema von den verschiedensten Autoren bearbeitet wird. In diesem Fall möchte ich das "Kaffeehaus auf Rädern" besonders hervorheben, ein sehr schönes Sprachbild.

Agathe kommt endlich in die Gänge und serviert den rothaarigen Golffahrer ab. Gut so! Aber warum hakt sie nicht wegen ihrer Bänder nach?

Brioni maskiert sich unterdessen, um in Berlin nicht erkannt zu werden. An dieser Stelle gibt es eine nette kleine Anspielung auf den "Tatort" - damit kennt Herr Rekel sich ja bestens aus.

Übrigens kommt auch die Große Reform wieder einmal zur Sprache, ein Thema, das ich fast schon wieder vergessen hatte. Es gibt also doch eine Großdemonstration - auf die Gewerkschaften ist eben Verlass... ;)

Jakob hat nun den Polizeibewacher am Hals, eine Situation, die ihm nicht gefällt. Toll, wie er sich absetzt und dem Leibwächter einen Streich spielt. Überhaupt scheint Jakob ein ganz patenter Kerl zu sein, wie hier schon von einigen bemerkt wurde. Dass Brioni vor aller Augen mit ihm Kontakt aufnimmt - und zwar in einem Eishockey-Dress - ist ein sehr raffinierter Einfall.

Nun sind Brioni und Agathe wieder glücklich vereint - das erscheint mir etwas unlogisch. Warum ist er in Hannover auf und davon, wenn er doch mit ihr zusammenarbeiten will? Und wie kommt er so plötzlich von Berlin nach Hamburg? Wann und wie hat er zu Agathe Kontakt aufgenommen oder meinetwegen auch andersherum? Jakobs kurze Info, dass die Frau vom Krankenhaus angerufen hat und kurz vor dem Ziel stehe, kann ja wohl kaum ausreichend gewesen sein. An diesem Punkt sind für mich ein paar Fragen offen geblieben.

Die Drachus-Zentrale erscheint mir wie die Höhle des Löwen, in die sich unsere beiden Protagonisten hineinwagen. Nun kommt Christine Savoy wieder ins Spiel. Sie also hat die Studie der beiden Wissenschaftler bezahlt. Aber für wen? Prompt werden die beiden entlarvt, müssen fliehen, und wo landen sie? In der Aromakammer! Herr Rekel bleibt seinem Thema Kaffe also auch an dieser Stelle absolut treu.

Auf zum Endspurt...

Viele liebe Grüße
Miramis

Offline Papyrus

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Re: Gerhard J. Rekel - Der Duft des Kaffees (Seite 159 bis Seite 195)
« Antwort #6 am: 07. März 2007, 17:47:21 »
Klasse fand ich auch Jakob, als er von den Reportern befragt wurde. Wie er das Foto der gestopften Gans in die Kamera hielt und sagte. Darüber sollten Sie berichten. Klasse!

Ja, diese Reaktion von Jakob fand ich auch Klasse.

Agathas heimliche Filmerei ist unmoralisch, aber da schlagen wohl mehrere Herzen in ihrer Brust  ::)

Was ich eigenartig fand war das Verhalten des Rothaarigen. Erst wird uns ein geheimnisvoller Verfolger in weißem Wagen serviert, und dann ist das so eine Lusche? Hm, das fand ich nun nicht sehr überzeugend.

Der Verdacht, das Christine Savoy ihre Finger im Spiel hat, verhärtet sich für mich mehr und mehr. Aber die Lösung liegt ja nun auf den letzten 60 Seiten vor mir  :lesen:
Lesende Grüße
Papyrus

Online dubh

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Re: Gerhard J. Rekel - Der Duft des Kaffees (Seite 159 bis Seite 195)
« Antwort #7 am: 07. März 2007, 21:29:48 »
Klasse fand ich auch Jakob, als er von den Reportern befragt wurde. Wie er das Foto der gestopften Gans in die Kamera hielt und sagte. Darüber sollten Sie berichten. Klasse!
Ja, diese Reaktion von Jakob fand ich auch Klasse.
Ging mir ebenso! :D Schade, dass Jakob keine größere Rolle für uns spielt...

Zitat
Agathas heimliche Filmerei ist unmoralisch, aber da schlagen wohl mehrere Herzen in ihrer Brust  ::)

Ehrlich gesagt hätte ich gedacht, dass Agathe über dieses Stadium hinaus ist. Immerhin hat sie mit Brioni schon einige Zeit verbracht, selbst im gleichen Bett geschlafen. Und die Nummer mit der toughen, fordernden Journalistin hab ich ihr eh nie abgekauft. Viel eher aber, dass sie das Herz am richtigen Fleck hat!

Zitat
Was ich eigenartig fand war das Verhalten des Rothaarigen. Erst wird uns ein geheimnisvoller Verfolger in weißem Wagen serviert, und dann ist das so eine Lusche? Hm, das fand ich nun nicht sehr überzeugend.

Der Verfolger muss wirklich ein ziemlicher Schisser sein - er lässt sich in Nullkommanichts von Agathe einschüchtern. Zuvor knackt er aber einen Kofferraum, ohne dass es auf den ersten Blick auffällt. Das wirkt auf mich unglaubwürdig, sorry.


Der "Fall" wird zunehmend spannender - allerdings empfinde ich manchmal die Sprache zu gelungen, zu "anspruchsvoll".  Entschuldigt bitte, dass ich mich nicht besser ausdrücken kann, vielleicht bekomme ich es später besser hin. Was ich meine: für die Beschreibungen der Kaffeehäuser, die Geschichte und die Traditionen des Kaffees ist die Sprache toll - aber bei der restlichen Handlung, dem kauzigen Brioni und der wankelmütigen Agathe erscheint mir der Schreibstil zu verschnörkelt, irgendwie ein wenig zu intellektuell.
Beispiele:
Der Mann ertrug ihren fordernden Blick nicht, in seinen Augen war ein Flehen, ein Flehen um Erlösung.
-> Klingt ganz schön mächtig, so ein "Flehen um Erlösung"... Hat Agathe ihn so sehr im Schwitzkasten?
Sie packte ihn am Jackettaufschlag.
-> Ein Jackettaufschlag? Klingt für mich beinahe antiquiert und legt die Vermutung nahe, dass der Verfolger entweder kein wirklich angsteinflößender Kerl ist, sondern tatsächlich ein Polizist oder von einer "guten" Organisation oder aber er ist etwas overdressed.
Sie fixierte ihn so lange, bis sie glaubte, ein Nicken zu erkennen.
-> Agathe möchte ich gerne mal sehen: irgendwie habe ich sie mir geradezu liebreizend vorgestellt - ihr Blick, der immerhin einen Kofferraumknacker erweicht, interessiert mich.
( S.170/171)

Ich hoffe, ich habe einigermaßen verständlich rüberbringen können was ich meine!?

Liebe Grüße
dubh
« Letzte Änderung: 07. März 2007, 21:32:05 von dubh »
Menschen sind senkrechte Schweine. Edgar Allan Poe

Offline Valentine

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Re: Gerhard J. Rekel - Der Duft des Kaffees (Seite 159 bis Seite 195)
« Antwort #8 am: 08. März 2007, 09:26:07 »
Die heimlichen Filmaufnahmen fand ich auch sehr enttäuschend. Andererseits macht es Agathe auch gerade wieder glaubwürdig, weil sie eben nicht durchweg sympathisch ist und auch mal falsche Entscheidungen trifft.

Jakobs Versteckspiele mit der Polizei fand ich auch sehr amüsant, insbesondere die Aktion beim Eishockeyspiel  8)

Die ausgefeilte Sprache hat mir sehr gut gefallen, so was mag ich viel lieber als einen platten, phrasenhaften Krimi.

Die Aromakammer war vielleicht ein wenig dick aufgetragen, aber allemal eine spannende Szene. Ich hatte schon allein beim Gedanken, in so einem Ding eingesperrt zu sein, Platzangst  :o
Nicht müde werden,sondern dem Wunder wie einem Vogel die Hand hinhalten.
-Hilde Domin-

Offline Olima

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Re: Gerhard J. Rekel - Der Duft des Kaffees (Seite 159 bis Seite 195)
« Antwort #9 am: 08. März 2007, 16:03:55 »
Nach Agathes Aufnahmen trennen sich die beiden und im Zug kann Brioni endlich seine Gedanken ordnen. Was Gefühle hat er eigentlich Agathe gegenüber. Die Aktion im Badezimmer, hmmm (S. 158 - ja ich weiß letzter Abschnitt, aber hier passt es besser). Warum lässt er sie nicht näher an sich ran?

Dass der Rothaarige auf Agathes Attake so ängstlich reagiert, komisch, mir kommt seine Reaktion schuldbewußt vor.

Endlich spielt Jakob wieder eine Rolle, toll wie er mit seinen Bewachern umgeht. Die Vater-Sohn-Eishockey-Szene ist genial, soviel Einsatz und Phantasie hätte ich dem Senior garnicht zugetraut.

Nun sind Brioni und Agathe wieder glücklich vereint - das erscheint mir etwas unlogisch. Warum ist er in Hannover auf und davon, wenn er doch mit ihr zusammenarbeiten will? Und wie kommt er so plötzlich von Berlin nach Hamburg? Wann und wie hat er zu Agathe Kontakt aufgenommen oder meinetwegen auch andersherum? Jakobs kurze Info, dass die Frau vom Krankenhaus angerufen hat und kurz vor dem Ziel stehe, kann ja wohl kaum ausreichend gewesen sein. An diesem Punkt sind für mich ein paar Fragen offen geblieben.

Genau darüber bin ich auch gestolpert. Die Kontaktaufnahme kann ich gerade noch nachvollziehen. Wie aber hat sich Brioni so schnell von Berlin nach Hannover gebeamt und das noch bevor Agathe neben ihrem kaputten Auto im Schnee erfroren ist ? (Ich bin gemein, ich weiß  ;))

Interessant ist Brionis Beobachtung, dass es im Drachus-Hauptquatier keinerlei Hinweis gibt, was Drachus produziert. Vielleicht steckt Drachus ja selbst hinter der ganzen Geschichte.

Auf Seite 187/188 erzählt der Wissenschaftler, dass Drachus auf der Spur der genauen Zusammensetzung von Kaffee ist. Die Konsequenz, dass dann künstlicher Retorten-Kaffee hergestellt werden könnte, ziegt mal wieder die dunkle Seite jeder Forschung.

Bis später

Olima

Online dubh

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Re: Gerhard J. Rekel - Der Duft des Kaffees (Seite 159 bis Seite 195)
« Antwort #10 am: 08. März 2007, 22:40:53 »
Die ausgefeilte Sprache hat mir sehr gut gefallen, so was mag ich viel lieber als einen platten, phrasenhaften Krimi.

Hallo Valentine,

nun, da stimme ich Dir voll und ganz zu. Aber es gibt doch noch einiges dazwischen, oder?

Sorry, aber ich finde, dass die Sprache einen Tick zu ausgefeilt, zu glatt und ein wenig zu "dick aufgetragen" für den spannenden Teil ist...

Liebe Grüße
dubh
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Offline Miramis

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Re: Gerhard J. Rekel - Der Duft des Kaffees (Seite 159 bis Seite 195)
« Antwort #11 am: 09. März 2007, 13:58:17 »
Wie aber hat sich Brioni so schnell von Berlin nach Hannover gebeamt und das noch bevor Agathe neben ihrem kaputten Auto im Schnee erfroren ist ? (Ich bin gemein, ich weiß  ;))

@Olima: nicht nach Hannover, nach Hamburg... ;)

Offline Olima

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Re: Gerhard J. Rekel - Der Duft des Kaffees (Seite 159 bis Seite 195)
« Antwort #12 am: 09. März 2007, 18:15:16 »
Uuuppss

aber es bleibt dabei, Hamburg ist noch weiter weg  ;)

Offline Gerhard J. Rekel

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Re: Gerhard J. Rekel - Der Duft des Kaffees (Seite 159 bis Seite 195)
« Antwort #13 am: 09. März 2007, 18:22:57 »
Mit Verlaub: Von Berlin nach Hamburg beträgt die Fahrzeit mit dem ICE 1,5 Stunden...

Besten Abgendgruß gjr

Offline Miramis

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Re: Gerhard J. Rekel - Der Duft des Kaffees (Seite 159 bis Seite 195)
« Antwort #14 am: 09. März 2007, 21:44:22 »
Danke, dass Sie uns auf die Sprünge helfen, Herr Rekel...

Also in 1,5 Stunden oder sagen wir einfach 2 Stunden (mit der Strecke vom Bahnhof zu Drachus) erfriert niemand so schnell. Und sollte es Agathe doch ein wenig gefröstelt haben, spätestens in der Aromakammer wurde ihr bestimmt wieder warm.

Die Frage nach der Kontaktaufnahme hat sich übrigens im nächsten Abschnitt auch erübrigt, da gibt es noch eine nachträgliche Erklärung.

Viele liebe Grüße
Miramis